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Weihnachten 2008
Kakteenerde im Handel bzw. selbst herstellen
Gartenpflege - Bodenpflege, Blumenerde, Substrate

Kakteenerde

Kakteen wachsen in der Natur unter ganz besonderen Bedingungen. Aus diesem Grund benötigen Sie auch in den heimischen Blumentöpfen eine ganz besondere Erde. Theoretisch ist es zwar möglich, Kakteen in einer ganz normalen Blumenerde einzupflanzen. Doch wenn man der Pflanze etwas wirklich Gutes tun will, sollte man zu spezieller Kakteenerde greifen, die entsprechend der speziellen Bedürfnisse dieser Pflanzengattung hergestellt wird.

ImageBei der handelsüblichen Kakteenerde wird nicht zwischen den unterschiedlichen Arten unterschieden. Hier wird auf das generelle Bedürfnis eines Kaktus nach humusreicher Erde eingegangen, den alle Arten gemein haben. ...
Wichtig ist, dass der Humus schon einige Zeit gelagert haben muss, also nicht frisch ist. Dazu beinhalten die meisten Kakteenerden krümeligen Lehm, der jedoch schon relativ trocken und nicht zu klebrig sein sollte, Torfmull und grobkörnigen Sand. Diese Bestandteile der Kakteenerde sogen dafür, dass die Wurzeln nicht übermäßig Wasser bekommen, das Wasser in der Kakteenerde solange gespeichert wird, bis der Kaktus neue Flüssigkeit benötigt und die Erde nicht zu sehr austrocknet. Der Lehm sorgt dafür, dass der Boden leicht sauer ist, denn die meisten Kakteen benötigen einen leicht sauren Boden. In diesem Fall kann man übrigens auch gut einen Teil Rhododendronerde beimischen, diese erzeugt einen sauren Boden.

ImageSelbstverständlich ist es notwendig, beim Kauf der Kakteenerde auf eine gute Qualität zu achten. Die Mischung der Bestandteile muss exakt so sein, wie sie für Kakteen ideal ist. Auch das Humus muss schon etwas abgelagert sein, je billiger die Erde, umso weniger kann man sich hierauf verlassen. Es darf auch nicht zu viel Lehm in der Erde sein, denn dies wird sich schädigend auf den Kaktus auswirken. Darüber hinaus findet man in billiger Kakteenerde oftmals Zusätze, die in der Erde nichts zu suchen haben und die Inhaltsstoffe sind meist von mangelhafter Qualität. Damit der Kaktus also lange gedeihen kann, sollte man hier auf keinen Fall sparen.

Kakteenerde selbst herstellen
Aus den bekannten Komponenten, Humus, Lehm, Sand und Torfmull, kann man sich selbstverständlich auch ein eigenes Substrat für Kakteen herstellen. Auch hier muss allerdings auf das richtige Mischungsverhältnis geachtet werden, der Humus sollte der Hauptbestandteil sein. Doch auch den Sand darf man auf gar keinen Fall vergessen. Je grobkörniger der Sand ist, umso besser ist dies für die Kakteen. Viele Fachleute empfehlen Quarzsand, da dieser besonders grobkörnig und obendrein nicht staubt. Allerdings sollte auf kalkhaltigen Sand verzichtet werden, dieser schadet dem Kaktus. Wer seinem Kaktus einen besonders großen Gefallen tun will, wird auch etwas Blähton unter die Kakteenerde beimischen, dieser ist grobkörnig und lässt sich vor allem für Hydrokulturen sehr gut verwenden.
 


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