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Bodenuntersuchung, Bodenanalyse durchführen
Gartenpflege - Bodenpflege, Blumenerde, Substrate

Bodenuntersuchung durchführen

Als Gärtner sollte man über die Beschaffenheit seines Bodens Bescheid wissen, um diesen optimal zu nutzen. Ein Großteil der Böden in privaten Gärten ist mit Nährstoffen über- oder unterversorgt. Die meisten Gartenfreunde sorgen durch häufiges Düngen auf den genutzten Beeten wie den Gemüsebeeten zu einem Überschuss an Nährstoffen, während zum Beispiel der Rasen an Nährstoffmangel leidet. Daher ist eine Bodenuntersuchung (auch Bodenprobe genannt) zur optimalen Nutzung des Gartens sehr empfehlenswert.

Bereits seit langem sind Bodenuntersuchungen im gewerblichen Gartenbau üblich. Dünger sind sehr teuer und außerdem muss der höchste Ertrag mit möglichst geringen Verlusten erzielt ...
werden.

ImageEine optimale Versorgung ist aber nur gewährleistet, wenn man genau weiß, was im Boden an Nährstoffen enthalten ist. Daher werden Bodenuntersuchungen (auch Bodenanalyse genannt) im gewerblichen Bereich etwa alle 3 bis 5 Jahre durchgeführt. Genau dieselbe Zeitspanne ist für den Privatgärtner gültig. Vor allen Dingen derjenige, der Gemüseanbau betreiben möchte, sollte unbedingt eine Bodenuntersuchung durchführen.

Für eine Bodenuntersuchung entnimmt man zunächst Proben an zehn Stellen eines Bodens, die alle der gleichen Nutzung unterliegen. Dies ist zum Beispiel ein Gemüsebeet. Für jeden Nutzungsbereich ist eine gesonderte Untersuchung erforderlich. Die Proben mischt man in einem Eimer und füllt davon etwa 500 g in eine Plastiktüte, die zweckmäßigerweise beschriftet werden sollte. Diese Tüte reicht man zusammen mit einem Schreiben, was untersucht und ob sonst noch etwas über den Boden in Erfahrung gebracht werden soll, an die zuständige Bodenuntersuchungsstelle.

Am besten lässt man eine Analyse bei einem Labor machen, welches Bodenproben untersucht. Eine Standarduntersuchung kostet etwa 10 Euro und beinhaltet im Allgemeinen die Feststellung der Bodenart, des Kalkbedarfs, Gehalte an Phosphat, Kali und Magnesium und die entsprechenden EDV-Auswertungen. Bei vielen Anbietern gibt es eine Düngungsempfehlung dazu.

Eine Bodenuntersuchung wird am besten im Frühjahr durchgeführt. So kann man die gewonnen Erkenntnisse sogleich in der neuen Gartensaison beachten und für die ausgewogene Nährstoffversorgung der Pflanzen sorgen. Und zusätzlich tut man durch eine Bodenanalyse etwas für die Umwelt. Durch das gezielte und genaue Düngen wird die Umwelt sehr viel weniger belastet, da die Pflanzen den Dünger vollständig verbrauchen und dadurch kein Überschuss in der Erde zurückbleibt.
 


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