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Anzuchterde - Pikiererde für Jungpflanzen |
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Gartenpflege -
Bodenpflege, Blumenerde, Substrate
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AnzuchterdeAnzuchterde ist eine Spezialerde zur Anzucht von Stecklingen und Jungpflanzen sowie zur Aussaat von Samen. Zur Anzucht von Pflanzen sollte niemals normale Blumenerde verwendet werden. Sie enthält zu viel Düngesalz. Die Samen können darin verfaulen. Gekeimte Pflänzchen gehen ein, weil die Salze ihre feinen Wurzeln auslaugen.
Anzuchterde sollte nährstoffarm, keimfrei und wasserdurchlässig sein. In dieser speziellen Erde steckt ein großer Teil an wasserspeicherndem aufgeschäumtem Vulkangestein. Auch Ton, der schädliche Salze aus dem Gießwasser abpuffert und Torf und für die Anzucht wichtige Mineralien sind enthalten. Die Erde ist geeignet für den Einsatz in Anzuchtschalen, Pflanztöpfen, Mini- und Groß-...
href="http://www.hausgarten.net/arbeit-im-garten/gewaechshaus.html">Gewächshäusern.
Beim Kauf von Anzuchterde sollte man auf gute Qualität achten. Erden mit LUFA-Siegel (Landwirtschaftliche Untersuchungs- und Forschungsanstalt) bieten eine gewisse Sicherheit auf Keimfreiheit.
Erhältlich ist auch Anzuchterde aus getrockneten und gepressten Feinfasern der Kokosnuss. 375 Gramm gepresste Anzuchterde ergeben mit ca. 2,5 Liter Wasser etwa 5 Liter hochwertiges Substrat. Es ist für alle Pflanzensorten geeignet. Die Erde ist sehr luftdurchlässig. Eine verbesserte Feuchtigkeitsaufnahme sorgt für eine schnelle Keimung und eine stärkere Wurzelbildung bei den Pflänzchen.
Will man Anzuchterde selbst zubereiten, sollte man 1/3 sehr reifen Kompost, 1/3 Sand (gut gereinigt und gewaschen) und 1/3 Gartenerde + Gesteinsmehl verwenden. Gegen Pilzbefall sollte man noch etwas Holzkohle zugeben. Alle Bestandteile müssen gut gesiebt und gemischt werden. Zu nährstoffreicher Kompost ist nicht günstig. Die Pflanzen vergeilen. Nährstoffärmere Erde führt zu einer besseren Bewurzlung.
Wer auf ganz sicher gehen möchte, sollte die Erde sterilisieren. Dies kann man bei 200 Grad 30 Minuten im Backofen tun, indem man die Erde dämpft. 15 Minuten in der Mikrowelle sind aber auch ausreichend. Mit dem so genannten Kressetest kann man den Reifegrad des Kompostes prüfen. Auch die Pflanzgefäße müssen gut gereinigt werden.
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