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Garten Umgraben – Wann und Wie?
Gartenpflege - Bodenpflege

Garten Umgraben – Wann und Wie?

Prinzipiell wird im Frühling vor Beginn der Bepflanzung des Gartens der Boden umgegraben. Also sobald der Boden aufgetaut ist, im März-April. Viele machen es auch später. Und manche gar nicht.

Denn hier scheiden sich die „Gärtner-Geister“. Die Einen halten es für unbedingt notwendig, denn die Erde wird aufgelockert, durchlüftet und von Unkrautwuchs befreit. Die Anderen halten es für unnötig, weil völlig zu Unrecht das Unterste zu Oberst gekehrt wird.
Nun, das entscheidet der Gärtner selbst. Sollte er gerne umgraben und diesen Vorgang auch für wichtig halten, ist das richtige Werkzeug unerlässlich. Denn die Arbeit ist schwer, Rückenschmerzen danach keine Seltenheit. Für viele ist die Arbeit in der Erde aber auch unglaublich entspannend.

ImageImmer weniger verwendet werden Gartengeräte wie Pflug, Spaten und Fräse. Da gibt es schon wesentlich bessere Werkzeuge, wie eine Spatenmaschine, die den Boden nicht so fein aufarbeitet und dadurch die Bodenstruktur besser erhält. Doch diese Gerätschaften eignen sich nur für sehr große Gärten.
Eigentlich reicht für einen kleinen, privaten Garten ein so genannter Krail, auch Vierzahn genannt. Um die vier Zähne durch den Boden zu ziehen ist nicht soviel Kraft erforderlich, auch ist die Haltung bei der Arbeit besser, somit sind Rückenschmerzen selten. Die Erde wird optimal aufgelockert und trotzdem wird die Schichtung des Bodens an sich nicht verletzt.

Auch der so genannte „Sauzahn“, ein einziger Zahn, wird gerne für das Umgraben verwendet. Der Zahn wird diagonal durch den Boden gezogen und erfordert schon etwas mehr Kraft. Doch immer noch weniger als ein Spaten. Außerdem wird auch mit diesem Gartengerät die Schichtung des Bodens nicht verändert. Für sehr harte Böden kann eine Grabengabel verwendet werden.

Wer auf natürliche Unterstützung hofft, wartet auf den Regenwurm. Oder besser gesagt, lässt die Arbeit von vielen dieser dankbaren Würmer erledigen. Nun, das kann aber dauern und das Unkraut oder alte Pflanzen könnten unter Umständen stehen bleiben…. So sollte man vielleicht doch besser nachhelfen und nach der eigenen Arbeit den Rest von Regenwürmern fertig stellen lassen. Mulchen (Auftragen von zerkleinerten Pflanzenteilen, Kompost oder Ähnlichem auf den Boden) kann den Vorgang beschleunigen, denn damit werden die Regenwürmer mit der notwendigen Nahrung versorgt und arbeiten in „Höchstform“!
 


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