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Clematiswelke - was hilft dagegen?

Bei der Clematiswelke handelt es sich um eine Pilzerkrankung. Die Pilzsporen warten im Boden, dass sich eine Gelegenheit ergibt, in Bodennähe in die Pflanze einzudringen. Eine kleine Verletzung der Clematis reicht aus, dass diese Sporen zum ...



Zuge kommen. Das kann ein geknickter Trieb sein, Schnecken, die sich an den jungen Trieben versuchen oder ähnliches. Einmal in der Pflanze breiten sich die Sporen leicht aus. Teile der Pflanze oder in schlimmen Fällen die gesamte Pflanze welken dahin.

Von der Clematiswelke sind meist frühjahrsblühende Sorten betroffen. Die sommerblühenden Sorten sind da unempfindlicher. Außerdem sind großblütige Hybriden öfter betroffen.

Wenn man neue Clematis für den Garten anschaffen möchte, sollte man gleich auf wenig anfällige Sorten zurückgreifen. Zu denen gehören: Clematis Jackmannii, Gypsy Queen, Hagley Hybrid, Prinz Charles, Etoile Violett, Romantika, Blue Belle, Rubra, Duchess of Albany und andere.

Beim Kauf sollte man darauf achten, kräftige zweijährige Pflanzen zu erwerben. Die Clematiswelke befällt meist sehr junge oder aber ältere Pflanzen und mit zwei Jahren ist eine Clematis stark genug. Wichtig zur Vorbeugung ist außerdem, die Pflanze optimal mit Wasser und Nährstoffen zu versorgen. Man gießt nach Möglichkeit nur den Boden, nicht auf die Blätter. Feuchtigkeit auf diesen ...



und den Trieben begünstigt das Pilzwachstum.

Sollte es trotzdem zu einer Erkrankung der Pflanze an Clematiswelke kommen, ist es sinnvoll, die Pflanze bis kurz über dem Boden abzuschneiden. Alles andere hilft nicht wirklich. Chemische Mittel gegen die Clematiswelke gibt es nicht. Die abgeschnittenen Pflanzenteile müssen entsorgt werden und dürfen nicht auf den Kompost. Meist treiben die Pflanzen auch nach einem so drastischen Schnitt wieder aus, allerdings oft erst im zweiten Jahr. Auch empfiehlt sich vor einer Neupflanzung an selbiger Stelle ein Austausch des Bodens, denn die Sporen befinden sich nach wie vor im Erdreich.



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