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Gartenpflege -
Düngen, Dünger, Düngemittel
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Asche als DüngerDie Pflanzen im Garten sollen möglichst ein üppiges Wachstum haben, damit im Sommer ein blütenreicher Anblick herrscht und manch eine Pflanze soll zur gegebenen Zeit auch einen Sichtschutz vor fremden Blicken liefern. Daher empfiehlt es sich, die Pflanzen regelmäßig zu düngen. Jedoch nicht immer möchte man auf die fertigen Düngeprodukte aus dem Fachhandel zurückgreifen und sucht nach geeigneten Alternativen. Und manch einer hat schon mal gehört oder gelesen, dass Holzasche als Düngemittel eingesetzt werden kann.
Asche kann sehr wohl als Dünger im Garten eingesetzt werden, ist
aber sehr davon abhängig von welchem Holz die Asche stammt. Denn die meisten Aschearten enthalten nur sehr wenige Nährstoffe, dafür aber auch Schwermetalle (zum Beispiel: Blei, Chrom, Nickel oder Cadmium), die die Umwelt und das Pflanzenwachstum beeinträchtigen.
Besonders die Asche von behandeltem Holz hat einen hohen Schadstoffgehalt. Man sollte daher nur Asche verwenden, die von unbehandeltem Schnitt- oder Konstruktionsholz oder von Wald- und Gartenholz stammt. Ist man sich über die Herkunft nicht sicher, sollte auf die Verwendung der Asche lieber verzichtet werden und es empfiehlt sich, diese in der Aschentonne zu entsorgen. Die Asche von unbehandelten Hölzern kann dagegen als guter Naturdünger verwendet werden, da die Asche stark basisch ist. Das sorgt einerseits dafür die Pufferkapazität von versauerten Böden zu verbessern und andererseits kommt es zu einer sehr schnellen und guten Wirkung des Düngers, da sich die Asche sehr gut auflöst.
Die Düngung mit Asche sollte jedoch einen gewissen Rahmen nicht sprengen und um eine Überdüngung zu vermeiden, sollte man sich an den Richtwert von 0,3 Liter pro Quadratmeter in einem Jahr halten. Der Nährstoffbedarf des Bodens ist bei dieser Menge abgedeckt. Zudem lässt sich Asche auch sehr gut im Kompost verarbeiten, indem man ihn schichtweise und dünn auf den Kompost aufbringt. Die Asche wird so ebenfalls in den natürlichen Kreislauf zurückgeführt.
von Annett Biermann
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