(Bild: pixelio.de / catfriend) Den immergrünen Buchsbaum (Buxus sempervirens) schätzen schon die alten Römer. Die robuste Pflanze verträgt selbst kräftige Rückschnitte und ist daher äußerst wandelbar, weil man ihr nach Herzenslust kreative Schnitte verpassen kann. Ganz gleich ob einfach nur als runde Kugel, in Tierform oder vielleicht auch ein anderes Motiv, das immergrüne Ziergehölz macht so einiges mit.
Keine großen Ansprüche an den Standort
Der Buchs, dem man ein sonniges gleichsam wie auch ein schattiges Plätzchen geben kann, ist sehr pflegeleicht. Wird er regelmäßig geschnitten, dann wird das Wachstum angeregt. Dann steigt aber auch gleichzeitig der Nährstoffbedarf. Vor allem Exemplare, die im Pflanzgefäß wachsen benötigen ab und zu einen Dünger mit hohem Stickstoffanteil. Dafür kann man beispielsweise Hornspäne verwenden, die man im Baumarkt wie auch im Supermarkt erhält.
Pflanzen und Schneiden
Jetzt im Frühjahr ist die geeignete Zeit zum Pflanzen von Buchsbäumchen. Schneiden sollte man ihn allerdings erst im Frühsommer. Dann nämlich kann man die Neuaustriebe kürzen. Dies wiederholt man dann noch einmal im Herbst. Allerdings sollte man beim Schneiden stets auf ein sauberes und scharfes Schneidwerkzeug achten. Empfehlenswert ist es den Rück- oder Formschnitt jeweils an einem nicht allzu sonnigen aber regenfreien Tag durchzuführen.
Um freihändig formen wie Tierfiguren oder Skulpturen zu schneiden, wird etwas mehr Erfahrung vorausgesetzt. Einsteiger können sich mit Führungshilfen, beispielsweise aus Drahtgeflecht oder auch Holzleisten für Pyramiden oder rechteckige Formen, behelfen. Man setzt diese einfach über den Buchs und schneidet entlang der Vorlage nach. Je eher man den Buchs mittels des Schnitts formt umso besser ist es. Denn dann hat das Gehölz mehr Zeit einen dichteren Wuchs zu entwickeln.

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