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Rhododendronerde

Rhododendren benötigen einen Boden, mit möglichst niedrigem ph-Wert. Für einen Rhododendron ist ein ph-Wert von 4,5 - 6,0 ideal. Darüber hinaus muss die Nährstoffverteilung im Boden besonders gut organisiert sein, denn der Nährstoffbedarf eines Rhododendrons ist sehr hoch.

rhododendron3_flDarüber ...



hinaus muss die Rhododendronerde besonders gut Wasser speichern können, ohne dass die Wurzeln einer Staunässe ausgesetzt sind. Bei einigen handelsüblichen Erden ist Guano beigegeben, der für wichtige Nährstoffe sorgt und so den Rhododendron optimal versorgt. Auch Dünger ist in guter Rhododendronerde enthalten. Dieser Dünger soll vor allem in den ersten Wochen nach dem Auspflanzen im Garten dafür sorgen, dass das Anwachsen der Pflanze gewährleistet wird. Die ideale Rhododendronerde enthält Stickstoff, Phosphat und Kaliumoxid in einer für die Pflanze idealen Mischung.

Allerdings ist es, mit einiger Extra-Anstrengung, auch möglich, einen Rhododendron in einen Torfboden zu pflanzen. Der ph-Wert ist dem der Rhododendronerde ähnlich, allerdings enthält Torf keine Nährstoffe und auch keinen Dünger. Aus diesem Fall muss man regelmäßig ...



mit entsprechendem Rhododendrondünger arbeiten. Auch das untergraben von Holzspänen kann wichtig sein, um den Rhododendron gut zu versorgen. Aus diesem Grund sollte man besser darauf verzichten, sich die Erde für den Rhododendron selbst zusammenzumischen und vorsichtshalber auf fertige Rhododendronerde im Fachmarkt zurückgreifen.

rhododendron2_flAuch in diesem Fall ist darauf zu achten, dass man sich nicht für das billigste Produkt entscheidet. Der ph-Wert darf auf keinen Fall über- oder unterschritten werden. Qualitätsprodukte haben meist den ph-Wert angeben, während diese Angabe bei einigen günstigen Herstellern fehlt. Auch die exakte Zusammensetzung der Komponenten und der Dünger ist wichtig, um dem Rhododendron die richtige Umgebung für sein Wachstum zu geben.

Doch auch bei guter Rhododendronerde ist darauf zu achten, dass die Pflanze regelmäßig gedüngt wird. Der Dünger, der in den meisten Erden enthalten ist, hält nur für eine gewisse Zeit vor. Danach ist es unumgänglich, alle 5 Wochen mit einem speziellen Rhododendrondünger zu arbeiten. Hier gibt es ebenfalls verschiedene Qualitätsstufen, auf die man achten muss. Auch die Düngeanleitung muss zwingend beachtet werden, da der ph-Wert auch beim Düngen eine große Rolle spielt. Ein zu hoher ph-Wert ist genauso schädlich für den Rhododendron wie ein zu niedriger ph-Wert. Man sollte also den Dünger so einsetzen, dass der ideale ph-Wert um 5,0 erhalten bleibt.

Wer auf Nummer Sicher gehen möchte, kann den Rhododendron auch in ein so genanntes Kultursubstrat pflanzen, das von einigen Herstellern inzwischen angeboten wird. Hier wird zum einen darauf geachtet, dass der niedrige ph-Wert und damit der saure Boden, den der Rhododendron zwingend benötigt, eingehalten werden. Zum anderen sind viele Nährstoffe enthalten, die für das Wachstum der Pflanze sehr wichtig sind. Die meisten Nährstoffe sind vor allem für die Anwachsphase im Garten wichtig.



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