Palmendünger - Palmen düngen

Palmendünger Yucca-PalmePalmen kommen bei uns häufig in Töpfen und Pflanzkübeln vor. Nur wenige winterharte Sorten können direkt in den Garten  gepflanzt werden. Beim Düngen sind einige Dinge zu beachten.

Wichtig ist, dass die zur Verfügung stehenden Nährstoffe leicht löslich sind und schnell in die Pflanze transportiert werden können. Palmen haben meist tiefe Wurzeln, holen sich aber ihre Nährstoffe auch aus den oberen Erdschichten.  Flüssiger Palmendünger ist daher ideal, aber auch wasserlösliche Pulver sind gut geeignet.

Bei Palmendünger sollte der Phosphoranteil Idealerweise

ein wenig geringer als der Stickstoff- und Kaliumanteil sein:
  • 8-6-8
  • 8-6-10 oder
  • 7-6-8

Solch ein Dünger kann während der gesamten Vegetationsperiode verwendet werden, also von März bis Oktober.  Direkt als Palmendünger ausgezeichnete Dünger sind leider oft nicht gut für Palmen geeignet. Die Nährstoffzusammensetzungen entsprechen oft nicht den Bedürfnissen der Pflanzen. Außerdem sind Spezialdünger oft wesentlich teurer. Besser geeignet sind meist einfache Grünpflanzendünger. Oft gibt es auch Dünger, die für Grünpflanzen und Palmen gleichermaßen genutzt werden können. Die stickstoffbetonte Düngeformel gibt den Pflanzen volle Wuchskraft und sorgt für sattes Blattgrün.


PalmePalmen sind meist sehr genügsam. Infolge fehlender Düngung wird kaum eine Pflanze eingehen. In den Pflanzsubstraten sind bereits viele Nährstoffe enthalten. Wegen Überdüngung lassen aber immer wieder viele Palmen ihr Leben. Man sollte deshalb sparsam mit Palmendünger umgehen. Palmen lieben ein wenig Kalk, allerdings kein stark kalkhaltiges Wasser. Für Palmen in Freilandpflanzung kann auch Blaukorn verwendet werden. Allerdings muss man da sehr darauf achten, nicht zu hoch zu dosieren.

Unterschiede bei Palmen
kennenlernen


Bei den Palmen findet man viele unterschiedliche Arten, die aus verschiedenen Regionen zu uns kommen. So wie auch ihre Heimat grundverschieden sein kann, sind auch ihre Ansprüche unterschiedlich. Während man bei dem Namen Palme meist an Kokospalmen denken, die an sonnigen Stränden der Tropen wachsen, gibt es auch andere Arten, die beispielsweise aus Höhenregionen mit niedrigen Temperaturen stammen und sogar im Garten überwintern können. Wieder andere Palmen stammen aus dem Regenwald, wo sie durch den dichten Baumbestand immer im Schatten wachsen. Diese Palmen mögen kein direktes Sonnenlicht. Man sollte also seine Palme und deren Herkunft kennen, bevor man sich für den Standort entscheidet. Natürlich will auch der Palmendünger richtig gewählt werden.

Pflege der frostharten Palme

Möchte man eine Palme im Garten pflanzen, sollte man sich natürlich für eine frostharte Pflanze entscheiden. Einige Arten können Minustemperaturen ganz ausgezeichnet überstehen. Die Nadelpalme und die Hanfpalme können beispielsweise Minustemperaturen von bis zu -25 Grad mühelos überstehen. Eine ausgewogene Düngung mit Palmendünger ist für die winterharten Palmen im Garten sehr wichtig. Die Pflanzen lieben ein nährstoffreiches Ambiente. Man kann sich für einen Palmendünger entscheiden, der als Volldünger konzipiert ist, oder auch einen organischen Langzeitdünger vorziehen. Der Dünger sollte Spurenelemente aufweisen und über ausreichende Mengen von Eisen-, Mangan- und Magnesium verfügen. Überwintert die Palme im Garten, so ist zu bedenken, dass sie, wie alle anderen Pflanzen auch, in dieser Jahreszeit in eine Ruhephase tritt, während der kein Wachstum stattfindet. Somit sollte während dieser Zeit auch keine Düngung stattfinden

Tropische Palmen fühlen sich im Zimmer wohl

Mit tropischen Palmen schafft man

in der Wohnung ein herrliches Flair, dass man auch an nassen, kalten Wintertagen ganz besonders genießt. In der Wohnung wachsen die Palmen in der Regel nur sehr wenig. Trotzdem brauchen sie regelmäßig Palmendünger, um eine ideale Entwicklung zu erleben. Man kann sich da für zwei verschiedene Möglichkeiten entscheiden. Zum einen gibt es Palmendünger als Langzeitdünger. Dieser braucht nur einmal im Jahr eingesetzt werden, um der Palme die notwendigen Nährstoffe zuzufügen. Wer jedoch lieber öfter düngt, kann dazu etwa alle zwei Wochen ein wenig Flüssigdünger in das Gießwasser geben. Weiterhin sollte man beachten, dass die Zimmerpalme eine hohe Luftfeuchtigkeit braucht, um sich wohl zu fühlen. Es ist ratsam, einen Luftbefeuchter oder einen Zimmerbrunnen anzuschaffen, wenn man Palmen im Haus halten möchte. Die Luftfeuchtigkeit sollte zwischen 40 und 50 Prozent betragen. Ist die Luft zu trocken, werden die Blattspitzen schnell braun und sehen hässlich aus.

Richtiges Gießen ist wichtig

Besonders bei den Zimmerpalmen muss man auf die richtige Wassermenge beim Gießen achten. Die Palmen sind oft sehr empfindlich gegen Staunässe, so dass man sicher machen sollte, dass kein Wasser zwischen Topf und Umtopf verbleibt. Zum Gießen kann man Leitungswasser verwenden, das jedoch temperiert sein sollte. Die Pflanzen mögen kein eiskaltes Wasser. Vorsicht ist auch bei der Wasserhärte geboten. Die meisten Palmen gedeihen am besten in einem leicht sauren Boden und eine Verkalkung durch das Gießwasser sollte in jedem Falle vermieden werden. Die Wasserhärte kann man mit Teststäbchen aus dem Baumarkt selbst leicht ermitteln.