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Roter Sonnenhut, Echinacea purpurea – Aussaat & Pflege

Purpurroter Sonnenhut ist eine Zier- & Heilpflanze

Die Pflanze ist ein Dauerblüher und bietet dem Blumenliebhaber, daher eine langlebige Zierde. Die Pflanze zeigt sich mit anderen Stauden und sogar Kräutern und Gräsern gut kombinierbar. Ebenfalls sind die verschiedenen Sorten, die eine abwechslungsreiche Farbpracht in die Gartenlandschaft bringen, beliebt. Hier können Farben, wie Weiß, Rosa und weitere Farbnuancen das Bild komplettieren. Großzügige Gartenflächen bieten der Pflanze die Möglichkeit ihren wilden Charakter, den sie ihrer Herkunft verdankt, zu entfalten. Neben der Zucht als Zierpflanze ist die Echinacea purpurea auch für ihre wertvollen Eigenschaften als Arzneipflanze bekannt. Die heilende Wirkung der Pflanze wird bei Erkältungskrankheiten und zur Stärkung des Immunsystems eingesetzt.

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Boden

Wild ist der Rote Sonnenhut in lichten Wäldern anzutreffen. In Freiland und Gartenrabatten bevorzugt die Pflanze einen durchlässigen und nährstoffreichen Boden. Die Erde um die Pflanze herum darf von Zeit zu Zeit aufgelockert werden, damit diese weiter durchlässig für die Bewässerung bleibt. Der Boden sollte nicht zu trocken sein, um der Pflanze eine geeignete Umgebung zu bieten. Die Staudenpflanze kann eine Höhe von 80 bis 160 cm erreichen. Damit das Blütenbild seine bekannte Pracht voll entfalten kann, sollte die Pflanze nicht zu viel Schatten ausgesetzt sein.

Düngen

Kompost ist ein idealer Dünger für die Pflanze. Im Frühjahr und im Herbst freut sich die robuste Pflanze über eine Zugabe von Kompost rund um die Staude herum. Somit wird der Rote Sonnenhut mit ausreichend zusätzlichen Nährstoffen versorgt, sodass eine Zugabe von handelsüblichen Düngern kaum von Nöten ist.

Schneiden

Wann sollte der Rote Sonnenhut zurückgeschnitten werden, um lange etwas von der Pflanze zu haben? Alle 3 oder 4 Jahre nach der Blütezeit lohnt ein Rückschnitt der Pflanze bis 10 cm über dem Bodenstand. Damit diese weiterhin in einem nährstoffreichen Boden ihre volle Blühkraft entfalten kann, kann die Pflanze nach dem Rückschnitt mit einem Spaten aus dem alten Erdreich abgeteilt und gehoben werden, um an einem anderen passenden Ort wieder eingesetzt zu werden. Im Allgemeinen ist das Entfernen von verblühten Teilen der Pflanze nach Ermessen sinnvoll, damit rasch neues Blütenwerk nachwachsen kann. Der Rote Sonnenhut besitzt einen relativ späten Austrieb.

Zur Pflege des Purpur-Sonnenhuts gehört der Rückschnitt

Überwintern

Die frostharte Pflanze ist auch bei kalten Temperaturen sehr robust und pflegeleicht zu handhaben. Eine Schicht Mulch schützt die winterharte Pflanze zusätzlich.

Verwendung

Der Rote Sonnenhut ist zwar überwiegend als Heilpflanze bekannt, wird aber sehr gerne auch als Zierpflanze und sogar als Schnittblume verwendet. Als Heilmittel zeichnet sich der Rote Sonnenhut in erster Linie durch seine immunsystemstärkende Wirkung aus. Zudem wird dem Roten Sonnenhut nachgesagt, dass er antiseptisch und antibiotisch wirkt und die Fresszellen im Blut aktiviert, die dann die krankmachenden Bakterien zerstören. Er wird in vielen verschiedenen Arzneien verwendet und ist ein besonders gutes Mittel bei einer beginnenden Erkältung. Neben dem Einsatz als Medikament bei Erkältungen, kann der Presssaft oder das getrocknete Kraut des Roten Sonnenhuts bei Atemwegs- und Harnwegsinfektionen hilfreich sein.

Des Weiteren kann der bei Verletzungen, Geschwüren und Entzündungen der Haut äußerlich angewendet werden. Zu einer Medizin verarbeitet wird dabei der frische Saft der Pflanze aus den blühenden und oberirdischen teilen. Aber auch getrocknete oberirdische Pflanzenteile oder die Wurzeln werden zu einem Naturheilmittel verarbeitet. Wer an einer Infektionskrankheit leidet oder seine Immunabwehr bei einer Grippe, Erkältung, Entzündung der Atemwege oder Drüsenschwellungen steigern möchte, kann eine Tinktur, einen Honig mit Rotem Sonnenhut oder gemischte Resistenztropfen einnehmen. Diese Heilmittel helfen auch als vorbeugende Maßnahmen um die Abwehrkräfte zu steigern.

Bei einer äußeren Anwendung werden Umschläge mit einer verdünnten Tinktur verwendet bzw. einige Tropfen einer Sonnenhut-Tinktur direkt auf die Wunden gegeben. Auch Kindern kann man ohne weiteres Roten Sonnenhut für die innere Anwendung geben. Tipp: Allerdings sollte unbedingt darauf geachtet werden, dass die Tinktur ohne Alkohol zubereitet wurde. Für Kinder gibt es spezielle Mischungen, die mit süßem Honig angereichert sind.

Häufig gestellte Fragen

  • Wie weit sollten die Nachbarpflanzen vom Roten Sonnenhut entfernt stehen, damit dieser seinen Wuchs nicht reduziert? – Pflanzen mit einem halbhohen Wuchs, die die Staude nicht bedrängen, eignen sich gut in der Nachbarschaft des Roten Sonnenhuts.
  • Wie viel Wasser verträgt die Pflanze? – Grundsätzlich gilt beim Gießen des Roten Sonnenhuts Staunässe zu vermeiden.
Purpurroter und gelber Sonnenhut ergänzen sich optisch

Wissenswertes zum Roten Sonnenhut in Kürze

  • Beheimatet ist der Rote Sonnenhut in Nordamerika, wird aber inzwischen weltweit als Arznei- und auch als Zierpflanze angebaut.
  • In freier Wildbahn kann man diese Pflanze vor allem in lichten Wäldern, auf einem nährstoffreichen und durchlässigen Boden an einem sonnigen Standort finden.
  • Der Rote Sonnenhut ist eine Staudenpflanze, die zwischen 80 und 160 cm groß werden kann.
  • Auffällig an dieser Pflanze sind die Blüten, die der Margerite sehr ähnlich sind. Die Blüten können einen Durchmesser von bis zu 14 cm erreichen.
  • Die typische Blütezeit des Roten Sonnenhuts ist von Juni bis September.
  • Der ideale Standort für das Anpflanzen vom Roten Sonnenhut ist ein vollsonniger Platz.
  • Die Pflanze bevorzugt einen nährstoffreichen, durchlässigen sowie humosen Boden und sollte im Frühjahr wie auch im späten Sommer gedüngt werden.
  • Ansonsten gilt der Rote Sonnenhut als sehr genügsam und pflegeleicht.
  • Beim Roten Sonnenhut sollten verwelkte Blätter abgeschnitten werden. So besteht die Möglichkeit, dass sich sehr schnell neue Blütenblätter bilden.
  • Im Herbst wird die gesamte Pflanze bis auf den Boden zurückgeschnitten. Mit einer Mulchschicht wird sie dann vor den frostigen Temperaturen im Winter geschützt, auch wenn der Rote Sonnenhut winterhart ist.
  • Im Frühjahr kann man durch das Verfahren der Teilung den Roten Sonnenhut vermehren. Dies sollte bei bestehenden Pflanzen alle drei bis vier Jahre erfolgen.
  • Alternativ zur Teilung kann die Vermehrung auch durch die Aussaat erfolgen.
  • Ferner ist auch der Schnitt von Wurzelschnittlingen möglich.
  • Angepflanzt werden sollten die einzelnen Pflanzen mit einem Abstand von ca. 40 cm zueinander.
  • Im Frühjahr sollte dafür gesorgt werden, dass der Rote Zuckerhut gut vor Schnecken geschützt wird.
Autor Garten-Redaktion
Ich schreibe über alles, was mich in meinem Garten interessiert.

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