Orchideendünger
Bereits bevor man in Europa damit begonnen hatte, exotische Arten einzuführen und zu kultivieren, züchtete man bereits heimische Orchideenarten. Modernen Zuchtmethoden ist es nun aber zu verdanken, dass heute eine reiche Vielfalt an Orchideen zur Verfügung steht./>
Die Wildformen sind mit Ausnahme der Antarktis auf jedem Kontinent heimisch. Die Zuchtformen gedeihen problemlos in der Regel auf jeder Fensterbank. Bei der Pflege von Orchideen gibt es allerdings einige Besonderheiten zu beachten.
Zunächst einmal muss man wissen, dass Orchideen nicht einfach in Blumenerde wachsen. Um die Orchideen auf den Fensterbänken stets feucht zu halten, gibt es spezielle Orchideendünger. Kauft man eine Orchidee, so befindet sich diese bereits in einem solchen Substrat. Meistens besteht dieses Substrat dabei aus Rinde, Styropor und Torf, sowie aus anderen Zusätzen. Diese halten zwar Wasser, sind aber dennoch luftdurchlässig. Auch ist es erforderlich, daran zu denken, dass man eine Orchidee so alle zwei bis drei Jahre umtopft.
Bei dem Orchideedünger gibt es aber auch - wie bei anderen Düngern - Qualitätsunterschiede. Zum Düngen einer Orchidee eignet sich am besten ein Dünger, den es in jedem Gartencenter zu kaufen gibt. ...
Von ihrer Nährstoffzusammensetzung sind Orchideendünger speziell auf die Bedürfnisse dieser Pflanzen zugeschnitten. Sie sind dabei stärker verdünnt als andere Dünger.
Man sollte am besten darauf achten, dass der Orchideendünger nicht einen zu großen Anteil Torf enthält.
Man sollte niemals die auf der Packung angegebene Konzentration überschreiten, im Gegenteil, es ist eher sinnvoll mit der halben Konzentration zu düngen. Neben dem Düngen ist es auch wichtig, eine Orchidee richtig zu gießen. Denn der Feind Nr. 1 einer Orchidee ist die Fäulnis. Fäulnis führt nämlich schon binnen weniger Wochen zum Tod der Pflanze. Viele Orchideen auf der heimischen Fensterbank erleiden aus Unwissenheit das gleiche Schicksal: Sie werden tot gegossen.
Wie oft man eine Orchidee gießen sollte, hängt insbesondere von der Größe des Topfes ab. Auch sollte man es mit dem Düngen an sich nicht übertreiben, denn man tut einer Orchidee keinen Gefallen, wenn man sie wöchentlich einmal kräftig düngt.
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