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Buchsbaumkugel schneiden, Pflege

Am besten schneidet man einen Buchsbaum nach einem Wachstumsschub, also in der Regel meist zweimal im Jahr - siehe Buchsbaum schneiden. Der erste Austrieb endet gegen Ende Mai, Anfang Juni und der zweite etwa Ende August, ...



Anfang September. Wenn man in dieser Zeit vergessen hat, die Kugel wieder schön rund zu schneiden, ist das kein Problem. Der Buchsbaum nimmt einem nicht übel, wenn er außerhalb dieser Zeit geschnitten wird. Allerdings stehen dann schnell wieder Ästchen über.

Was man unbedingt beachten sollte ist, dass eine Buchsbaumkugel nicht bei Sonnenschein geschnitten werden darf. Eine Pflanze im Kübel kann man ja problemlos schattig stellen, bei eingepflanzten Exemplaren ist das schwieriger. Sie schneidet man an einem trüben Tag, da ansonsten die Blätter verbrennen und braun werden. Sie haben ja bis dahin noch keine Sonne abbekommen, da sie innen lagen. Am besten hängt man die folgenden Tage ein Tuch darüber, denn die Pflanzen sind dann doch empfindlich.

Wenn man die Buchsbaumkugel mit der elektrischen Gartenschere schneidet, werden viele Blätter zerfetzt. Das ist nicht gut für den Buchs und sieht auch nicht schön aus. Wer nicht zu viel ...



Buchsbäume hat oder andere Arbeit, sollte sich die Mühe machen und eine Handschere benutzen. Das Endergebnis zeigt deutlich, dass sich die Mehrarbeit lohnt.

Um die Form einer Kugel exakt hinzubekommen, sollte man eine Schablone verwenden. Im Handel erhältlich ist eine aus Metall, deren Weite verstellt werden kann, je nach Größe der Kugel. Es funktioniert ganz einfach. Man dreht die Schablone und schneidet alles was übersteht ab. Das Modell hält man mit einer Hand, mit der anderen schneidet man. So bekommt jeder eine perfekte Kugel hin. Wer sich die 20 Euro Anschaffungspreis sparen möchte, kann sich aus Pappe selbst eine passende Schablone schneiden. Das funktioniert auch, ist nur nicht so stabil und kann nicht verstellt werden.

Die Pflege des Buchsbaumes ist recht einfach. Der Standort sollte sonnig bis halbschattig sein. Der Buchs kommt mit den meisten Böden gut zurecht. Ideal ist ein lockerer, feuchter, kalkhaltiger Boden mit Lehm oder Sand. Der Buchsbaum benötigt regelmäßig Wasser, aber nicht zu viel. In der Sonne sollte man mehr gießen als im Schatten. Stehendes Wasser schädigt den Buchs wie die meisten Pflanzen. Gedüngt wird am besten mit Kompost. Im Frühjahr kann man dazu noch Hornspäne in den Boden einarbeiten.

Sollte man ihn einmal umpflanzen müssen, muss man sehr vorsichtig zu Werke gehen, damit so wenig Wurzeln wie möglich beschädigt werden.

Vermehrt wird der Buchsbaum durch Senker. Das ist relativ einfach. Man steckt die Triebe einfach in Erde. Sie bewurzeln recht gut. Man nimmt halbverholzte Seitentriebe, die 5 bis 10 cm lang sein sollten.

Vorsicht ist geboten beim Befall durch einen Pilz. Man erkennt ihn durch dunkle Flecken auf den Blättern. Später werden sie braun und fallen ab. Der Pilz liebt feucht warmes Wetter. Da kann er sich schnell ausbreiten. Befallene Blätter müssen entfernt werden, am besten schneidet man den Baum zurück. Abgefallenes Laub um den Buchs alles entfernen und nicht über den Kompost beseitigen.



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