Liguster - Pflege, Krankheiten (ovalifolium, atrovirens)

Liguster (Ligustrum)

- Höhe: 1,5 - 7m
- Blüte von Sommermitte bis -ende
- Normale Gartenerde
- Sonniger oder schattiger Standort
- Winterhart bis frostempfindlich, immer- oder sommergrün

Die Sträucher dieser Gattung (Liguster) sind sehr gut schnittverträglich, deshalb werden sie gerne als Hecken gepflanzt. Da sie mit den meisten Böden sowie mit Schatten und auch Luftschadstoffen zurechtkommen, sind sie vielseitig einzusetzen.

Beliebte Arten und Sorten
Der Liguster Ligustrum ovalifolium besitzt ovale, glänzende Blätter und Rispen von rahmweißen, duftenden Blüten, die im Hochsommer erscheinen

und von schwarzen Beeren abgelöst werden. Von dieser Art stammen die Sorten `Aureum` mit breit gelbgeränderten
Blättern und `Argenteum mit rahmweiß gesäumten Laub ab.

Ligustrum vulgare ist ein sommergrüner Liguster, bis zu 7m hoher, reich verzweigter Strauch mit länglich - eiförmigen bis lanzettlichen Blättern, die bis zu 6cm lang werden. Sie verbleiben lange an der Pflanze. Die im Winter rötlich- bis violettbraunen Blätter von `Atrovireus` schmücken den Strauch bis zur Entfaltung der neuen Blattgeneration. Die kleinen weißen Blüten stehen in Rispen zusammen. Die glänzend schwarzen Früchte sind ebenfalls langlebig.

Kultur
Pflanzen Sie in der Zeit zwischen Herbst- und Frühjahrsmitte i gewöhnlichen Gartenboden an einen sonnigen oder schattigen Platz. Wenn Sie Liguster als Hecke ziehen, kürzen Sie im Frühjahr alle Triebe um die Hälfte ein, und wiederholen Sie dies im folgenden Jahr. Anschließend erfolgt im späten Frühjahr und frühen Herbst ein Rückschnitt.

Vermehrung
Schneiden Sie von Ligutser L. ovalifolium gegen Herbstmitte ca. 30cm lange verholzte Stecklinge, und stecken Sie diese in ein geschütztes, mit normaler Gartenerde gefülltes Beet. Im folgenden Jahr werden die bewurzelten Triebe an den endgültigen Standort gepflanzt.

Schädlinge und Krankheiten
Minierfliegen und Thripse können die Blätter schädigen.