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Gartenarbeit -
Hecke - Pflanzen, Verschneiden und Pflegen
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Schnellwachsende HeckenWenn man in kurzer Zeit eine hohe und dichte Hecke als Sichtschutz oder Zaunersatz haben möchte, kann man zwischen verschiedenen Pflanzen wählen. Entscheidend ist der Standort. Es ist wichtig zu wissen, ob es ein sonniger, halbschattiger oder schattiger Standort sein wird. Nicht viele Gewächse sind für alle drei Standortarten geeignet.
Entscheidend ist auch die Bodenbeschaffenheit und ob man eine Laubhecke möchte oder lieber Nadelgehölze, die meist immergrün sind. Aber auch Ilex, Liguster und Kirschlorbeer sind immergrün und keine Nadelgehölze.
Die Laubhecke eignet sich,
wenn man schnell einen Sichtschutz haben möchte. Der Kirschlorbeer wächst wie „Unkraut“. Zwar ist sein Höhenwachstum stärker als sein Breitenwachstum, aber er legt schnell und konstant zu. Allerdings bedeutet dass, dass er regelmäßig geschnitten werden muss. Da die Äste Armdick werden können, nützt die Heckenschere nichts mehr. Da muss man schon mit der Astschere ran und das ist anstrengend. Ansonsten ist der Kirschlorbeer aber total pflegeleicht und immergrün, was bedeutet, auch im Winter ist der Sichtschutz gegeben.
Hainbuche wächst nicht ganz so schnell. Am besten, man nimmt zu Beginn schon etwas größere Pflanzen, wenn man die Hecke pflanzt. Auch diese Hecke ist pflegeleicht. Zwar ist sie nicht immergrün, aber auch wenn die Blätter ihre Farbe verlieren, bleiben viele von ihnen an der Pflanze. Die Hecke wird auch im Winter nie ganz kahl und sieht schön farbig aus.
Preiswert in der Anschaffung und auch schnell wachsend ist eine Ligusterhecke. Die Pflanzen sind anspruchslos und treiben ständig nach. Auch der Liguster ist immergrün. In besonders harten Wintern kann es vorkommen, dass er doch mal seine Blätter verliert. Eine ältere Ligusterhecke ist so gut wie undurchdringlich. Die Hecke blüht im Frühjahr und lockt im Herbst die Vögel mit ihren Früchten an. Die Hecke aus Nadelgehölzen ist in der Regel auch immergrün. Besonders geeignet ist die Eibe, die aber teuer in der Anschaffung ist, weil man sie fast nur noch in Baumschulen bekommt. Billiger als die einheimische Eibe ist die abendländische Eibe. Eiben sollten beim Kauf mindestens 1,50 Meter hoch sein. Sie sind anspruchslos und treiben nach jedem Schnitt neu aus. In zwei Jahren wächst solch eine Hecke ca. 30 cm.
Thujas gelten als Friedhofspflanzen, eignen sich aber auch gut als Hecke. Sie sind pflegeleicht, blickdicht und preiswert. Außerdem müssen sie bis auf wenige Ausnahmen nicht beschnitten werden. Das gleiche gilt übrigens auch für Scheinzypressen.
Eine gute Alternative zu den landläufig bekannten Thuja sind Leyland-Zypressen, auch Bastardzypressen genannt. Sie verkahlen innen nicht so und verfärben sich nicht ins bräunliche. Dann gibt es noch so genannte Sicherheitshecken. Sie sorgen auch ohne Zaun für Sicherheit, denn sie stacheln, pieken, zerreißen Kleidung und ritzen Haut.
Der Ilex, auch Stechpalme genannt, hat harte, stachelige Blätter. Wer sich durch solch eine Hecke zwängen will, wird gestochen. Allerdings wächst diese Hecke nur langsam und braucht einen guten Boden, besonders bei der Anpflanzung.
Der Feuerdorn und der Weißdorn übertreffen die Stechpalme noch an Stachligkeit. Sie haben lange, spitze Dornen. Wenn man sie nicht beschneidet, wachsen sie rasch bis in drei Meter Höhe. Vögel lieben diese undurchdringlichen Hecken, denn sie geben ihnen Schutz. Die Hecke kann problemlos beschnitten werden. Der Weißdorn braucht mehr Platz als der Feuerdorn. Einige Sorten sind anfällig gegen Rost. Man sollte sich für resistente Pflanzen entscheiden.
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