PflanzerdePflanzerde, auch Blumenerde oder Pflanzenerde genannt, bildet den Grundstein eines schönen Blumenbeets oder schöner Balkonpflanzen.
Pflanzerde ist ein humusreiches Substrat, welches das schnelle und gesunde Wachstum der eingesetzten Pflanzen sicherstellen soll. Die Pflanzerde, die man in Gartenbedarfsgeschäften kaufen kann, bestehen in den meisten Fällen aus Torf, Kalk, Düngemittel und Zuschlagstoffen.
Pflanzerde wird in der Regel für verschiedene Pflanzenarten extra hergestellt, je nach Beschaffenheit der Pflanzen, das heißt, je nach dem, wie viel Zusatzstoffe und Nährstoffe verschiedene Pflanzenarten benötigen, um wachsen zu können und so weiter.
Daher gibt es auch mehrere Blumenerdenarten und dementsprechend auch Bezeichnungen, wie zum Beispiel Blumenerde für Rosen.
Die „normale“ Pflanzerde ist auch nicht zu verwechseln mit der Rhododendren-Erde oder der Anzuchterde, da die Nährwerte und sonstige Bestandteile dieser Erden recht unterschiedlich sind. Rhododendren-Erde ist beispielsweise säuerlicher Pflanzboden.
Im Grunde ist in der Pflanzerde bereits der Anfangsbestand von Düngemittel vorhanden. Nach einer gewissen Zeit muss der Düngerbestand jedoch mit dem Gießen als Zusatz im Wasser erneuert werden.
Vor dem Kauf einer bestimmten Blumenerde bzw. Pflanzerde sollte man sich somit zunächst im Klaren sein, für welchen Zweck, also für welche Blumenarten, die Erde verwendet werden soll, auch auf Hersteller der Blumenerde sollte geschaut werden. Wie ein Test der Stiftung Warentest im Jahre 2005 ergeben hat, ist bei vielen Blumenerden nicht der Nährwertgehalt erreicht, wie er auf der Packung steht.
Ein Hauptbestandteil von Pflanzerde ist Torf. Dieser bindet wunderbar Wasser und lässt sich entsprechend der Bedürfnisse der Pflanzen mit verschiedenen Nährstoffen bereichern. Andererseits ist Torf nicht mehr viel vertreten in Deutschland und daher von Umweltschützern umstrittener Bestandteil von Pflanzerde. Eine Alternative zum Torf wäre die Holzfaser. Hier besteht jedoch der Nachteil, dass das Wasser nicht so gut gebunden wird wie beim Torf, man müsste hier die Blumen öfter gießen, zum anderen ist diese Variante in den Gartenmärkten noch nicht gegeben.
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