Empfindliche Gemüsesorten dürfen jetzt ins Freie
(Bilder: Photocase) Nachdem die Tage der Eisheiligen (11. – 15. Mai) jetzt vorbei sind können empfindliche Obst- und Gemüsearten, die im Frühbeet oder Gewächshaus vorgezogenen wurden, ins Freiland gepflanzt werden. Zu den besonders wärmebedürftigen Obst- und Gemüsesorten zählen vor allem Auberginen, Tomaten, Gurken, Kürbis, Melonen, Paprika, Zuckermais, Zucchini aber auch Stangen- und Buschbohnen.
Auberginen und Melonen sollten an einen besonders geschützten Standort gepflanzt werden. Insgesamt sollte beim setzen der Jungpflanzen ins Freie die optimale Pflanztiefe beachtet werden. So sollte man zum Beispiel Tomaten-, Paprika- und Gurkenpflanzen eher tief pflanzen. Warme Bedingungen, ein lockerer und nährstoffreicher Boden sowie die Vermeidung von Staunässe, dass sind alles Faktoren, die ein gutes anwachsen der Setzlinge fördern. Mit einer Mulchdecke, die aus Holzschnitzel, Laub oder Stroh besteht, lässt sich der Wasserhaushalt des Bodens gut regulieren. Ein weiterer Vorteil der Mulchdecke ist, dass diese die empfindlichen Jungpflanzen auch noch ein wenig vor Kälte schützt. Ein ausreichender Pflanzabstand sorgt zum einen für genügend Platz zum Wachsen der Pflanzen und erleichtert auch das spätere Unkraut jäten. Und falls es im Juni dann doch noch einmal zur so genannten Schafskälte kommen sollte kann man die Wärme liebenden Pflanzen nachts auch mit Vlies zudecken.