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Die schönsten immergrünen Steingartenpflanzen

Des Weiteren kann sie zur Formgebung abgestochen oder radikal verschnitten werden. Im Winter sollte sie mit Reisig und Vlies geschützt werden. Einen weiteren Pluspunkt erhält sie durch ihre Robustheit gegenüber Schädlingen und Krankheiten. Da sie nicht giftig ist, wird sie auch häufig als Heilpflanze eingesetzt. Im Frühjahr sollte sie leicht gedüngt werden.

Häufig gestellte Fragen zum Thema Steingartenpflanzen

  • Wie können Schädlinge im Steingarten effektiv bekämpft werden? – Leider sind schädliche Insekten auch im Steingarten vorzufinden. Besonders häufig kommen in diesem Bereich Nacktschnecken und Blattläuse vor. Handelt es sich  bei den Insekten um die zellsaft-saugende Variante können Fressfeinde wie Raubwanzen, Florfliegenlarven oder Marienkäfer eingesetzt werden. Eine weitere sehr effektive Methode, um Schädlinge zu bekämpfen, ist das regelmäßige Gießen des Steingartens mit einem Sud aus Ackerschachtelhalmen oder Brenneseln. Diese Methode dient aber lediglich zur Vorbeugung. Bei einer Schneckenplage muss man jedoch hartnäckig bleiben. Hier eignen sich Schneckenfallen. Die Schnecken sollten dabei am frühen Morgen oder in der Dämmerung eingesammelt werden. Auch die Ansiedlung von Eidechsen oder Igeln kann effektiv sein, da sie bevorzugt Schnecken verspeisen.
  • Können im Steingarten auch Heil- oder Nutzpflanzen kultiviert werden? – Auch im Steingarten können mediterrane Nutzpflanzen gepflanzt werden. So kann der Steingarten zum Beispiel auch für Thymian, Rosmarin oder Lavendel genutzt werden. Besonders empfehlenswert ist hier die Hanglage des Steingartens, da so die überschüssigen Wassermengen gut abfließen können. Ideal ist ein vollsonniger Standort.
  • Müssen die Samen der Steingartenpflanzen im Haus vorgezogen werden? – Besser ist es wenn die Samen im Haus vorgezogen werden, denn wenn die Samen einfach in den Steingarten gestreut werden, kann eine harmonische Gestaltung natürlich nicht mehr umgesetzt werden. So sprießen die Pflanzen nicht nur überall, man verliert auch recht schnell den Überblick. Die vorgezogenen Steingartenpflanzen können so gezielt am gewünschten Platz gesetzt werden.
  • Worauf sollte man bei der Handhabung von Wolfsmilch besonders achten? – Wie bereits erwähnt, ist der Saft der Wolfsmilch giftig. Bei allen Schnittmaßnahmen sollte man daher unbedingt Handschuhe tragen, denn der Saft tritt schon bei sehr kleinen Schnitten aus. Allergiker sollten hier noch vorsichtiger sein. Zudem ist die Wolfsmilch für Kinder und Haustiere wie Meerschweinchen, Vögel, Hunde, Katzen, Hamster und Kaninchen gefährlich.

Wissenswertes zu Steingartenpflanzen in Kürze

Steingartenpflanzen für einen sonnigen Platz

  • Der Polster- oder Teppich-Phlox wird etwa 10 bis 15 cm hoch und blüht von April bis Mai. Inzwischen gibt es am Markt viele Sorten, die weiße, rosa, rote oder blaue Blüten bilden. Der Phlox wächst sehr schnell und bildet dabei, wie der Name schon sagt, einen Teppich. Daher ist er auch gut als Bodendecker geeignet, der innerhalb von zwei bis drei Jahren eine Fläche von bis zu einem halben Quadratmeter bedecken kann. Er mag es gern sonnig und sollte im Frühjahr gedüngt werden.
  • Das Stachelnüsschen oder Acaena kann ebenfalls als Bodendecker genutzt werden. Es wächst sehr schnell und bildet dabei Polster. Diese Pflanze wird je nach Sorte zehn Zentimeter bis etwa einen halben Meter hoch und bildet im Juli oder August runde, stachelige, sehr dekorative Blütenstände. Die Farbe der Blätter rangiert von Blaugrau über Blaugrün und Kupferbraun bis hin zu Dunkelgrün und Rot.

Immergrüne Pflanzen, die es schattig mögen

  • Das Ziergras Waldsimse besitzt breites Laub in einer hellen grünen Farbe und kann auch gut unter Sträucher oder Bäume gepflanzt werden. Es wird bis zu einem Meter hoch und ist sehr pflegeleicht. Von Mai bis August bilden sich gelblich-weiße Spirren, die über das Gras hinauswachsen. Bei der buntlaubigen Sorte verfärben sich die Blätter im Winter gelb und sorgen so für einen Farbtupfer im Garten.
  • Beim Steinbrech gibt es viele Arten, die immergrün sind. Seinen Namen bekam er, weil er in natürlicher Umgebung vor allem in Felsspalten wächst und man früher annahm, die Pflanze könne tatsächlich einen Stein brechen. Deshalb wurde er auch in der Heilkunde den Patienten mit Nieren-, Blasen- oder Gallensteinen verabreicht. Die Moos-Steinbrecharten mögen es gern schattig oder halbschattig und blühen dort von Mai bis Juni reichlich mit vielen kleinen Blüten.
Autor Garten-Redaktion
Ich schreibe über alles, was mich in meinem Garten interessiert.

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