Baumstumpf entfernen – fräsen

Ab und an muss im Garten halt mal ein Baum gefällt werden. Es gibt die verschiedensten Gründe. Egal ob der Baum krank war, der Nachbar sich an ihm störte, er sturmgeschädigt war oder was auch immer, übrig bleibt ein Baumstumpf.

baumstamm1_flDen zu entfernen ist schwieriger, als den Baum zu fällen.

Die Arbeit ist mit viel Kraft und hohem Zeitaufwand verbunden. Lässt man den Baumstumpf verrotten, dauert das etwa 8 bis 10 Jahre. Erst dann kann man die Reste problemlos entfernen.

Wurzelstockfräse

Der

Einsatz einer mobilen Wurzelstockfräse, auch Stubbenfräse genannt, kann sowohl die Arbeit erleichtern, als auch Zeit sparen. Der Baumstumpf wird einfach aus dem Boden herausgefräst.

Die Fräse selbst hat einen fahrbaren Untersatz, ist also beweglich. Sie ist sehr wendig, benötigt aber einen Durchgang von 90 cm, um an den Stumpf heranzukommen (falls ringsum Bepflanzung oder feste Gegenstände vorhanden sind). Die Maschine ist recht schwer, hat aber dicke Räder, so dass Rasen- und Flurschäden vermieden werden.

Beim Fräsen wird meist nur der Baumstamm gefräst, die ablaufenden Wurzeln verbleiben im Erdreich. Wiederum dauert es lange, bis diese verrotten. Will man an dieser Stelle nichts bauen oder anpflanzen, ist das kein Problem.

Der Vorteil der Fräse ist, das umliegendes Gelände geschont wird. Das Herausziehen der Wurzel mit Hilfe eines Minibaggers hinterlässt im Garten dagegen deutliche Spuren. Bepflanzte Bereiche können einfallen, wenn
die Wurzeln darunter hervorgezogen werden. Auch Pflasterflächen, die von den Wurzelausläufern unterwandert wurden, können ihren Halt verlieren. Im Garten verlegte Leitungen sind ebenfalls nicht sicher. Die Wurzelstockfräse verursacht so gut wie keine Kollateralschäden. Zudem ist die Beseitigung des Baumstumpfes mit der Fräse in der Regel die preiswertere und schnellere Variante.

Vorteile der Wurzelstockfräse

Wenn man das Herausziehen der Wurzel mit dem Abfräsen vergleicht, ist die Arbeit mit der Wurzelstockfräse eindeutig besser. Das Fräsen ist deutlich weniger zeitintensiv, kaum schweißtreibend, man muss kein Loch ausheben, keine Wurzelteile absägen oder abhacken und benötigt keinen Greifzug oder einen Bagger. Auch muss die Wurzel nicht abtransportiert und beseitigt werden. Die Kosten halten sich in Grenzen. Hinterher muss nicht der halbe Garten neu gestaltet werden. Eigentlich gibt es nur Vorteile, wenn alles richtig gemacht wird.

Wurzelstockfräsen ausleihen

Man kann ein Unternehmen beauftragen, den Baumstumpf mit der Fräse zu entfernen oder, wenn man etwas Ahnung davon hat, kann man das Gerät auch ausleihen. Man benötigt einen größeren PKW-Hänger, um es abzuholen oder man lässt es anliefern. Wenn man ausleiht, zahlt man eine Gebühr pro Stunde oder Tag. Wenn man eine Firma mit der Beseitigung betraut, richtet sich der Preis in der Regel nach dem Durchmesser des Baumstumpfes.

Das ausgefräste Holz kann als Mulch verwendet werden, muss also nicht entsorgt werden.

Preise

Die Preise richten sich nach der Dicke des Stammes und wie tief man runterfräsen muss. Auch der An- und Abtransport muss bezahlt werden. Das ist meist ein Pauschalbetrag und richtet sich nach den Kilometern. Günstige Unternehmen berechnen 1 € pro Umfangzentimeter, also bei einem Umfang von 50 cm 50 €. Muss tief gefräst werden, verteuert sich der Preis. Hat man mehrere Baumstümpfe zu entfernen, kann der Preis meist gut verhandelt werden.

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