Palmenerde - optimale Substrate für Palmen

Palmenerde ist in der Regel nicht nur für Palmen geeignet. Man kann alle Zimmer- und Balkonpflanzen darin einpflanzen. Besonders gut ist sie aber für Farne, Bananen, andere Exoten und Palmen.
Gerade Palmen, aber auch viele andere Grünpflanzen reagieren empfindlich auf trockene Substrate und auf Staunässe. Palmenerde sollte ausreichend Wasser aufnehmen, aber gleichzeitig überschüssiges Wasser gut ableiten können. In der Erde sind meist Tonmineralien enthalten, welche Nährstoffe und Wasser bedarfsgerecht abgeben.

Palmenerde enthält oft  Agrosil zur Aktivierung des Wurzelwachstums und Atmungsflocken aus Perlite, welche eine gute
Adslot's refresh function: googletag.pubads().refresh([gptadslots[5]]) -->
Wasserversorgung der Wurzeln gewährleisten.

Palmenerde enthält in der Regel eine Startdüngung. Diese versorgt die Pflanzen etwa 8 bis 10 Wochen mit allen Haupt- und Spurenelementen, ohne dass nachgedüngt werden muss.

Für die empfindlichen Palmen sollte man keinen eigenen Kompost verwenden. Die Gefahr, dass Schädlinge in dem unbehandelten Kompost auftreten, ist zu hoch. Man kann aber Perlit unter die gekaufte Palmenerde mischen. Perlit ist ein Blähgestein und lockert die Erde gründlich auf. Auch Kokohum kann für Palmen verwendet werden. Das ist ein idealer Torfersatz. Meist handelt es sich um gepresste Kokosfasern in Brikettform.  Die Briketts sind ideal für die Anzucht der Palmen, da sie steril und leicht sauer sind. Es kann sich kein Schimmel bilden.

Bei einigen Palmen, die gern auf Sand wachsen, kann man auch Sand (Sandkastensand) untermischen. Sand ist eine gute Drainage. Man sollte aber nicht zu viel verwenden.

Wie bei allen Pflanzen bietet es sich auch bei Palmen an, die unterste Schicht im Blumentopf  aus Kies anzulegen. Die Steinchen sollte man abkochen, um die Keime und Bakterien abzutöten. Die Körnung der Steine sollte um die 0,5 cm liegen. Die Kiesschicht ist die beste Drainage.  Einige Palmen lieben lehmhaltige Erde, da kann man etwas Lehm untermischen.