Seidenakazie - Paraserianthes LophanthaDer tropische Akazienbaum (Acacia) ist kein Laubbaum von der Stange, der sich im Beet mit Buche, Esche oder Eiche vergesellschaften lässt. Mit seinem immergrünen Blätterkleid und der verschwenderischen Blütenpracht, entfaltet das exotische Ziergehölz ein unverwechselbares Charisma. Australien zollt der facettenreichen Gattung Respekt, indem das Land die Gold-Akazie in seinem Wappen führt als Symbol für seine heimische Flora. Damit die kälteempfindliche Akazie Ihren sommerlichen Garten über viele Jahre schmückt, kommt folglich die Kultivierung im Kübel infrage. Dieser Leitfaden macht Sie vertraut mit der fachgerechten Pflanzung und richtigen Pflege einer Akazie.

Standort im Sommer

Der Akazienbaum ist ein Sonnenanbeter, dem selbst große Sommerhitze keine Probleme bereitet, solange der Boden ausreichend feucht ist. Wenn im März/April die Temperaturen steigen, nimmt er im Garten gerne einen Standort mit Südausrichtung in der vollen Sonne ein. Eine warme Lage ist dem Blütengehölz willkommen, gerne luftumspült, damit das Laub nach einem Regenschauer zügig trocknet.

In halbschattigen Lagen fällt die Frühlingsblüte spärlicher aus. Darüber hinaus entstehen zwischen den schlanken, dunkelgrünen Blättern lange Distanzen, was der Krone eine verkahlte Optik verleiht.

Tipp: Mit einem einfachen Kniff können Sie den Eindruck erwecken, Ihr Akazienbaum sei ausgepflanzt im Garten. Zu diesem Zweck heben Sie am sonnigen Standort eine Grube aus und setzen die Akazie mitsamt ihrem Kübel in die Erde. Im Spätherbst holen Sie den Kübel wieder aus dem Boden und räumen ihn ein ins
Winterquartier.

Standort im Winter

Temperaturen unter dem Gefrierpunkt verkraftet die Akazie nur kurze Zeit. Daher verlässt die Exotin im Spätherbst den Garten und siedelt um in ein Winterquartier. Die folgenden Optionen stehen zur Wahl für einen unbeschadeten Aufenthalt während der kalten Jahreszeit:
  • Dunkel und kühl, bei Temperaturen zwischen 0 und 5 Grad Celsius
  • Hell bis sonnig, bei Temperaturen zwischen 10 und 15 Grad Celsius
  • Idealerweise mit einer Luftfeuchtigkeit von 50 Prozent und mehr

Eine dunkle, kühle Überwinterung ist mit dem Manko behaftet, dass die von Natur aus immergrüne Akazie ihr wunderschönes Laub abwirft. Ziehen Sie dieses Winterquartier daher bitte nur in Notfällen in Betracht. Besser ist ein heller Platz im leicht temperierten Wintergarten, zumal unter diesen Bedingungen im zeitigen Frühjahr mit den duftenden Blütenständen gerechnet werden kann. Die 15-Grad-Marke sollte das Thermometer nicht übersteigen, da eine zu warme Überwinterung ebenfalls Blattverlust hervorrufen kann.

Substrat

Die Kultivierung im Kübel stellt für den kälteempfindlichen Akazienbaum eine Kompromisslösung dar, weil er im mitteleuropäischen Klima nicht ausgepflanzt werden kann. Daher erfordert das Substrat eine hochwertige Qualität, jenseits der Blumenerde aus dem Supermarkt. Je besser die Pflanzenerde die natürlichen Bodenverhältnisse simuliert, desto vitaler und blühfreudiger wird Ihre Akazie gedeihen.

Eine hochwertige Kübelpflanzenerde, die statt Torf einen entsprechenden Anteil an Kokosfasern enthält, erfüllt die Kriterien ausgezeichnet. Reichern Sie das Substrat an mit Lavagranulat oder Perlite Atmungsflocken, hat Ihre Akazie keinen Grund zur Klage, denn Strukturstabilität und Durchlässigkeit sind sichergestellt.

Tipps zum Kübel

Von der Gold-Akazie bis zur Schirm-Akazie formen die schönsten Arten und Sorten eine ausladende Krone und ein entsprechend raumgreifendes Wurzelsystem. Verwenden Sie daher bitte einen entsprechend großen Kübel, damit das ober- und unterirdische Wachstum proportional zueinander verlaufen kann. Idealerweise verfügt ein Topf über das doppelte bis dreifache Volumen des Wurzelballens.
Schirmakazie - Paraserianthes Lophantha
Darüber hinaus sollten mehrere Bodenöffnungen vorhanden sein, damit hier überschüssiges Gieß- und Regenwasser ablaufen kann. Verzichten Sie für einen Akazienbaum im Garten bitte auf einen Untersetzer, um schädlicher Staunässe aus dem Weg zu gehen. Besser ist, der Kübel steht auf stabilen Füßen, damit die Wurzeln von unten her belüftet werden.

Pflanzen

Kübelpflanzen können im Grunde das ganze Jahr hindurch gepflanzt werden. Die beste Pflanzzeit für eine Akazie ist im Frühjahr während der Monate März bis Mai. Die Licht- und Temperaturverhältnisse sowie die beginnende Vegetationsperiode bieten dem Gehölz optimale Bedingungen. So pflanzen Sie einen Akazienbaum richtig:
  • Den eingetopften Wurzelballen in Wasser stellen, bis keine Luftblasen mehr aufsteigen
  • Auf dem Kübelboden mit Tonscherben oder Splitt eine 3 bis 5 cm hohe Drainage anlegen
  • Diese wasserführende Schicht bedecken mit einem luft- und wasserdurchlässigen Vlies
  • Über der Drainage eine erste Schicht der empfohlenen Pflanzenerde einfüllen und andrücken
  • Die ausgetopfte Akazie so einsetzen, dass sich die Wurzelscheibe einige Zentimeter unter dem Topfrand befindet
Gießen Sie den frisch eingepflanzten Akazienbaum durchdringend an. Das bedeutet konkret, dass Sie das Wasser solange auf die Wurzelscheibe laufen lassen, bis es aus der Bodenöffnung rinnt.

Tipp: Unter Botanikern, dem Handel sowie dem Volksmund besteht Uneinigkeit über die Namensgebung von Akazien. So wird nicht nur die tropische, immergrüne Acacia pycnantha als Gold-Akazie etikettiert, sondern ebenso die winterharte, laubabwerfende Robinienart Robinia pseudoac.'Frisia'. Fragen Sie daher beim Erwerb stets nach dem botanischen Namen, um derartigen Missverständnissen aus dem Weg zu gehen.

Pflege-Anleitung

Unmittelbar nach der Pflanzung im Kübel ist eine erste wichtige Pflegemaßnahme zu beachten. Stellen Sie den Akazienbaum bitte nicht sogleich an einen vollsonnigen Standort. Um einem irreversiblen Sonnenbrand der Blätter aus dem Weg zu gehen, sollte sich das Gehölz für 8 bis 10 Tage am halbschattigen Platz akklimatisieren. Im Anschluss an die gelungene Startphase, mündet die Kultivierung Ihrer Akazie in das folgende Pflegeprogramm:

Gießen

Den idealen Wasserhaushalt abzuschätzen, stellt in der Pflege von Akazien die größte Herausforderung dar. Schenken Sie daher diesem Pflegeaspekt Ihre besondere Aufmerksamkeit. Der Wurzelballen darf weder austrocknen, noch unter Staunässe geraten. In beiden Fällen werden Sie den Unmut der anspruchsvollen Pflanze zu spüren bekommen, indem die Blätter in großer Anzahl zu Boden rieseln. So gießen Sie mit Sachverstand:
  • Erst dann gießen, wenn die Fingerprobe auf 1 bis 2 cm tief angetrocknetes Substrat hinweist
  • Solange Wasser auf die Wurzelscheibe geben, bis auch die Erde am Topfboden leicht feucht ist
  • Alle 2 bis 3 Tage die Blätter am Morgen oder Abend besprühen mit weichem Wasser
  • Eine gleichmäßige Bodenfeuchte ebenfalls im Winter beibehalten
Verwenden Sie bitte überwiegend Regenwasser oder abgestandenes Wasser aus der Leitung. Nur einige wenige Akazien-Arten kommen mit einem hohen Kalkgehalt zurecht. Bei der großen Mehrheit der subtropischen und tropischen Ziergehölze verursacht ein pH-Wert im alkalischen Bereich Blattchlorose, die zu Laubfall führt.
Schwarzholzakazie - Paraserianthes Lophantha
Im Laufe der Zeit werden Sie ein Gefühl dafür entwickeln, in welchen Intervallen Ihr Akazienbaum im Garten und Winterquartier gegossen werden sollte. Bis dahin liefert Ihnen ein Feuchtigkeitsmesser wertvolle Informationen über den Zustand im Inneren des Wurzelballens. Einfache Geräte werden mit Batterien betrieben und preisgünstig zu erwerben. Ein langer Sensorstab wird in die Erde gesteckt, vergleichbar mit einem Bratenthermometer. Auf einer Skala können Sie ablesen, ob die Erde nass, halbtrocken oder trocken ist.

Düngen

Das dichte Blätterkleid und die verschwenderische Blütenpracht resultieren in einem Nährstoffbedarf auf hohem Niveau. Mit einem kalkarmen Flüssigdünger für Blütengehölze sollte daher der Energieverbrauch während der Wachstums- und Blütezeit ausgeglichen werden. Von Februar bis September verabreichen Sie alle 8 bis 10 Tage einen adäquaten Dünger, den Sie dem Gießwasser hinzufügen. Alternativ verwenden Sie im Februar und Mai einen Langzeitdünger. Von Oktober bis Januar stellen Sie die Nährstoffzufuhr ein.

Überwintern

Die modifizierte Pflege während der Winterzeit kam zwar schon an den
entsprechenden Stellen dieser Anleitung zur Sprache. Zur besseren Übersicht werden die Vorkehrungen während der Überwinterung hier nochmals zusammengefasst:
  • Akazie vor dem ersten Frost einräumen in ein helles Winterquartier mit maximal 15 Grad Celsius
  • Den Wurzelballen weiterhin leicht feucht halten mit kalkfreiem Wasser
  • Während der Überwinterung keinen Dünger verabreichen
  • Die immergrüne Krone alle paar Tage einsprühen
Wählen Sie bitte einen Standort, der sich nicht in unmittelbarer Nähe zu einer Heizquelle befindet. Bitte beachten Sie, dass am hellen bis sonnigen Platz im Wintergarten der Wasserbedarf tageweise steigen kann. Überprüfen Sie daher auch im Winter alle 2 bis 3 Tage den Feuchtigkeitsgehalt im Substrat per Daumenprobe oder mithilfe eines Feuchtigkeitsmessers.

Schneiden

Indem Sie eine Akazie regelmäßig und zurückhaltend schneiden, fördern Sie die Verzweigung. Der beste Zeitpunkt für den Form- und Erhaltungsschnitt ist unmittelbar nach der Blütezeit. Da das Blütengehölz die Knospen für die nächstjährige Blüte bereits im Sommer anlegt, ist der Herbst als Schnitt-Termin nicht zu empfehlen. Diese Schnittführung hat sich in der Praxis bewährt:
  • Stabile Handschuhe anlegen zum Schutz vor den scharfen Dornen
  • Die Krone auslichten, indem abgestorbene Zweige auf Astring geschnitten werden
  • Ins Kroneninnere wachsende Äste entfernen
  • Von zu eng stehenden Zweigen den schwächeren abschneiden
  • Aus der Form wachsende Triebe auf die gewünschte Länge einkürzen
  • Die scharfe, desinfizierte Schere knapp oberhalb eines Blattpaares oder eines schlafenden Auges ansetzen
Sollte Ihr Akazienbaum im Winterquartier seine Blätter teilweise oder vollständig abgeworfen haben, ist dies kein Grund für einen radikalen Rückschnitt. Düngen Sie regelmäßig, um den Austrieb neuer Blätter zu unterstützen. Die Wasserversorgung stimmen Sie ab auf den geringeren Verbrauch, da im laublosen Zustand kaum Verdunstung stattfindet. Im Verlauf von Frühling und Frühsommer legt die Akazie ihr Laubkleid wieder an. Blattlose Zweige sollten nur dann entfernt werden, wenn sich bis zum Sommer kein neuer Austrieb entwickelt.

Tipp: Zahlreiche populäre Akazien-Arten sind nicht nur mit langen Dornen besetzt, sondern enthalten zugleich Giftstoffe. Für die Kultivierung im Familiengarten oder in Gesellschaft von Haustieren ist der Akazienbaum daher nicht geeignet.

Erziehungsschnitt vom Strauch zum Hochstamm

Ein fix und fertig erzogener Akazienbaum aus dem Fachhandel schlägt mit deutlich höheren Anschaffungskosten zu Buche, als ein Akazienstrauch. Die Schnittverträglichkeit von Acacia wissen die Sparfüchse unter den Hobbygärtner zu nutzen, indem sie einen Strauch in Eigenregie zum Hochstamm erziehen. So gelingt der Plan:
  • Den kräftigsten Mitteltrieb als Stamm auswählen und an einen Stützstab anbinden
  • Diesen Mitteltrieb am Stab emporleiten
  • Den Stamm etwa 20 cm oberhalb der gewünschten Kronenhöhe kappen
Während Sie den Stamm bis zur gewünschten Höhe erziehen, entfernen Sie konsequent alle Konkurrenztriebe. Fernerhin schneiden Sie überflüssige Seitentriebe entlang des Mitteltriebes auf Astring ab, um die Krone von unten her zu begrenzen.

Die Kronenerziehung selbst richtet sich nach der gewählten Akazienart. So wird die ausladende Krone einer Schirmakazie ähnlich aufgebaut, wie die Krone einer Platane, indem die Leitäste für einige Zeit zusätzlich gestützt werden. Demgegenüber eignen sich Gold- und Silberakazien für die dekorative Kugelform, die sich im Kübel perfekt in Szene setzt.

Umtopfen

Akazie - Paraserianthes lophanthaIm Kübel stößt das weiträumige Wurzelgeflecht rasch an seine Grenzen. Erfahrungsgemäß wird eine Akazie daher alle 1 bis 2 Jahre umgetopft. Die beste Zeit für diese Pflegemaßnahme ist im Spätwinter, bevor die Wachstums- und Blütezeit beginnt. Der neue Kübel sollte über das doppelte bis dreifache Volumen verfügen. Wichtig zu beachten ist, dass die bisherige Pflanztiefe beibehalten wird und sich die Akazie anschließend für eine Woche am halbschattigen Standort regenerieren kann.

Vermehren

Wünschen Sie sich weitere Akazien der gleichen Art, empfehlen wir die vegetative Vermehrung durch Stecklinge. So verläuft die Nachzucht mit Erfolg:
  • Halbverholzte, nicht blühende Kopftriebe abschneiden mit einer Länge von 10 bis 15 cm
  • Die Blätter im unteren Bereich entfernen
  • Die Schnittstelle in ein Bewurzelungspulver tunken
  • Einen Steckling zu zwei Drittel in einen Topf mit feuchter Anzuchterde setzen
Im Zimmergewächshaus oder unter einer transparenten Haube fördert das feucht-warme Mikroklima die Bewurzelung. Halten Sie das Substrat leicht feucht mit kalkfreiem Wasser und verabreichen Sie keinen Dünger. Damit sich kein Schimmel bildet, lüften Sie Mini-Gewächshaus und Abdeckung täglich.

Treibt ein Steckling frisch aus, kann die Haube entfernt werden. Am halbschattigen und warmen Platz am Fenster oder auf dem Balkon pflegen Sie die junge Akazie, bis sie das Anzuchtgefäß vollständig durchwurzelt hat. Daraufhin topfen Sie Ihren Zögling in einen Kübel und setzen das Pflegeprogramm für eine adulte Akazie in Gang.

Schöne Arten und Sorten

Die Akazie repräsentiert innerhalb der Schmetterlingsblütler und Hülsenfrüchtler mit mehr als 1.000 Arten die größte Gattung. Entsprechend groß ist die Auswahl, um einen Akazienbaum im Garten und Wintergarten zu kultivieren. Die folgende Auslese empfehlenswerter Arten und Sorten möchte Ihnen die Entscheidungsfindung erleichtern:

Gold-Akazie (Acacia pycnantha)
Die ungekrönte Königin unter den Akazien ist in Australien beheimatet. Mit ihren langen, schmalen und immergrünen Blättern formt die exotische Schönheit eine elegante Silhouette sowohl als Strauch wie als Baum. Die unzähligen gelben Blüten überziehen die Zweige wie duftige Wattebäusche.
  • Blütezeit: April bis Mai/Juni
  • Wuchshöhe im Kübel: 150 bis 300 cm
Silber-Akazie (Acacia dealbata)
Diese Art gilt als die kleine Schwester der Gold-Akazie, was sich vornehmlich auf das filigranere Laub bezieht. Die blau-grünen Blätter sind überzogen mit hauchzarten Härchen, die im Sonnenlicht silbern schimmern. Mit ihren gelben Blütenpompons zieht die schlanke Akazie an allen sonnigen, warmen Plätzen die Blicke auf sich.
  • Blütezeit: Februar/März bis April/Mai
  • Wuchshöhe im Kübel: 120 bis 150 cm
Amerikanische Akazie - Süße Akazie (Acacia farnesiana)
Nicht nur Afrika und Australien haben prächtige Akazien zu bieten. Diese Akazien-Art entstammt dem Süden von Amerika und punktet mit herausragenden Attributen. Hierzu zählen die kleinsten Blätter aller gängigen Akazien für den Garten, gepaart mit einem verführerischen Duft, der ihre gelben, zierlichen Blüten verströmen.
  • Blütezeit: April bis Mai
  • Wuchshöhe im Kübel: 100 bis 150 cm
Schirm-Akazie (Vachellia tortilis)
Sie ist die Charaktergestalt südafrikanischer Savannen. Mit ihrer mächtigen, schirmähnlichen Krone wird diese Akazien-Art zu Recht als Wahrzeichen Afrikas verehrt. Mit einer Wuchshöhe von bis zu 20 Metern, ist der Akazienbaum in freier Natur nicht zu übersehen.

In Mitteleuropa bleibt die Schirm-Akazie im Kübel dagegen deutlich kleiner. Dank ihrer gutmütigen Schnittverträglichkeit wird die Schirm-Akazie gerne als Bonsai kultiviert.
  • Blütezeit: Februar bis März/April
  • Wuchshöhe im Kübel: 150 bis 250 cm
Fazit
Einen Akazienbaum im Garten erfolgreich zu kultivieren, ist an mannigfaltige Voraussetzungen geknüpft. Da das Ziergehölz den Tropen und Subtropen entstammt, ist es in Mitteleuropa nicht winterhart. Im großen Kübel kann die Akazie immerhin von April bis zum ersten Frost für Furore sorgen auf dem Balkon, der Terrasse oder am Sitzplatz im Garten. Vollsonnig und warm sollte der Standort sein, damit sich die gelbe Blütenpracht entfaltet. Moderates Gießen mit weichem Wasser und wöchentliches Düngen von Februar bis September stellt die anspruchsvolle Blütenschönheit zufrieden. Steht ein Form- und Erhaltungsschnitt auf dem Programm, ist der beste Termin am Ende der Blütezeit. Den Winter verweilt die Akazie am hellen Standort hinter Glas bei Temperaturen bis maximal 15 Grad Celsius. Bei allen Pflegearbeiten sollten die Bewehrung mit kräftigen Dornen und der giftige Pflanzensaft nicht unterschätzt werden.