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Koniferen - Schädlinge und Krankheiten

Um Schädlinge und Krankheiten von Koniferen fern zu halten sind einige Faktoren wichtig. Zum einen ein idealer Standort und auch eine gute Pflege, also genügend Wasser und Nährstoffe. Doch trotz allem können sich Schädlinge ansiedeln oder ...



Krankheiten ausbrechen.

Durch unsachgemäßes Pflanzen kann es zum Absterben einzelner Wurzelteile kommen. Saprophytische Pilze sind spezialisiert, diesen Umstand auszunutzen. Sie besiedeln vorgeschädigte Baumteile und verbreiten sich dort. Typische Vertreter sind der Rotfäulepilz, verschiedene Schüttepilze und die Phomopsis-Krankheit.

An frisch gesetzten Koniferen siedeln sich gern verschiedene Borkenkäfer an, aber auch Bockkäfer wie der Thujenbock. Da die Käfer je nach Witterung und Temperatur mehrere Generationen pro Jahr entwickeln können, sind sie besonders schädlich.

Besonders Fichten werden gern von Schädlingen und Krankheiten heimgesucht. Die Kiefernschütte lässt die Nadeln braun werden. Sie fallen ab und infizieren bei Feuchtigkeit die noch gesunden Nadeln.

Kieferblasenrost ist ein Pilz, der an den Verzweigungen sitzt und die Wasserleitung erschwert. Nach einigen Jahren führt das zum Absterben des befallenen Triebes. Die Sitkafichtlaus befällt vor allem Sitka- und Blaufichten. Die Läuse saugen an den Nadeln, die später abfallen. Die Wolllaus dagegen befällt viele Koniferen und Nadelgehölze, wie Kiefern, ...



Fichten, Douglasien, Zedern und Lärchen. Besonders bei mehrjährigem Befall werden die Pflanzen stark geschwächt.

Die Gelbe Fichtengallenlaus befällt viele Fichtenarten und dort vor allem die Basis für die einjährigen jungen Triebe. Diese knicken leicht und trocknen ein.

Thujen leiden unter der Thujaschuppenbräune und der Thujaminiermotte. Die Motte legt Fraßgänge in den Schuppenzweigen an. Sie trocknen von innen her aus und werden braun.  Die Schuppenbräune zeigt sich durch einzelne vergilbte Blattschuppen unter den Zweigen. Die befallenen Triebe fallen ab. Schuld ist ein Pilz.
Des weiteren kann es zu Trieb- und Zweigsterben, Rinden- und Holzkrankheiten und Wurzel- und Stammfäule kommen.

Gegen viele dieser Krankheiten und Schädlinge gibt es Mittel. Es muss nicht immer gleich die chemische Keule sein. Oft ist sie aber unumgänglich.



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