Den eigenen Garten Zeckenfrei machen

Birchmeier Sprühtechnik(Bild: Birchmeier Sprühtechnik) Nicht nur im süddeutschen Raum werden Zecken zum Problem. Die lästigen Blutsauber, die gefährliche Krankheiten wie FSME und Borreliose übertragen können, kann man sich auch woanders einfangen. Inzwischen ist auch bekannt, dass die Parasiten auf Grashalmen auf ihre “Beute” lauern. Dies passiert aber nicht nur bei Spaziergängen durch Wiesen, sondern natürlich auch im eigenen Garten. Vor allem Kinder kann man im Sommer nur schwerlich davon überzeugen stets hochgeschlossen auf dem Rasen herumzutollen. Deshalb kann es sinnvoll sein – vor allem bei hohem Zeckenbefall – zumindest den eigenen Garten zur “zeckenfreien Zone” zu erklären.

Doch wie kann man prüfen, ob und wenn ja wie viele Zecken sich im Rasen befinden? Ganz einfach, man nimmt ei  altes, helles Handtuch zur Hand. Damit streicht man langsam über die Grashalme. Anschließend dreht man das Handtuch um, um zu sehen wie viele der gefährlichen Blutsauger sich darauf abgesetzt haben.

Um den eigenen Garten zur “zeckenfreien Zone” zu erklären, spricht sich der Hersteller von Sprüh- und Spritzlösungen für professionelle und private Anwender im Garten- und Landschaftsbau, Birchmeier, folgende Empfehlung aus. Im Garten sollte das neue Zecken- und Grasmilben-Konzentrat von Neudorff ausgebracht werden. Dieses soll den Wirkstoff Natur-Pyrethrum enthalten, der aus einer Chrysanthemen-Art gewonnen wird. Damit sollen sich zuverlässig Zecken und auch Grasmilbenlarven auf Rasenflächen bekämpfen lassen. Das Mittel wird mit Wasser verdünnt und auf den gemähten Rasen und die Umgebungsflächen gesprüht, so dass die getroffenen Zecken und Grasmilben direkt absterben. Zum Ausbringen dieser Lösung – vor allem auf größeren Flächen – rät Birchmeier zu der Rückenspritze Flox, die mit einem zehn Liter fassenden Tank ausgestattet ist. Diese Aufgabe kann mit einem zusätzlichen Sprühbalken verkürzt werden, weil mit so einem Sprühkorridor gleich ein Meter abgedeckt werden kann.

Rasenflächen die weniger als 50 Quadratmeter groß sind können aber auch mit einem Fünf-Liter-Sprühgerät, wie beispielsweise dem Garden Star 5, behandelt werden.

Weitere Informationen bezüglich der nicht ganz ungefährlichen Gartenbewohner finden sich übrigens auch im Zecken-Ratgeber von Hausgarten.net.

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