Pflege von Elefantengras, Napiergras

ElefantengrasDas Napiergras stammt aus der Familie der Süßgräser. Eine bekannte Bezeichnung ist Elefantengras oder auch Uganda-Gras. Das Gras stammt aus dem tropischen Bereich von Afrika. Aufgrund der guten Eigenschaften wird es heute in tropischen sowie subtropischen Ländern angebaut und dient vielerorts als Futtermittel für Tiere.

Die Bezeichnung Elefantengras bekam das Gras, da es zu den Lieblingsgräsern der Elefanten gehört. Es fand den Weg auch in Deutsche Gärten und ist ebenfalls ab und an in der Natur anzutreffen. Am besten gedeiht das Gras dort, wo

ein feuchter Untergrund vorliegt. In Afrika sorgte der Niederschlag für ein gutes Wachstum, während man in Deutschland durch kräftiges Gießen für ausreichend Feuchtigkeit sorgen muss. Dennoch ist das Elefantengras ein pflegeleichtes Gewächs, welches etwas afrikanisches Flair in die kalten Gefilde wie Deutschland bringt.

Aussaat und Vermehrung von Elefantengras

Das Napiergras wird bis zu drei Meter hoch. Je nachdem welche Art Sie sich anschaffen möchten, können daraus mächtige Pflanzen entstehen. Die Aussaat erfolgt über eine Verteilung von Samen. Sie können die Samen direkt in die Erde geben oder die Samen in einem Topf ziehen. Für beide Varianten ist das Frühjahr bestens geeignet. Obwohl das Elefantengras ganzjährig gesät werden kann, wächst es im Frühjahr schneller zu kleinen Pflanzen heran. In der Zeit von Mai bis September wächst das Uganda-Gras am besten. In dieser Zeit bilden sich zarte gelbe Blüten, die den Samen enthalten. Sie können also zur Vermehrung den Samen von bestehenden Pflanzen verwenden. Über das Wurzelsystem des Elefantengrases breitet sich dieses jedoch auch aus. Somit kann sich das Napiergras vegetativ vermehren. Sie können ebenso ausgehärtete Stecklinge verwenden und das Napiergras auch auf diese Weise vermehren.

Elefantengras pflanzen

Da die Pflanzen bis zu einer Höhe von drei Metern heranwachsen, benötigen diese viel Platz. So kommt es das die einzelnen Pflanzen im Abstand von 90 bis hin zu 150 cm gepflanzt werden sollten. Ein Vorteil ist, dass das Elefantengras relativ langsam wächst, bis es die Höhe erreicht hat. Das Aussehen ist traumhaft schön. Die grünen Stängel verfügen über etwas dunklere Blätter, die im Wechseln angeordnet sind. Von Mai bis September sind an den Rispen gelbe Blüten zu erkennen. Wenn Sie das Elefantengras in einem Topf angepflanzt haben, können Sie die heranwachsenden Pflanzen gut ins Freie umsetzen. Sie sollten jedoch bedenken, dass das Gras afrikanischen Ursprungs ist und keinen Frost verträgt. Zur erfolgreichen Überwinterung
sollte das Napiergras in geschlossene Räume gebracht werden und vor Frost geschützt sein.

Wenn Sie das Gras in einem Topf halten, ist es anzuraten jährlich einen größeren Topf zu verwenden. Die beste Zeit die Pflanzen umzutopfen ist das Frühjahr.

Pflege von Elefantengras

Das Uganda-Gras ist sehr pflegeleicht und bedarf nicht viel Pflege. Hin und wieder etwas Wasser und eventuell etwas Dünger - schon ist die Pflanze zufrieden. Auch eine kurze Dürrezeit kann der Pflanze nichts anhaben. Wenn Sie also in den Urlaub fahren, geben Sie der Pflanze noch etwas Wasser und sie wird bis Sie zurückkehren keinerlei Schäden erhalten. Gießen Sie zu viel, kann die Pflanze damit nicht umgehen und wird absterben. Überschwemmungen und Staunässe sind pures Gift für das Napiergras. Wenn man

ihr aber noch etwas Sonne beschwert, dankt sie es mit einer herrlichen Schönheit. Sobald die Temperaturen jedoch gen Frostbereich sinken, sollte die Pflanze in den Wintergarten oder in das Haus gebracht werden.

Standort von Elefantengras
  • Um Staunässe zu vermeiden, benötigt das Elefantengras einen lockeren und durchlässigen Boden.
  • Ein Kies-Lehm-Gemisch ist für die Pflanze vollkommen ausreichend.
  • Geben Sie etwas Kompost als Nährstoff dazu und das Elefantengras wird optimal wachsen.
  • Für alle, die Wert auf eine optimale Beschaffenheit legen, darf der pH-Wert des Bodens zwischen 5,2 und 8,7 liegen.
  • Das Gras liebt es überdies, wenn der Standort hell ist. Sonne muss nicht unbedingt sein, kann aber nichts schaden.
Gießen und Düngen von Elefantengras

Vermeiden Sie beim Gießen des Grases Staunässe. Im Topf können Sie mit Tonscherben, die Sie am Boden des Topfes auslegen, die Staunässe vermeiden. Im Gartenbereich sollte der Boden ausreichend durchlässig sein. Über etwas Nahrung freut sich auch das Elefantengras. Wenn Sie das Elefantengras jedoch als Futtermittel für andere Tiere nutzen, sollten Sie von chemischen Düngern absehen und einen natürlichen Dünger wie Brennnesseljauche oder Kompost verwenden. In der Wachstumsphase von Mai bis September darf einmal im Monat gedüngt werden.

Elefantengras schneiden und überwintern
  • Sobald sich der Frost ankündigt, sollte die Pflanze in einen wärmeren Raum gebracht werden.
  • Hierfür ist es meist notwendig, das Gras zu schneiden. Sie können das Gras bis auf weniger als einen Meter kürzen.
  • Braune Stellen sollten ebenfalls regelmäßig abgeschnitten werden.
  • Schützen Sie das Elefantengras vor Frost. Bevor es also kälter wird, geben Sie der Pflanze ein warmes Zuhause.
  • Die trockene Heizungsluft sollte durch regelmäßiges Einsprühen mit Wasser vermieden werden.
Denken Sie bereits beim Pflanzen darüber nach, ob Sie das Elefantengras gut über den Winter bringen möchten oder ob Sie es wie die meisten Futtermittel Nutzer im nächsten Jahr neu anbauen, wollen.

Krankheiten und Schädlinge

Das Gras ist gut gegen Schädlinge gerüstet. Was jedoch dem Gras schaden kann, ist Staunässe und Fäulnis. Bedenken Sie beim Gießen immer dass zu viel Wasser der Pflanze schaden kann. Für alle anderen Schädlinge ist der Lebensraum Elefantengras zeitlich begrenzt. Sobald ein Schädling Eier in die Pflanze legen möchte, scheidet diese einen zähflüssigen Schleim aus, welcher die Schädlinge abtötet.