Mückenlarven in der Regentonne vernichten

Mückenlarven in der Regentonne vernichten

Bei längeren Trockenperioden ist zusätzliches Wässern des Gartens unerlässlich. Pflanzen, die unter einer Überdachung stehen, warten in den Sommermonaten sogar täglich auf das lebensnotwendige Nass.

 

Regentonnen sind praktische Wassersammler für den Garten - ihr Nachteil: hier schlüpfen MückenlarvenFür alle diese unumgänglichen Wassergaben eignet sich eine Regentonne, die von einem Fallrohr gespeist wird, wunderbar. Sie schont bei den stetig steigenden Wasser- und Kanalpreisen die Haushaltskasse. Zudem ist Regenwasser weicher und für die Pflanzen verträglicher. Einen Nachteil gibt es jedoch: Die Stechmücken,

die in stehendem Wasser heranreifen, können zur Plage werden.

Mückenlarven vernichten - Hausmittel

Stechmücken sind nicht nur ständig auf der Suche nach neuen Opfern, denen sie das Blut aussaugen können, sondern sie halten auch Ausschau nach Wasser, in das sie ihre Eipakete ablegen können. An schwülen Tagen sind die Weibchen besonders aktiv, da kommen schnell mal Hunderte von Eiern in einer Regentonne zusammen. Ein Horrorszenarium für jeden, den die Mücken bevorzugt stechen. Aus den gelegten Eiern schlüpfen die Mückenlarven, die die Luft zum Atmen außerhalb des Wassers holen müssen. Dazu hängen sie sich eine Zeitlang an die
Wasseroberfläche. Das gelingt ihnen nur, indem sie die Oberflächenspannung des Wassers nutzen.

 

Damit die Larven ersticken, muss dem Wasser also seine natürliche Oberflächenspannung genommen werden. Das gelingt mit einfachem Pflanzenöl, ist jedoch mit ein paar Tropfen nicht getan. Das an der Oberfläche schwimmende Salatöl sieht allerdings nach einiger Zeit alles andere als appetitlich aus. Mit Spülmitteln erreicht man den gleichen Zweck. Wer es nicht als störend empfindet, wenn beim nächsten Regen auch etwas Schaum aus seiner Regentonne quillt, für den ist dies eine durchaus brauchbare Lösung. Mit Spülmitteln, die 100 % biologisch abbaubar sind, dürfte auch die Umwelt keinen Schaden davontragen. 

Mit Mitteln aus dem Handel Mückenlarven vernichten

Produkte aus dem Handel, die oftmals auf Eiweißstoffbasis hergestellt sind, erreichen gleichfalls gute Ergebnisse. Die Hersteller werben zum Teil damit, dass ihre Erzeugnisse Menschen und Nutzinsekten nicht schädigen und betonen die Zulässigkeit der Benutzung im Kleingartenbereich. Ein vorhandener Bestand wird mit dem Einsatz dieser Mittel komplett vernichtet.

Ein Gegenmittel ist das Abschöpfen der Larven aus der RegentonneMückenlarven vorbeugen

Mit ein paar Tricks kann man verhindern, dass sich Mückenlarven in der Regentonne entwickeln:

  • Die Empfehlung, Goldfische in der Regentonne anzusiedeln, damit diese die Larven alle fressen, ist wohl eher weniger geeignet. Eine schmale Tonne stellt nicht gerade ein ideales Domizil für Fische dar.
  • Weitaus besser ist der Ratschlag, mit einer kompletten Abdeckung ein Eindringen von Mückenweibchen zu verhindern. Dabei darf allerdings das Fallrohr nicht vergessen werden, denn auch dort schlüpfen sie durch. Mit einem feinmaschigen Netz gibt es auch dort keinen Durchlass mehr.
  • Mückenlarven brauchen durchschnittlich 3 Wochen, bis sie sich zum flugfähigen Insekt entwickeln. Ist sichergestellt, dass die Tonne stets innerhalb dieses Zeitraumes einmal vollständig geleert wird, gibt es keine Insektenstiche.
  • Die Weibchen legen normalerweise am zeitigen Morgen ihre Eier ab. Werden diese Pakete regelmäßig abgeschöpft, können keine Larven ausschlüpfen. Wenn doch, hilft immer noch ein Fischköcher zum Herausangeln. Das ist allerdings recht mühsam, denn die Larven können

    sehr flink sein.

Es gibt also wirklich mehrere Möglichkeiten, einer Stechmückenplage rechtzeitig entgegen zu steuern!