Pflanzen und Blumen im Bauerngarten – Pflanzenplan

Pflanzen und Blumen im Bauerngarten – Pflanzenplan

Ein Beet wie in einem traditionellen Bauerngarten zu erstellen ist im Grunde genommen gar nicht schwer. Kennt man erst einmal die Grundform und dann die Anordnung der einzelnen Pflanzen in einem Beet, dann ist die Anlage eines Bauerngartens ein wahres Kinderspiel.

gartengestalter_flDamit der Bauerngarten auch wirklich fröhlich wie auf dem Lande aussieht, gehören in jedem Fall mehrjährige Stauden wie Rittersport, Flammenblume, Brennende Liebe und die Pfingst- und Bauernrose.

Dazu werden noch einjährige Pflanzen ausgesät, wie

z.B. die Ringel-, Korn- und Sonnenblume.

Mit dieser Mischung kann man schon einen wunderschönen Bauerngarten realisieren. Bevor man aber die farbenfrohe Pracht in einem Bauerngarten genießen kann, muss man besagte Grundform von einem solch besonderen Garten kennen.

Das Herzstück eines jeden Bauerngartens ist ein Rondell, das sich in der Mitte befindet. Es hebt sich immer aus dem Bauerngarten hervor und wird daher nicht unbedingt mit Blumen bestückt. Man kann hier wunderbar auch eine Kräuterschnecke platzieren, einen Brunnen mauern oder man nutzt einen bereits bestehenden Baum als Mittelpunkt des Bauerngartens.

Hier könnte man dann eine Holzbank aufstellen und sich von dort aus an der Blumenpracht erfreuen. Von dem Rondell geht ein Kreuzgang aus, der dann zu den einzelnen Beeten, vier an der Zahl führt.

Bepflanzung der einzelnen Beete in einem Bauerngarten

Wie erwähnt gibt es vier verschiedene Beete, die vom Mittelpunkt des
Bauerngartens aus angelegt und durch Wege getrennt werden. Um dem traditionellen Aussehen eines Bauerngartens gerecht zu werden, gibt es einen besonderen Pflanzplan, an dem man sich halten kann.

Die Betonung liegt dabei auf „kann“, denn es ist nicht festgeschrieben, dass der Bauerngarten wie folgt bepflanzt werden muss. Grundsätzlich kann man seiner Phantasie freien Lauf lassen. Folge Anordnung ist lediglich eine Richtlinie.

Ein Beet wird in elf kleinere Beete einteilt, die zweireihig untereinander angeordnet werden. In der oberen Reihe beginnt man mit der Pflanzung von einer Sonnenblume, zwei Flammblumen, einem Rittersporn sowie einem großen Sonnenhut.

Dann folgt die zweite Reihe, in der mit einer Bechermalve begonnen wird. Dann folgt eine Knäuelglockenblume und zwei Ziergoldruten sowie einer sowie einer Pfingstrose. Es wird dann eine Flammende Liebe und ein Sonnenhut gepflanzt.bauerngarten_fl

So wird jedes der vier Beete bepflanzt, da sich so eine sehr schöne, bunte Mischung an Blumen ergibt. Allerdings ist diese traditionelle Art und Weise der Anlage von einem Bauerngarten nur noch selten zu finden.

Der richtige Standort für den Bauerngarten

Vor der Anlage der Beete gilt es den richtigen Standort für den Bauerngarten zu finden. Eine Südlage bietet sich besonders gut an. Der Bauerngarten braucht Sonne, sollte gleichzeitig aber vor Wind geschützt liegen. Des Weiteren ist es wichtig darauf zu achten, dass der Boden ebenerdig ist.

Es kann dann grob angesteckt werden, wo das Rondell seinen Platz finden soll und wo die Wege zu den einzelnen Beeten verlaufen. Experten raten an dieser Stelle Gartenanfängern, sich lieber erst einen kleineren Bauerngarten zu realisieren. So kann der Arbeitsaufwand zunächst in Grenzen gehalten werden.

Da man einen Bauerngarten jederzeit erweitern kann, ist

dies auch überhaupt kein Problem. Bei der Anlage der Wege ist noch darauf zu achten, dass diese zwischen 80 und 100 cm breit sind. So kommt man auch mit Gartengeräten und einer Schubkarre gut durch die einzelnen Beete und kann hier der Gartenarbeit nachgehen.