F wie Fetthenne

Der Buchstabe "F" unseres Glossars referenziert als Stichwort die Fetthenne.

Die Fetthenne? Die Fetthenne wird häufig als Bodendecker angepflanzt, soweit klar. Aber ein Glossar ist nun einmal dazu da, das eigentlich typische und erstaunliche an einem Stichwort herauszuarbeiten. Und das Typische an der Fetthenne ist nun einmal nicht unbedingt die Tatsache, dass sie den Boden bedecken kann.

Viel bezeichnender für sie ist, dass es sich bei der Fetthenne um eine Sukkulente handelt. Sukkulente sind Pflanzen, die in ihren Blättern Feuchtigkeit speichern können, eine solche Pflanzen-Architektur bringt zunächst ganz besondere Wuchsformen hervor, die bei Gärtnern und Zimmergärtnern sehr beliebt sind. Sukkulenten können kleine, sich wie Blüten ausbreitende, aber streng geometrisch geformte Polster bilden, aber auch mächtige und baumdicke Säulen, aus denen dann eine einzelne zarte Blume entspringt.

Und die Wasserspeicherfähigkeit hat natürlich ihre Vorteile: Sukkulenten sind die Pflanzen für die Menschen, die anderes zu tun, als täglich mit der Gießkanne ihre Pflanzen zu umrunden. Kakteen sind z. B. Sukkulenten, die einem Büroraum auch noch dann einen Touch von Leben geben können, wenn in diesem Büro nur alle paar Monate jemand zur Gießkanne greift. Zu den Amarillysgewächsen gehören mehrere Sukkulenten, die bei aller Wasserspeicherfähigkeit auch noch große Blätter und prächtige, mehrteilige Blüten entwickeln. Und viele Sukkulenten für den Garten begrünen dann auch noch gerne die Schattenbereiche, an denen sonst kaum etwas wächst, danke!, sagt der Gärtner.

Unter "F" finden Sie natürlich auch den Ficus (häufig ebenfalls als Sukkulente), Fächer-Ahorn und Federmohn, aber auch das Fertighaus Forum und eine Aufklärung darüber, was F1-Hybriden sind. Und was Sie nicht finden, nehmen wir auf Ihre Anregung hin gerne auf (einfach E-Mail an Hausgarten.net senden).
Fingerhut ist ein giftiges Wegerichgewächs, das dekorativ wirktDie zweijährigen Gartenblumen sind ideal für Steingärten und Wildblumenwiesen. Doch auch Hang- und Hügelbeeten schmückt der aufrecht wachsende Fingerhut stilvoll. Die Pflegebedingungen sind einfach, Digitalis purpurea lässt sich auch ohne großen Zeitaufwand im Garten kultivieren. Dennoch ist beim Umgang mit der aparten Pflanze Vorsicht geboten.
Fackellilien sind Stauden für windgeschützte StandorteDie dekorativen Blütenkolben der auch als Raketenblume bekannten Pflanzen ähneln äußerlich einer Fackel. In Kombination mit hohen Gräsern oder Blattschmuckstauden aber auch als Begleitpflanze zu Königskerze, Inka- oder Palmlilie sind Fackellilien besonders dekorativ. Beim Pflanzen ist eine gute Drainage besonders wichtig. Bei der Pflege kann zu viel Nässe problematisch werden.
FelberichStrahlende, gelbe Blüten zeichnen den Goldfelberich, der auch unter dem Namen Gilbweiderich bekannt ist, aus. Ursprünglich in der Türkei beheimatet, erfreut er sich auch in den hiesigen Gärten immer mehr Beliebtheit. Da die Pflanze sehr wuchsfreudig ist, benötigt sie die richtige Pflege, damit sie die anderen Gartenpflanzen nicht verdrängt.
Acer palmatumDieses gärtnerische Kleinod entstammt zweifellos einer besonderen Schmuckschatulle von Mutter Natur, denn ein Acer palmatum ist von atemberaubender Schönheit. In facettenreichen Züchtungen finden sich die spektakulären Attribute in Variationen wieder, wie gefiedertem Laub und prächtiger Herbstfärbung. Die schönsten Sorten können Sie hier entdecken, einschließlich einer fundierten Anleitung zu Pflege und Schneiden.
Funkien sind typische BlattschmuckstaudenIhre malerische Schönheit raubt dem Betrachter den Atem. Dem Zauber einer Hosta Blattschmuckstaude kann sich wahrlich niemand entziehen. Perfekt abgestimmt auf schattige bis halbschattige Lagen des Gartens, sind Funkien an Präsenz kaum zu übertreffen. Wie die Pflege und Vermehrung bestens gelingen, bleibt Ihnen hier nicht länger verborgen.
SteinkrautDas Felsen-Steinkraut ist relativ anspruchslos und gedeiht auch auf kargen Böden. Wenn die Standortbedingungen und die Pflege stimmen, blüht die Pflanze üppig und verschönert jeden Gartenbereich im Frühling mit einer strahlend gelben Blütenpracht. Wichtig sind eine ausreichende Sonnenscheindauer und ein durchlässiger Erdboden, wobei der Nährstoffbedarf des Aurinia saxatilis gering ist.