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Clematis / Waldrebe - Pflege, Versand

Die Clematis (Waldreben) gehört zur Gattung der Kletterpflanzen (Gehölze im Garten), stammt aus der Familie der Hahnenfußgewächse (lateinisch: Ranunculaceae) und kommt mit ihren rund 200 Arten vorwiegend nur im gemäßigten ...



Klima von Asien, Amerika und Europa vor.


clematis2_flDie Waldreben sind meist holzig, manchmal krautig, und verfügen über gefiederte Blätter. Die Ranke der Clematis kann eine Höhe von rund 2 m erreichen. Die Kelchblätter besitzen vier bis acht Blütenblätter. Die Früchte bilden silbrig-weiße oder goldene Fäden als Fruchtschmuck aus und besitzen fedrige Samenbüschel. Die Blüten der Clematis sind je nach Sorte weiß, rot, rosa, blau oder violett und haben einen maximalen Durchmesser von 20 cm. Die Blütezeit erstreckt sich von Juli bis September. Man unterscheidet dabei die Alpina-, Macropetala- und Montana-Typen, welche früh blühen, von den früh bis spät blühenden großblumigen Sorten und denn stets spät blühenden kleinblumigen Arten.

Pflege

An einem sonnigen bis halbschattigen Standort fühlt sich die Waldrebe am wohlsten und sollten am besten an Ost-, und Westmauern gepflanzt werden. Die Eingewöhnungszeit einer Clematis ist relativ lang. Der Boden sollte auf keinen Fall ...



sauer sein, keine Staunässe aufweisen und weder trocken noch sandig sein. Weil die Waldrebe eine sehr durstige Pflanze ist, muss sie regelmäßig bewässert werden - besonders im Frühjahr und im Sommer. Der Fuss der Clematis sollte mit Mulch abgedeckt werden, damit eine Austrocknung der Wurzel verhindert wird. Steht die Waldrebe im zweiten Jahr, ist es empfehlenswert die Clematis mit organischen Dünger wie kompostierten Stallmist, Hornmehl oder Kompost zu bedüngen.

Für eine Clematis sollte zur Pflanzung ein maximal 0,50 cm tiefes Erdloch gegraben werden. Bei Lehm-, oder Humusboden sind entweder Sand, Schotter oder kleine Steine wie Kiesel einzuarbeiten, um Staunässe zu verhindern. Schließlich wird die Clematis eine Handbreit tief eingepflanzt und mit Wasser begossen.

Krankheiten

  • Die Waldrebe ist bei nassem oder schülwarmem Wetter oftmals von Mehltau betroffen. Dieser lässt sich jedoch mit Netzschwefel bekämpfen. 
  • Die Krautfäule (Botrytis) taucht besonders in langen Regenzeiträumen im Sommer auf und kann mit Mitteln bekämpft werden, die Kupfer enthalten. 
  • Als dritte Krankheit ist die Clematiswelke zu nennen, die besonders Jungpflanzen bedroht und sich dadurch bemerkbar macht, dass die Blätter welk oder schlaff werden. Wenn die Jungpflanze von der Clematiswelke betroffen ist, sollte diese bis auf das gesunde Holz zurückgeschnitten und der Rückschnitt unbedingt in den Müll - jedoch nicht in den Kompost - geworfen werden. Landet der Rückschnitt auf dem Kompost, können dabei wieder die gefährlichen Pilze der Clematiswelke entstehen.

Versand

Vom Gartenfachhandel werden viele Clematisarten kostengünstig angeboten. Nach Bestellung im Katalog oder über den Internetshop werden die Pflanzen innerhalb weniger Tage versandt. Zu den wichtigsten Anbietern gehören Garten Schlueter, Baldur Garten, Otto und der Spezialist Clematis Online.

von Andreas Krämer

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