Staudendünger - Darauf sollten Sie achten!

LavendelstaudeWenn Stauden jahrelang an ein und derselben Stelle stehen, wird der Boden um die Pflanze und die Wurzeln ausgelaugt. Staudendünger hilft, das die Pflanzen schön und kräftig blühen und die Wurzeln gestärkt werden.

In der Regel ist der Dünger sowohl für Stauden im Freiland als auch in Töpfen, Kübeln und Gefäßen geeignet. Hauptbestandteile sind auch beim Staudendünger die verschiedenen Stickstoffarten, Phosphate, wasserlösliches Kaliumoxid und jede Menge organische Substanzen.

Auf das Nährstoffverhältnis kommt es an

Wichtig ist ein ausgewogenes Nährstoffverhältnis. Staudendünger

hat meist eine Langzeitwirkung und wirkt auf die Mikroorganismen wie ein Nährboden. Der Dünger fördert die Humusbildung. Staudendünger sollte auch Eisen, Magnesium und Spurenelemente enthalten.

Staudendünger - Welche Unterschiede gibt es & was ist bei der Dosierung zu beachten?
  • Der Staudendünger ist meist als Granulat erhältlich. Man streut ihn nach Anwendungsvorschrift gleichmäßig um die Pflanze herum aus und harkt ihn leicht ein.
  • Gut geeignet sind auch Staudendünger mit mineralischer und organischer Komponente. Die mineralische sorgt für eine schnelle Erstversorgung mit Nährstoffen und deckt den akuten Bedarf ab. Die organische Komponente liefert kontinuierlich Nährstoffe. Die Salzbelastung des Düngers sollte sehr gering sein.
  • TagetesStaudendünger ist für die meisten Gartenblumen gut geeignet. Man sollte sich aber die Anwendungshinweise immer gut durchlesen und die Dosierregeln befolgen. Staudendünger muss gut in den Boden eingearbeitet werden.
  • Wenn man im Herbst keinen Dünger oder Kompost auf den Beeten ausgebracht hat, muss man im Frühjahr den Boden mit Nährstoffen versorgen. 1 kg Staudendünger reicht etwa für 40 Quadratmeter.

Wann brauchen Stauden Dünger


Die Stauden werden im Herbst bis auf den

Boden zurückgeschnitten und wachsen in jedem Frühjahr wieder zu neuen kräftigen Stauden heran. Manche Arten werden besonders groß und brauchen dafür natürlich viele Kraftstoffe, die sie aus dem Boden schöpfen. Deshalb sollte im Frühjahr, wenn die Pflanzen noch im zurückgeschnittenen Zustand sind, die Hauptdüngung des Jahres vorgenommen werden. Für viele Stauden ist diese einmalige Düngung völlig ausreichend. Es gibt jedoch auch stark zehrende Arten. Zu diesen gehören zum Beispiel Flox oder Rosen. Diese Stauden benötigen eine zweite Düngung im Juni. Auch der Boden nimmt natürlich einen großen Einfluss auf die Düngung. Stehen die Stauden beispielsweise auf sandigem Boden, so ist es bei allen Arten günstig, im Juni erneut zu düngen. Die Nährstoffe werden aus sandigem Boden schnell herausgespült und müssen durch die erneute Düngung wiederhergestellt werden.


Die richtigen Nährstoffe für Stauden


Staudendünger versorgt die Pflanzen mit den Nährstoffen, die sie während der verschiedenen Wachstumsperioden brauchen. Dabei ist es wichtig, den Nährstoffgehalt des Bodens zu kennen, bevor man den Staudendünger einsetzt. Eine einfache Bodenanalyse kann schnell da schnell Aufschluss bieten. Phosphat ist in vielen Gartenböden in ausreichenden Mengen vorhanden und vom Regen wird Stickstoff geliefert. Feinstäube fügen Spurenelemente hinzu. Aus diesem Grund brauchen viele Stauden nur wenig Dünger. Man unterscheidet Staudendünger, die mehrere Nährstoffe enthalten und für eine komplette Versorgung der Pflanze sorgen. Andere Staudendünger verfügen nur über einen einzelnen Nährstoff und werden dann eingesetzt, wenn die Bodenanalyse ergeben hat, dass dem Boden ein bestimmter Stoff fehlt.


staude-pflanzen flDie Bodenanalyse

wir heute in vielen Laboren angeboten und ist auch nicht sehr kostspielig. Sie ist die sicherste Methode, um einen perfekten Nährboden zu schaffen. Denn auch beim Staudendünger kann zu viel des Guten negative Folgen haben. Wird ein Nährstoff zu hoch dosiert, so kann das zu Wachstumsstörungen bei den Stauden führen.

 

Den Boden für das Staudenbeet vorbereiten


Neben dem Staudendünger kann der Hobby Gärtner auch noch zu anderen Maßnahmen greifen, die das Wachstum der Stauden fördern. Dazu gehört zum Beispiel die richtige Vorbereitung des Bodens. Je besser die Erde aufbereiten ist, desto weniger Dünger muss verwendet werden. Prinzipiell sollte der Boden nährstoffhaltig und durchlässig sein. Der Standort sollte vor dem Pflanzen der Stauden auf Staunässe überprüft werden. Staunässe ist ein gefährlicher Feind für Stauden und sollte beseitigt werden, ehe man die Stauden setzt. Dazu sollten ausreichende Abflussmöglichkeiten geschaffen werden. Um den Nährstoffgehalt des Bodens zu fördern, kann man diesen mit Humus oder auch mit Kompost aufbereiten. Heute wird auch spezielle Erde für Stauden angeboten, die mit allen nötigen Nährstoffen versehen ist. Entschließt man sich zu einer zusätzlichen Düngung, so nimmt man diese am besten nach einem starken Frühlingsregen vor. So kann der Dünger gut in die feuchte Erde eindringen. Eine zweite Düngung im Sommer sollte immer vor Mitte Juli stattfinden. Nach dieser Zeit sollten sich die Wurzeln der Pflanzen zyklusgemäß auf die kalten Temperaturen des Winters vorbereiten, was durch eine Düngung verhindert wird. Ohne eine entsprechende Vorbereitung können die zarten Wurzeln während der Wintermonate Schaden nehmen. Zum Winterschutz ist der Einsatz von Humus effektiv.