Spezielle Gärtnererde - Was zeichnet sie aus?

Gärtnererde ist eine fertig gedüngte Erde, die alle notwendigen Nährstoffe und Mineralien enthält. Die Qualität der Erde, ausreichend Dünger sowie Feuchtigkeit sind die wichtigsten Voraussetzungen für eine gesunde und üppige Entwicklung der Pflanzen.

altTorf ist ein wichtiger Bestandteil der Gärtnererde. Er sorgt für eine lockere Beschaffenheit und speichert das Wasser. Dadurch wird einer Übersäuerung der Erde entgegengewirkt. Es gibt verschiedene Zusammensetzungen von Gärtnererde, welche auf die unterschiedlichen Bedürfnisse der Pflanzen ausgerichtet sind. Entscheidend ist die ausgewogene Menge des Nährstoffgehaltes.

Junge Pflanzen benötigen keine

großen Nährstoffkonzentrationen. Werden Jungpflanzen in der Gärtnerei gekauft, sind sie zunächst optimal versorgt. Sie sollten
nicht gedüngt und nur mäßig gegossen werden, damit die Pflanzen ausreichend wurzeln können. Es empfiehlt sich für die Neupflanzung Anzuchterde  zu verwenden, da diese speziell auf die Bedürfnisse der Jungpflanzen abgestimmt ist.

Die passende Erde auswählen
  • Für Balkonpflanzen sollte keine reine Torferde verwendet werden, sondern Blumenerde. Blumenerde verfügt über Tonpartikel, die das Wasser und die Nährstoffe speichern. Der Ton verhindert ein Überdüngen der Pflanzen, da er zu viel Dünger an sich bindet. Nach dem Anwachsen ist das regelmäßige Düngen von großer Bedeutung für eine üppige Blütenpracht. Erstmalig nach 4 Wochen, werden die Balkonpflanzen einmal im Monat gedüngt. Die Erde aus dem Vorjahr sollte nicht wieder verwendet werden, da diese verbraucht ist und möglicherweise Schädlinge enthält. Auch Krankheiten können in der Erde überwintert haben und den neuen Pflanzen erheblich schaden.
  • Bei der Wahl der Erde sollte nicht gespart werden. Gute Gärtnererde enthält langsam und schnell wirkende Dünger, bleibt das ganze Jahr über locker und luftdurchlässig und unterstützt ein zügiges Wachstum der Pflanzen.