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Thujahecke - Pflege von A bis Z |
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Gartenarbeit -
Hecke - Pflanzen, Verschneiden und Pflegen
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Thujahecke – Pflege von A bis ZEs gibt sechs verschiedene Thuja Bäume. Sie unterscheiden sich durch Wuchsart und Aussehen. Auch kann man sie am aromatischen Duft der zerriebenen schuppenförmigen Blätter unterscheiden. Die immergrünen Hecken bieten einen dichten Sichtschutz und können bis zu 4 Meter hoch werden. Sie filtern auch Lärm und sind ideale Schattenspender. Außerdem ist so eine Hecke immergrün, raschwüchsig, klimafest, pflegeleicht und nicht stechend.
Am besten pflanzt man Thuja-Hecken im Herbst, zwischen September und Oktober. Das hängt damit zusammen, dass die Regenmenge meist höher ist als im Frühjahr. Auch sind die Temperaturen nicht so
hoch, was ein Anwachsen der Pflanzen verhindert. Die Wurzel kann sich schon kräftig ausbilden. Die Pflanze wächst im Frühjahr und Sommer umso leichter und stärker, was man an einem größeren Längenwachstum erkennen kann. Koniferen Dünger im ersten Jahr der Pflanzung hilft der Pflanze zu wachsen und kräftig zu werden. Ansonsten benötigen die Pflanzen wenig Dünger.
Die Bodenansprüche der Thuja-Sorten sind allgemein recht niedrig. Sie benötigen ausreichend Feuchtigkeit, vertragen aber keine Staunässe. Thuja-Pflanzen sind kalkliebend, wachsen aber auch auf schwach sauren Böden. Das beste Wachstum erzielt man in frischen bis feuchten, nährstoffreichen, sandig-lehmigen, kalkhaltigen Böden. Der Standort sollte sonnig bis halbschattig sein. Freie, sonnige Plätze lieben sie am meisten. Im Schatten großer Baumkronen gedeihen die Thuja nur schlecht.
Am besten verwendet man Pflanzen, die mit Erdballen oder als Topf- bzw. als Containerpflanze angeboten werden. So bleiben die Wurzeln gut erhalten, was ein sicheres Anwachsen ermöglicht. Das Pflanzloch sollte in etwa doppelt so groß sein, wie der Erdballen. Der Ballen kann so mit viel lockerer Erde umgeben werden, was die Wurzelbildung erleichtert. Bei Pflanzen, die mit einem Ballennetz eingepackt sind, empfiehlt es sich, den Netzknoten nach dem Einsetzen in das Pflanzloch aufzuschneiden.
Um eine dichte Hecke zu erzielen, sollten die einzelnen Pflanzen in gleichen Abständen gepflanzt werden. Die frisch gepflanzte Hecke sollte im ersten Monat je nach Witterung und Bodenart pro Woche 1 bis 3 mal durchdringend gegossen werden. Im Sommer sollte man je nach Niederschlagsmenge wässern. Die Pflanzen dürfen jedoch nicht „ersäuft“ werden. Im Spätherbst reichen 1 bis 3 Wassergaben meist aus. Gut mit Wasser versorgte Thuja-Hecken haben ein größeres und gesünderes Wachstum. Ein Jahr nach der Pflanzung muss die Hecke nur noch in Trockenperioden gegossen werden.
Unkraut in unmittelbarer Nähe beeinträchtigt das Wachstum der Hecke. Gräser und Unkraut entnehmen der Erde etwa 30 Prozent der Nährstoffe, welche der Hecke dann fehlen. Abhilfe schafft das Aufbringen einer Mulchschicht. Diese hält obendrein den Boden feucht und verbessert das Bodenklima für Mikroorganismen. Die Thuja-Hecke kann außer in Frostperioden ganzjährig geschnitten werden. Am günstigsten ist es aber im Juni und Juli. Die Form sollte kegelig sein, oben schmaler als unten. Ein guter Heckenschnitt sollte im Querschnitt einer geometrischen Trapezform ähneln.
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