Fuchsschwanz (Amaranthus)
Der Amarant ist eine Pflanzengattung in der Familie der Fuchsschwanzgewächse.Den Namen hat die Pflanze von den wie Fuchsschwänze aussehenden Blütenständen. Es gibt mindestens 100 verschiedene Arten dieser Gattung. Außer in der Arktis kommt der Fuchsschwanz überall auf der ...
Erde vor. Er ist fast ausnahmslos einjährig.
Am besten bekannt sind die Pflanzen mit hängenden Blütenständen. Sie werden oft als Bepflanzung für Balkonkästen verwendet.
Die Blütenrispen des Fuchsschwanzes gibt es in verschiedenen Farben, von rot über grün bis rotbraun. Der Amarant blüht von Juni bis Oktober. Je nach Sorte kann die Pflanze bis zu 1,50 m hoch werden.
Amaranthus caudatus, auch Inka Weizen genannt, stammt aus der Andenregion und gehört zu den Pseudo-Cerealien. Er wurde als Nahrungsmittel genutzt. In fast 9000 Jahre alten Gräbern in Mexiko wurden Samen dieser Pflanzen gefunden. Der Amarant ist mit seinen langen, hängenden dunkelroten Blütenständen nicht nur sehr dekorativ. Der Fuchsschwanz ist glutenfrei (Getreideersatz), hat einen hohen Lysingehalt (15%) und ist wertvoller als Milcheiweiß. Viele Nährstoffe und Spurenelemente, vor allem Kalzium, Eisen, Zink und Magnesium machen diese Pflanze für Veganer und Astronauten sehr attraktiv. Außerdem enthält er auch noch ungesättigte Fettsäuren und die Vitamine B1 und E. Bei uns wird er ...
als Gartenfuchsschwanz angebaut.
Die hohen Fuchsschwanzsorten eignen sich gut für Bauerngärten. Die niedrigen sehen in Kübeln, Ampeln und Balkonkästen sehr gut aus. Wichtig ist ein vollsonniger, windgeschützter Standort. Der Boden sollte durchlässig, feucht und nährstoffreich sein. Während Trockenperioden muss die Pflanze gut gewässert werden. Für eine dichte Blüte entfernt man verblühte Blütenstände und düngt regelmäßig einmal pro Woche.
Wenn man Jungpflanzen zurück schneidet, wachsen sie buschiger.
Der Fuchsschwanz ist bei Kälte sehr empfindlich. Im Frühjahr sollte er vor Spätfrösten geschützt werden
Vermehrt wird der Fuchsschwanz durch Aussaat. Man sät ihn im Frühbeet oder direkt ins Freiland aus. Zur Keimung werden höhere Temperaturen benötigt.
Der Fuchsschwanz ist nicht anfällig für Schädlinge.
Einige Arten, wie der Rauhaarige Fuchsschwanz, zählen inzwischen zum Unkraut und sind regelrechte Schädlinge. Sie vermehren sich unkontrolliert und können überall Fuß fassen. Von einer einzigen Pflanze können sich bis zu einer Million Samen verteilen. Am besten bekämpft man sie vor der Blüte. Im Garten lassen sich die Pflanzen relativ einfach durch herausziehen entfernen. Auf keinem Fall sollten reife Fruchtstände kompostiert werden.
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