Garten

Patenschaft für alte Gemüsesorten

pixelio.de / S. Hofschlaeger(Bild: pixelio.de / S. Hofschlaeger) Das Gemüsesortenprojekt “Rheinland (+) Pfalz” sucht im Rahmen der Aktion biologischevielfalt.de interessierte Gärtner, die eine Patenschaft für eine alte regionale Gemüsesorten übernehmen möchten. Jeder Gartenbesitzer, der einen Beitrag zum Erhalt alter Kulturpflanzen leisten möchte kann an dieser Aktion teilnehmen.

Wie funktioniert die Patenschaft?

Der Pate bekommt vom Gemüsesortenprojekt “Rheinland (+) Pfalz” Saatgut einer Gemüsesorte mit der entsprechende Anbauanleitung sowie eine Patenvertrag mit Urkunde. Damit verpflichtet sich der Gärtner diese Gemüsesorte ein Jahr lang anzubauen, um neues Saatgut der alten Pflanzsorte zu gewinnen. 90 Prozent des gewonnen Saatgutes gehen am Ende des Jahres zurück an das Projekt, damit weitere Paten mit den Samen versorgt werden können. Die übrigen 10 Prozent kann der Pate behalten, um die Gemüse-Rarität selbst weiter anzubauen oder um sie an Nachbarn, Freunde oder Verwandte weiterzugeben.

Was kann man noch tun?

Neben Gärtnern, die eine Patenschaft übernehmen wollen, ist das Gemüsesortenprojekt “Rheinland (+) Pfalz” auch auf der Suche nach alten regionalen Gemüsesorten, weil diese durch eine jahrhunderte lange Züchtung zum einen ertragreich und zum anderen widerstandsfähig gegen hiesige Krankheiten sind. Wer also solches Saatgut von alten lokalen Sorten besitzt, wie zum Beispiel “Ewiger Kohl”, Gartenmelde, Wintersalat, die Feldsalatsorten “Kölner Markt” oder “Mainzer Markt” sowie auch andere Samen von generationenlang angebauten Gemüsesorten, der kann bei dem ehrenamtlichen Projekt mitmachen und ein paar Körnchen seiner Raritäten, die nicht älter als 20 Jahre sein sollten, dem Gemüsesortenprojekt “Rheinland (+) Pfalz” zur Verfügung stellen. Alternativ können Gärtner in einer anderen Region natürlich auch ein vergleichbares Projekt zur Erhaltung von Nutzpflanzen auf die Beine stellen oder vielleicht auch Mitglied im “Verein zur Erhaltung der Nutzpflanzenvielfalt” werden. Auf jeden Fall sollten so viele Arten wie nur möglich erhalten bleiben, um ein stabiles Ökosystem zu sichern.

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  1. [...] Pfingstsamstag, dem 22. Mai 2010 gepackt. Denn auf diesem Tag, dem Internationalen Tag der biologischen Vielfalt, liegt ein besonderes Augenmerk bei den [...]

  2. [...] gehören der Umweltgruppe der Staatlichen Grundschule Neuhaus (Thüringen) an. Sie haben sich mit Früchte- und Gemüsesorten der Goethezeit befasst. Der Dichter hat sich nämlich nicht nur mit Literatur, sondern auch mit der [...]

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