Krankheiten am Kirschlorbeer
Der Kirschlorbeer ist kein einheimisches Gewächs. Die Bedingungen in unseren Gärten sind oft nicht ganz ideal für ihn. Falsche Pflege, Stress, saurer Boden, falsches Düngen und kalte, sonnige Winter machen dem Kirschlorbeer das Leben schwer und können zu Pilzkrankheiten führen.
Häufig ... kommt es im Winter zu Frostschäden, dass ist aber keine Krankheit. Ein richtiger Standort und evtl. ein Sonnenschutz schaffen da Abhilfe. Die befallenen Zweige kann man einfach abschneiden.
Pilzerkrankungen
Mit Pilzerkrankungen ist es nicht ganz so einfach. Sie treten häufig bei geschwächten Pflanzen auf. Das kann von falscher Pflege herrühren oder einen anderen oben genannten Grund haben. Oft ist es der Stress, der beim Pflanzen hinzukommt, der die Pilzerkrankung auslöst. Es gibt verschiedene dieser Erkrankungen.
Die Schrotschusskrankheit wird in der Regel durch Stigmina carpophila hervorgerufen. Besonders häufig tritt dieser Pilz nach einem verregneten Frühjahr auf. Man erkennt den Befall an rot-schwarzen Flecken, welche von innen her austrocknen. Vor allem ...
junge Blätter werden infiziert. Schon im Frühjahr kommt es zu ersten Infektionen.
Zweig- oder Spitzendürre wird durch den Pilz Monilia laxa verursacht. Zu erkennen ist er daran, dass Blätter und Triebe braune Ränder bekommen. Im zeitigen Frühjahr werden sie gelb und fallen ab oder trocknen ein. Nach einer Neupflanzung kann es allerdings auch zu gelben Blättern kommen. Das liegt aber meist an einer Schädigung der Wurzel.
Vorbeugen
Ein idealer Standort und eine gute Pflege sind die beste Vorbeugung. Dazu kann man noch ein Pflanzenstärkungsmittel verabreichen. Wenn man sich vor dem Kauf informiert, welche Kirschlorbeersorten nicht so anfällig für diese Krankheit sind, kann man sich gleich für geeignete Pflanzen entscheiden.
Bekämpfung
Zunächst sollten alle befallenen Teile herausgeschnitten werden. Besonders wichtig ist das vor dem Winter, denn der Pilz überwintert sonst auf der Pflanze und tritt dann bei den ersten wärmeren Temperaturen wieder auf. Ansonsten gibt es im Handel passende Präparate, die gegen Pilze wirken. Sie müssen meist mehrmals, im Abstand von einigen Tagen angewandt werden. Wichtig ist, die Krankheiten schon zeitig im Jahr, kurz nach dem Austrieb zu bekämpfen.
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