Garten

Naturpool: Für Schwimmvergnügen ohne Chemie

Swimming-Teich.com / Immowelt.de(Foto: Swimming-Teich.com / Immowelt.de) Anstelle eines reinen Swimmingpools, der zwar jetzt im Sommer zum Baden einlädt aber doch viele Monate des Jahres Platz im Garten verbraucht aber nicht genutzt werden kann, könnte man in den Garten auch einen Naturpool, meist auch Schwimm- oder Badeteich genannt, bauen. Wie bei jedem anderen Gewässer im Garten, braucht natürlich auch der Badeteich ein bisschen Pflege damit er ein echter Natur-Traum bleibt.

Wie das Immobilienportal Immowelt.de erklärt sollte man für einen Schwimmteich mit eine Fläche von etwa 50 Quadratmetern rechnen. Der Grundriss des Teiches teilt sich dann in zwei Zonen auf, in eine etwas kleinere bis zu 1,80 Meter tiefe Schwimmfläche und in einen flacheren Bereich, der als Regenerationszone für die Klärung des Wassers dient. So kann man auf Chemikalien verzichten. Für die biologische Selbstreinigung bepflanzt man die Uferzone mit entsprechenden Wasserpflanzen wie zum Beispiel Schilfgras, Ranunculus, Sumpfdotter und Wasserpest. So lassen sich die Pflege- und Wartungsarbeiten in Grenzen halten. Insgesamt ist der Pflege- und Arbeitsaufwand ähnlich wie bei einem normalen Gartenteich. So sollte verdunstetes Wasser nachgefüllt werden und auch Blätter, Zweige sowie andere Fremdkörper, die an der Oberfläche schwimmen, gilt es regelmäßig zu entfernen. Im Frühjahr und im Herbst empfiehlt es sich den Teich einer Grundreinigung zu unterziehen. Dazu kann ein Teichschlammsauger verwendet werden mit dem man Pflanzenreste und Ablagerungen, die sich am Grund des Bade-Biotops ansammeln, entfernen kann. Noch weniger Arbeit macht der Badeteich, wenn man eine kleine Kläranlage installiert, diese gibt es inzwischen auch speziell für heimische Schwimmteiche. Über den Naturpool im eigenen Garten freut man sich auch außerhalb der Badesaison, denn es ist gleichzeitig ja auch ein Gartenteich der einlädt die Natur zu genießen.

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