Grabgestecke für Totensonntag selber machen
Am Totensonntag pilgern die Menschen scharenweise auf die Friedhöfe, um die Verstorbenen zu ehren und ihrer zu gedenken. Ein Ausdruck der Achtung ist das Mitbringen eines Grabgesteckes.
Grabgestecke kann man für viel Geld kaufen ... oder man nimmt sich die Zeit und fertigt selbst eines an.
Das ist nicht kompliziert und oft mit weitaus weniger Kosten verbunden. Zudem kann man sich sicher sein, dass dieses Grabgesteck kein anderer haben wird. Man kann seine ganze Kreativität einfließen lassen und persönliche Dinge verwenden, die eng mit dem Verstorbenen verbunden sind.
Grabgestecke für Totensonntag selber machen – das benötigte Material
Hat man sich für die Selberfertigung entschieden, ist eine gute Vorbereitung sehr wichtig. Die Vorbereitung beginnt damit, dass man das benötigte Material für das Gesteck zusammenkauft bzw. sucht.
Man braucht Kiefern- und Tannenzweige, Kiefernzapfen, Erlenzapfen, eine Grableuchte und trockene Pflanzen nach eigenem Belieben. Vieles kann man in der Natur finden oder selbst herstellen. An ...
Werkzeugen und Hilfsmitteln benötigt man weiterhin eine Heißklebepistole mit Klebesticks, eine Gartenschere und Bindedraht.
Grabgestecke für Totensonntag selber machen – so gelingt es
Zuerst wird die Grundform des Grabgesteckes erstellt. Dafür werden von den Zweigen die unteren Zweige mit Hilfe der Gartenschere abgetrennt. Die Zweige sollten ungefähr 15 Zentimeter Grün an den Spitzen besitzen.
Nun werden die so vorbereiteten Zweige aufeinander gelegt und mit dem Bindedraht in der Art umwickelt, dass eine Rolle entsteht. Anschließend werden die vorher abgeschnittenen Zweige und das Grün an diese Rolle mit der Heißklebepistole wieder festgemacht.
Dafür klebt man die Zweige von der Rolle wegzeigend auf und beginnt unten am kahlen Ende derselben. Beim Kleben geht man immer versetzt vor. Zum Schluss müssen sich die Zweige Stiel an Stiel treffen. Man klebt also abwechselnd von beiden Seiten die Zweige auf.
Nachdem nunmehr die Grundform des Grabgesteckes vollendet ist, geht es ans Dekorieren. Den Mittelpunkt des Grabgesteckes bildet die Grableuchte, die mit Heißkleber in der Mitte befestigt wird. Dort herum werden nunmehr die verschiedenen Dekorartikel aufgebracht. Zuerst kommen die Zapfen an die Reihe, dann ist es Zeit für die Trockenblumen.
Die Dekoration sollte man so anbringen, dass keine Freiräume zu sehen sind. Wetterfeste Schleifen, Sisal, Feenhaar oder Bast können ebenfalls für das Grabgesteck verwendet werden und setzen noch einmal Akzente.
Was gibt es bei einem Grabgesteck für Totensonntag zu beachten?
Natürlich ist es schön, wenn man eine derart kreative Ader hat und diese nutzt, um ein Grabgesteck selber zu gestalten. Trotzdem gibt es einige Regeln zu beachten, soll dieses für den Totensonntag sein. Speziell für den Friedhof sollte es nicht zu farbenfreudig sein. Am besten beschränkt man sich auf 2, höchstens 3 verschiedene Farben.
Wählt man nur die Naturmaterialien, muss man in dieser Hinsicht nichts beachten. Lediglich bei den Schleifen oder anderen farblichen Akzenten, die man setzen möchte, sollte nach der Farbe geschaut werden. Kommen Farben ins Spiel, sind dezente und gediegene Farben das Beste.
Im Internet kann man sich viele Anregungen holen, wie man seine Grabgestecke für Totensonntag selbst gestalten kann. Sucht man explizit nach Bildern, kann man sich viele wunderschöne Gestecke ansehen, die einen sicher inspirieren werden. Auch der Besuch in einem entsprechenden Geschäft kann weitere Anregungen bringen.
Grabgestecke für Totensonntag gibt es in der Regel sogar im Supermarkt zu kaufen, da kann man ruhig mal spitzen, was bei diesen Gestecken als Elemente vorhanden ist. Am Ende jedenfalls kann man sich aus all den wunderschönen Ideen sein eigenes, ganz individuelles Grabgesteck für Totensonntag zusammenstellen.
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