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Alt 11.08.2005, 11:54   #1 (permalink)
 
Registriert seit: 22.01.2005
Beiträge: 3.301
Standard Zecken im Garten u. Unkraut trotz Mulch

Hallo zusammen,

wir haben erst seit kurzem einen kleinen Garten, der zu unserer neuen Wohnung in Bayern (Raum Augsburg) gehört. Innerhalb von 3 Wo. hatten wir 5 Zeckenbisse. Besonders für unsere zwei Kleinkinder ist das nicht schön. Dabei ist der Garten gar nicht verwildert oder so. Wir mähen regelmäßig und mein Mann hat jetzt auch alle Sträucher zurückgeschnitten. Weiß jemand, worin sich die Tiere am liebsten aufhalten und ob man sie bekämpfen kann?

Und noch eine andere Frage:

Unser Blumenbeet vom Vorgänger gefiel uns nicht so recht. Außerdem hatte sich dort allerhand Unkraut angesammelt. Wir haben unschöne Pflanzen ausgebuddelt, es ordentlich umgegraben und Unkraut gründlich entfernt und Mulch draufgeschüttet. Trotzdem kommt nach nur 2 Wochen wie verrückt das Unkraut durch. Hingegen unserNachbar, der seinen Vorgarten praktisch gar nicht pflegt, hat kein Unkraut zwischen seinem Mulch. Wer hat einen Tipp?

Vielen Dank im Voraus.

Der absolute Gartenanfänger
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Alt 11.08.2005, 12:28   #2 (permalink)
 
Registriert seit: 16.05.2005
Beiträge: 26
Standard

Hallo !
Ihr habt das schon richtig gemacht.
Ich habe gelesen, dass Zecken sich gern in hohen Gräsern und Büschen aufhalten.
Man sollte möglichst helle Kleidung tragen, dass schreckt sie zwar nicht ab, aber man kann sie dann eher entdecken.
Keine Wildtiere streicheln und eigene Haustiere auch gründlich nach Zecken untersuchen
Zeckenzeit ist nicht nur der Juni/Juli/August sondern vom April bis November.

Andrea
__________________
Mal meldet sich Steven mal Andrea.
clematis ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 11.08.2005, 12:49   #3 (permalink)
 
Registriert seit: 18.07.2005
Beiträge: 301
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Hallo,
Clematis hat absolut recht. Auch sollte man auf Kleidung mit kurzen Ärmeln oder Hosen verzichten. Soviel ich weiss ist ganz Süddeutschland Zeckengebiet. Ich würde auf alle Fälle mit einem Arzt über eine Schutzimpfung sprechen und die Kinder auf keinen Fall barfuss laufen lassen bevor sie geimpft sind.
Viele Grüsse Glückspilz
__________________
Schönen Tag noch und seit nett zueinander
Glückspilz ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 12.08.2005, 23:15   #4 (permalink)
 
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Hallo

ich moechte energischst widersprechen.
Die Kinderaertzte sagen, gesunde Kinder, die nicht jedes Jahr wegen Lapalien Antibiotikum schlucken, sind fit genug, dass ihnen solche ( Zecken-) Angriffe von aussen nicht schaden. Ihr Immunsystem ist in Ordnung und sie werden damit fertig. Die Impfung ist naemlich nicht _OHNE_.
Stehen in der Naehe Baeume, manchmal sitzen dort richtige Nester, muss aber im naechsten Jahr nicht der Fall sein.
Und verbietet den Kindern bloss nicht das Barfusslaufen, oder macht ihnen Angst vor der NATUR. Da ihr das jetzt schon mehrfach hattet besorgt Euch eine Zeckenbissfiebernosode D 200 Stauffenpharma Goeppingen, die schuetzt aber nur vor Borreoliose.
Wir, Eltern, Kinder, Enkel, Hund und Katz leben damit im Zeckengebiet seit Jahren ohne Beschwerden, trotz mancher Bisse ( wir haben eine gute Zeckenzange vom Tierarzt).
Gefaehrlich wird es eh erst dann, wenn sich um die Einstichstelle ein roter Entzuendungsherd zieht, der nicht verschwindet. Dann bitte zum Arzt gehen.

Gruesse
geli
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Alt 14.08.2005, 14:05   #5 (permalink)
Moderator
 
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Hallo,

unser Hausarzt hat auch gesagt, dass nichts schlimmes ist,
wenn´s nicht um den Biss herum rot wird.

Deshalb hab ich im letzten Jahr nach meiner (ersten) Zecke
auch keine Spritze bekommen. (Zum Glück! )

Aber ich glaube in so Gebieten, wo die Zecken so schlimme
Krankheiten weitergeben, sollte man schon vorsichtiger sein.

VG, Stephanie
Stephanie174 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 14.08.2005, 16:26   #6 (permalink)
 
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Hallo Jasse,
ich gebe Dir vollkommen recht dass man nicht wegen jeder Lapalie zu Antibiotika greifen soll - auch habe ich überhaupt nichts gegen barfusslaufen.
Allerdings halte ich 5 Zeckenbisse in 3 Wochen nicht mehr für eine Lapalie.
Gerade deshalb würde ich darüber mit einem Kinderarzt sprechen und ihn um Rat fragen.
Denn was ist wenn die Zecke dort beisst wo man es nur schwer sieht - etwa in den Haaren- und den roten Kreis auch nicht sofort sieht dann macht man sich nachher Vorwürfe hätte ich doch nur...
Lieber einmal vorher den Arzt gefragt als nachher behandelt werden zu müssen
Schönes Restwochenende noch
Glückspilz
__________________
Schönen Tag noch und seit nett zueinander
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Alt 15.08.2005, 22:24   #7 (permalink)
 
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Hallo

wer von Euch hatte schon mal nen Zeckenbiss am Kopf?
Gehen diese Biester nicht immer an die Stellen des Koerpers, die toll durchblutet und leicht zu durchbeissen sind? Und, wenn mein Enkel eine Zecke am Kopf haette, Rasierer, schwupp, ein Quadratzentimeter ohne Haare, und schon kann man alles sehen.
Tatsache ist, dass die Nebenwirkungen der Impfung zu schwersten Krankheiten fuehren koennen, gerade bei Kleinkindern. Hat man einen typischen Kinderarzt, mit der ueblichen Ausbildung, hat man schlechte Karten. Anders bei Aerzten mit _Zusatzausbildung_ Homoepathie und wenn sie keine " Reinmediziner" sondern " Menschenliebhaber" (Philantropen) sind, und deshalb ihren Beruf gewaehlt haben.

Liebe Gruesse
geli
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Alt 16.08.2005, 11:03   #8 (permalink)
 
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Standard Zecken im Garten

Erstmal danke für die Antworten. Nur zur Klärung: Meine Tochter (1 1/2 Jahre) hatte eine Zecke am Augenlied! Es war die Hölle, das Tier zu entfernen, das muß ich wohl nicht näher beschreiben...
Mein Sohn (3 J.) hatte schon zwei Bisse, einen am Hals, einen am Schulterblatt. Ich hatte einen Biß am Oberschenkel. Mein Hausarzt hat mir für 3 Wo. Antibiotikum verordnet. Die Einstichstelle war stark gerötet, fast 4 Wochen lang (Kopf war übrigens stecken geblieben, deshalb bin ich überhaupt zum Arzt gegangen). Die Blutergebnisse ware jedoch in Ordnung (keine Borreliose). Mein Mann wurde auch am Bein gebissen. Wir haben die herkömmliche grüne Zeckenzange aus der Apotheke. Die Meinungen sind ja verschieden. Unser Kinderarzt schwört auf Drehen, der andere wieder nicht. Übrigens rät unser Kinderarzt vom Impfen ab, da hier kein Risikogebiet ist (Augsburg Westliche Wälder). Komisch Gefühl habe ich trotzdem nach jedem Biss. Wenn ich nur daran denke, daß die Saison bis November andauert...

Viele Grüße
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Alt 16.08.2005, 14:13   #9 (permalink)
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Hallo,

wie ist das denn nun?
Sitzen Zecken nur im Gras oder hüpfen die Viehcher auch von Bäumen?
Da sagt irgendwie jeder was anderes.

VG, Stephanie
Stephanie174 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 17.08.2005, 15:43   #10 (permalink)
 
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Standard Zecken sitzen im Gras

Sie sitzen im Gras. Hab selbst mal beobachtet, wie eine an mir hochgekrabbelt ist und sie noch rechtzeitig verjagt. Im übrigen haben wir keine hohen Bäume o.ä. im Garten, nur ein paar Sträucher (die mittlerweile gestutzt wurden) und Rasen.
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Alt 18.08.2005, 15:03   #11 (permalink)
 
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Beiträge: 3.301
Standard

Hallo!


Meine beste erfahrung bei Zeckenstiche lautet, sie mit einem Feuer leicht berühren und durch diesen Schock lassen sie los und fallen ab!
Ich selbst hab ja erst 2mal einen Zeck gehabt, aber hab auch von Bekannten gehört das diese Anwendung meist erfolg hat und man kann den Kopf nicht abreisen.


LG Maria
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Alt 18.08.2005, 18:33   #12 (permalink)
Admin
 
Benutzerbild von Marcel
 
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Standard

Hallo Maria,

die Methode kannte ich bisher auch nocht nicht. Ich bin mir nur nicht sicher, ob die so gut ist, denn in Schock-Situationen sollen Zecken irgendein Sekret abgeben, so etwas wie Speichel, der dann ins Blut gelangen kann (zwecks Borreliose). Deshalb sollte man auch kein Öl auf die Stelle tun, da dies dann auch passieren kann....



Ciao, Marcel
Marcel ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 12.09.2006, 13:04   #13 (permalink)
RebellDD
 
Beiträge: n/a
Standard AW: Zecken im Garten u. Unkraut trotz Mulch

auf keinen fall sollte eine zecke mittels feuer oder ähnlichem entfernt werden, das führt wie gesagt zu erhöhter abgabe von zeckeneigenen körpersekreten und somit zur erhöhung des risikos einer infektion. zum anderen sei hier noch einmal angemrkt, dass es definitiv NICHT zu einer rötung der einstichstelle kommen muss aber trotzem eine infektion mit borrelien stattfinden kann. die folgen können sich dann nach jahren als schwerste organschädigungen bemerkbar machen. sicherstes zeichen einer infektion ist die manifestation von grippeähnlichen symptomen einige tage bis wochen nach dem biss. ein erregernachweis ist frühestens nach 5 - 6 wochen möglich. deshalb ist eine prophylaktische antibiotikatherapie bei auftreten dieser symptome im genannten zeitlichen rahmen unerlässlich um eventuelle spätfolgen und stadienübertritte zu vermeiden. also beobachtet eure kids bitte wenn sie mal gebissen worden sein sollten......
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Alt 16.09.2006, 12:06   #14 (permalink)
 
Benutzerbild von Lazy Gardening
 
Registriert seit: 16.04.2006
Beiträge: 1.325
Standard AW: Zecken

Pilzzeit, Zeckenzeit.
Auch wenn Rebell es schon super erklärt hat, noch einen Link dazu:
Zecken
Kleiner Lichtblick ist, daß Borreliose angeblich erst nach 12 Stunden übertragen wird (die seltenere Encephalitis allerdings sofort).
Ich habe jedesmal Zecken zu entfernen, nachdem ich im Wald Pilzesuchen war.
__________________
Grüne Grüße - Lazy
Lazy Gardening ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 16.09.2006, 13:18   #15 (permalink)
 
Benutzerbild von genios
 
Registriert seit: 04.08.2006
Beiträge: 244
genios eine Nachricht über ICQ schicken genios eine Nachricht über MSN schicken genios eine Nachricht über Skype™ schicken
Standard AW: Zecken im Garten u. Unkraut trotz Mulch

Da sich hier alle anderen bis dato an den Zecken festgehalten habe, schreib ich mal kurz was zum Unkraut im Mulch.

Wie hoch liegt der Mulch? Erst ab 20 cm Mulchdecke kann man annähernd davon ausgehen, das Unkräuter sich nicht mehr den Weg durch den Mulch bahnen. Aber auch das ist keine Garantie, denn wenn viel Sand in den Mulch regnet oder durch den Wind hineingeblasen wird, setzt sich immer wieder Unkraut fest.

Handelsüblicher Essigreiniger, 1:6 verdünnt, hilft gegen die Unkräuter.
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Frage nicht was Dein Staat für Dich tun kann,
frage lieber was Du für Deinen Staat tun kannst.

John F. Kennedy
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