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Feuerdorn (Pyracantha coccinea) |
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Gartenarbeit -
Hecke - Pflanzen, Verschneiden und Pflegen
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FeuerdornDer Feuerdorn, lat. Pyracantha, ist ein immergrünes Gehölz aus der Familie der Rosengewächse. Die Gattung umfasst 7 Arten, die von Südosteuropa bis Südostasien vorkommen. Die bekannteste Sorte ist die „Red Column“, die sich sehr gut für Hecken eignet und orangerote Früchte trägt. Daneben gibt es die „Koralle“, die nicht für Hecken tauglich ist, da sie mehr in die Breite wächst, dafür aber ebenfalls orangerote Früchte hat. Weiter gibt es die Sorten „Orange Glow“, „Golden Charmer“, „Mohave“, „Soleil d' Or'“ und „Bad Zwischenahn“.
Die Sträucher werden zwischen 4 bis 6 Meter hoch. Im Frühjahr oder Frühsommer blüht der
Feuerdorn mit weißen Blüten, im Herbst bilden sich Früchte aus, die orange, gelb oder rot sind.
Der Feuerdorn eignet sich hervorragend als Heckenpflanze, darf aber nicht zu schattig stehen. Besonders zum Verwachsen von engmaschigen Drahtzäunen ist der Feuerdorn als Heckenpflanze gut geeignet, da er die Fähigkeit besitzt, die engen Maschen ordentlich zu durchwachsen. So können mit dem Feuerdorn, nicht zuletzt durch die Dornen, undurchdringliche Hecken entstehen.
Wenn Sie Feuerdorn pflanzen, sollten Sie zwischen den einzelnen Pflanzen einen Abstand von 60 bis 80 Zentimetern lassen. Er benötigt einen feuchten, humosen und durchlässigen Boden. Bei stockender Nässe ist ein Befall der Blätter, Triebe und Früchte durch Feuerdornschorf nicht auszuschließen. Allerdings hat der Handel bereits darauf reagiert und es gibt inzwischen auch Arten, die relativ unempfänglich für Feuerdornschorf sind. Als resistente Sorte gilt hier die klassische „Red Column“. Je nach Standort ist der Feuerdorn auch gegen Feuerbrand empfindlich. Dagegen verträgt er Trockenheit und Zugluft sehr gut. Ab und zu sollten Sie ihn düngen.
Der Feuerdorn ist sehr wachstumsfreudig. Mehrere Meter hohe Büsche können im Herbst radikal bis auf ca. 30 Zentimeter herunter geschnitten werden. Im darauf folgenden Jahr wird dann ein Wachstum von bis zu 1 Meter erfolgen. Allerdings kann durch den Rückschnitt die Verzweigung gefördert werden.
Manche Sorten können Frostschäden erleiden und dann braun und unansehnlich sein. Hier hilft ebenfalls ein Rückschnitt im Frühjahr.
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