Lorbeerhecke - Pflanzabstand, Schneiden, Düngen

Lorbeerhecke - Pflanzabstand, Schneiden, Düngen

Aus optischen Gründen entscheiden sich viele Menschen für die Anlage einer Hecke. Es sieht einfach natürlicher und damit schöner aus als ein Gartenzaun aus Holz oder Metall.

hecke3_caAußerdem spricht nichts dagegen eine Hecke mit einem Maschendrahtzaun zu kombinieren, um sie undurchdringlich zu machen.

Die Hecke fungiert als Sicht-, Lärm- und Windschutz und sie bietet vielen Tieren eine Heimat.

Damit der optische Anspruch an die Hecke erfüllt wird, ist die Wahl der Heckenpflanzen essentiell. Häufig wird sich in diesem

Punkt für Lorbeer entschieden. Dieser ist durch seine sattgrünen und relativ großen Blätter ein absoluter Blickfang. Ferner ist Lorbeer immergrün. Somit erfüllt die Hecke ebenfalls im Winter ihren Zweck.

Welche Pflanzen sind für eine Lorbeerhecke geeignet?

Für eine Lorbeerhecke eignen sich verschiedene Sorten. Die Favoriten sind die mannigfaltigen Arten des Kirschlorbeers. Er ist recht pflegeleicht und wächst gut an. Eine Lorbeerhecke aus Kirschlorbeer ist schnittverträglich und zumeist winterhart.

Nichtsdestotrotz freut sich die Pflanze, hilft man ihr durch geeignete Maßnahmen über den Winter. Innerhalb der Familie des Kirschlorbeers sind es besonders die Sorten Herbergii und Caucasia, welche für die Anpflanzung als Hecken gewählt werden.

Das Pflanzen einer Lorbeerhecke

Im Frühjahr oder im Spätsommer ist die perfekte Zeit, um seine Lorbeerhecke zu setzen. Die Pflanzen holt man sich in einer Baumschule. Ideal ist eine Größe derselben zwischen 40 und 60 Zentimetern.

Die Pflanzen werden mit einem Abstand von 90 bis 110 Zentimetern zueinander gesetzt. Wie groß der Abstand sein sollte, richtet sich nach der verwendeten Art des Lorbeers. Eine Nachfrage beim Kauf in der Baumschule bringt hier Klarheit.

/>Nach dem Anpflanzen gut wässern und das das ganze Jahr hindurch. Besonders vor dem Winter sollte man noch einmal die Pflanzen mit ausreichend Wasser versorgen. An Tagen, an welchen kein Frost herrscht, kann bzw. sollte auch im Winter gegossen werden.

Diese Pflegemaßnahmen dankt die Lorbeerhecke mit besonderer Schönheit

Die bekannteste Pflegemaßnahme für alle Hecken ist der Schnitt. Da ist die Lorbeerhecke keine Ausnahme. Eine gut geschnittene Hecke wächst dicht und gleichmäßig und ist immer eine Augenweide. Die Lorbeerhecke stellt in dieser Hinsicht keine besonderen Ansprüche.hheckenschnitt3_fl

Vor dem Austrieb ist die Zeit ideal für den alljährlichen Grundschnitt. Hier kann man durchaus bis zu drei Viertel der Hecke herunterschneiden. Der Lorbeer verträgt dies in der Regel sehr gut. Eine handelsübliche Heckenschere leistet beim Grundschnitt gute Dienste.

Vorsichtiger sollte man mit dieser allerdings sein, möchte man die neu belaubte Hecke zurückschneiden. Da der Lorbeer schnell wächst, ist ein zweiter Schnitt häufig noch einmal im späten Frühling bzw. frühem Sommer erforderlich.

Die optimale Zeit ist die erste Hälfte des Junis, da danach die Pflanze weiter austreibt und so eventuelle Schnittfehler ausgeglichen werden. Natürlich sollte man trotzdem nicht wild drauflos schneiden, sondern sich eher jeden Trieb einzeln vornehmen. Aus der Reihe fallende Triebe kann man im Übrigen das ganze Jahr über kürzen.

Hilfe für eine problemlose Überwinterung

Dass die Lorbeerhecke dem regelmäßigen Wässern gegenüber sehr aufgeschlossen ist, wurde bereits im obigen Abschnitt erwähnt. Im Winter können Frostschäden

an der Pflanze auftreten, die diese normalerweise recht gut verkraftet und welche beim Austrieb im anschließenden Frühjahr/Sommer wieder verschwinden, problematischer kann es werden, ist der Boden für den Lorbeer nicht ideal.

Der Lorbeer ist ein Fan von neutralem oder alkalischem Boden. Ist der Boden eher sauer, kann man durch die Gabe von Kalk zur besseren Bodenbeschaffenheit beitragen. In Vorbereitung auf den Winter sorgt Kalidünger für ein rechtzeitiges Verholzen.

Aber Vorsicht! Gibt man gleichzeitig Stickstoff, hebt sich dieser positive Vorgang wieder auf oder wandelt sich ins Gegenteil um. Auf die Gabe von Stickstoff kann nicht verzichtet werden. Am besten sind Hornspäne dafür geeignet. Weiterhin sorgt das Aufbringen einer Mulchschicht für Schutz vor Frost.