Heckenschnitt - Hecken Schneiden

Heckenschnitt - Hecken schneiden

Beim Heckenschnitt sollten Sie als Erstes auf die Sicherheit achten: Eine Leiter muss auf jeden Fall feststehen. Achten Sie ebenfalls darauf, dass Sie während der Arbeit ab und zu Pausen einlegen. Denn durch das Gewicht der Heckenschere und anderer Geräten macht sich bemerkbar.

HeckenschnittHecken wie Kirschlorbeer, Liguster und Lebensbaum unterscheiden sich in drei Formen: die freiwachsende Blütenhecke, die kleine Formhecke und die große Formhecke.

  1. Die freiwachsende Hecke ist sehr beliebt unter

    Gartenfreunden, da sie nicht regelmäßig geschnitten werden muss, sondern erst, wenn es wirklich nötig ist. Zum Beispiel bei zu langen Ästen oder kahlen Stellen.
  2. Die kleine Formhecke dagegen wird regelmäßig und sehr genau in Form geschnitten.
  3. Einige pflegen sie sogar mit Nagelscheren.
  4. Bei der großen Formhecke wird meistens nach einer Form des unteren Teils eines Kegels geschnitten. So bekommen alle Blätter der Hecke genug Licht ab. Manchmal wird auch in Kastenform geschnitten, doch hier erhält die Hecke nach einiger Zeit unten kahle Stellen.

 

Hecke schneiden - Tipps

Wir raten Ihnen mit einer Heckenschere langsam zu arbeiten. Schneiden Sie ihre Hecke Stück für Stück, denn die Schere schneidet schnell und mit

einem Schnitt haben Sie ein Loch in der Hecke.
Außerdem können Sie mit einem bekannten Hilfsmittel arbeiten: einer Schnur. Spannen Sie die Schnur über die Hecke und nun können Sie ihre Schnitte besser überschauen.

Hecke richtig schneiden - per Hand statt MaschinenWarum eine Hecke unbedingt geschnitten werden sollte

Eine Hecke möchte gleich aus mehreren Gründen regelmäßig beschnitten werden: Zuerst können Sie nur durch den Schnitt die grundsätzliche Wuchsform in Ihrem Sinne beeinflussen.

Der Schnitt verbessert aber auch die Schönheit der Hecke: Der Schnitt bringt Jungtriebe hervor, die willig blühen, ältere Triebe verholzen dagegen irgendwann und können sogar verkahlen.

Außerdem hilft der Schnitt, Ihre Heckenpflanzen gesund zu erhalten. Denn eine schlecht durchlüftete und im Inneren nicht vom Licht erreichte Hecke wird schnell von Schädigern heimgesucht, und alte, vielleicht sogar überalterte Gehölzteile sind wesentlich anfälliger für Krankheiten als der frische Austrieb.

Die richtige Zeit für den Heckenschnitt

  • Normalerweise gehen Sie im zeitigen Frühjahr an die Arbeit, kurz bevor Ihre Heckenpflanzen mit dem Austrieb beginnen werden. Also bei uns, je nach Wetter und Sorte, meist Anfang bis Mitte März.
  • Ob Ihre Hecke demnächst austreiben wird, erkennen Sie daran, dass die Augen beginnen, anzuschwellen.
  • Für den Schnitt sollten Sie frostfreies und sonniges Wetter abwarten, bei dem die Temperaturen auf keinen Fall unter minus 5 Grad sinken werden.
  • Ein Schnitt zu dieser Zeit hat zwei Vorteile: Ihre Hecke wird dann nur ein paar Tage “wie frisch vom Friseur” aussehen, wenn die neuen Triebe erscheinen, sieht sie wieder natürlich aus. Außerdem stören Sie zu dieser Zeit die Vögel nicht beim Brüten.

Ausnahmen von der Grundregel des Frühjahrsschnitts

  • Wenn ein ausreichend freundliches Wetter im gesamten Frühjahr nicht sicher ist, sollten Sie die Schere im Haus lassen, sonst müssten Sie mit Frostschäden rechnen.
  • In diesem Fall können Sie dann den fälligen Heckenschnitt in den Sommer verlegen, geschnitten wird dann zwischen Juli und Herbst.
  • Hecken, die recht zeitig im Frühjahr blühen, werden erst nach der Blüte beschnitten (die Blütenanlagen

    stammen hier oft aus dem Vorjahr, Sie würden die Knospen schlichtweg wegschneiden).
  • Ebenso ist es bei Hecken, die nur einmal am zweijährigen Holz blühen.
  • Besondere Aufmerksamkeit bei der Festsetzung des Schnittzeitpunktes erfordern z. B. Walnuss und Weinrebe (Gefahr des Ausblutens), sehr dichte Hecken (Vogelschutz) und Hecken, bei denen Pilz- oder Schädlingsbefall droht (Schnitt während der Wachstumsperiode).