Stockrosen schneiden und überwintern

Stockrosen schneiden und überwintern Stockrosen erreichen eine beachtliche Höhe - dies sollte beim Pflanzen bedacht werdenStockrosen findet man vor allem in Bauerngärten. Sie passen aber auch gut in andere Gärten. Ideal stehen sie vor Mauern, im Regenschatten vor diesen. So sind sie vor Wind und Wetter geschützt. In Blumenrabatten sollte man sie nach hinten pflanzen, denn sie werden groß, 2 bis 3 Meter sind da locker drin.

Stockrosen benötigen viele Nährstoffe und ausreichend Wasser zum Gedeihen, dann können sie sich gut entwickeln.

Die Blüten der Stockrosen blühen nacheinander und nicht alle gleichzeitig auf. Sie öffnen sich zuerst im unteren Bereich. Dadurch hat man lange Freude an den wunderschönen Blüten.

Stockrosen: Pflege und Vermehrung

Für Stockrosen wird es in hiesigen Breitengraden oftmals zu kalt. Die Stockrose (Alcea rosea) liebt im Besonderen sonnige windgeschützte Standorte oder Hauswände, die einen idealen Regenschatten ermöglichen und sich in südlicher Lage befinden. Aufgrund ihres hohen Wuchses macht es Sinn die Stockrose zu fixieren, da heftiger Wind oder ihr eigenes Gewicht diese Pflanze leicht knicken kann. Die Stockrose benötigt zudem nährstoffreiche lockere Erdböden.

Der Boden darf allerdings auch schwach sauer oder alkalisch sein. Die Stockrose ist zudem kalktolerierend bis hin zu kalkliebend. Mit der Verteilung von Rindenmulch kann eine Austrocknung des Bodens verhindert werden. Hat sich die Stockrose in der Gartenanlage etabliert, kann sie sehr einfach vermehrt werden. Die Blütenstände (unscheinbare Kapseln) werden nach ihrer Blühphase einfach stehen gelassen und trocknen aus. Im Herbst können sie einfach mittels der Hände aufgerieben, auf dem Beet verstreut und leicht untergeharkt werden. Im Frühjahr darauf erscheinen etliche kleine Steckrosen (ungefähr 25 Stockrosen Keimlinge pro Quadratmeter), welche vereinzelt werden können.

Stockrosen schneiden

Wenn man Samen von seinen Stockrosen
haben möchte, darf man diese erst nach der Samenreife schneiden. Man schneidet dann einfach nur den oder die langen Stängel ab. Die Blätter bleiben stehen. Es ist immer wie eine Lotterie. Man weiß nie, ob die Pflanzen nach der Blüte im nächsten Jahr noch einmal Blütenstängel treiben und blühen. Meist klappt es, wenn man rechtzeitig zurückgeschnitten hat. Im Allgemeinen wird gesagt, dass ein Rückschnitt direkt nach der Blüte die Lebensdauer der Pflanze verlängert. Man schneidet dann komplett alles Oberirdische weg.
  • Um die Stockrose zu schneiden, eignet sich das zeitige Frühjahr (April/Mai) oder der Moment vor der Bildung der Samen.
  • Es ist sinnvoll, die Stockrose direkt nach der Blühphase zu schneiden, da mit dieser Art der Pflege die Lebensdauer der Stockrose wesentlich verlängert wird.
  • Die Blütezeit der Stockrosen liegt zwischen Juli bis in den September.  
Stockrosen düngen

Stehen Stockrosen in einer Gartenanlage, benötigen sie im Frühjahr (April/Mai) regelmäßig Dünger, wobei Stickstoff ihr Lebenselixier ist. Mit seiner Hilfe entwickeln die Stockrosen in den Sommerwochen eine üppige Blütenpracht, welche stets reichhaltig mit Wasser versorgt sein will. Die Stockrose kann etwa 2,20 Meter hoch und 0,50 Meter breit werden, wächst sie um einiges höher, bedarf es einer Befestigung.

Stockrosen eigen sich für prachtvolle Bauerngärten direkt im südlichen Bereich der jeweiligen Häuser. Sie lassen sich jedoch auch optimal als Gruppenstaude an Zäunen verwenden. Auf einen Quadratmeter lassen sich 3 bis zu 5 Stockrosen

pflanzen. Als Pflanzzeit für Stockrosen eignet sich speziell das Frühjahr von März bis in den Mai. Somit haben die Stockrosen ausreichend Zeit sich fest zu verwurzeln, bis im Sommer die exzellente Blütenpracht zum Vorschein kommt.

Stockrosen gehören zu den BienenweidenÜberwinterung und Besonderheiten

Stockrosen sind winterhart beziehungsweise frosthart und können somit direkt im Garten überwintern. Selbst junge Stockrosen kommen meistens problemlos über die Winterwochen. Werden Stockrosen im Kübel gehalten, muss da Gefäß zwingend frostfest sein. Der Ballen darf auch während des Winters keinesfalls austrocknen, deshalb soll stets bei Temperaturen über 0 Grad Celsius gewässert werden.

Während des Sommers dienen Stockrosen als idealer Hummelmagnet und Bienenweide und lassen sich zudem exzellent für die Vase schneiden.
  • Alcea ficifolia mit etwa 1,70 Meter Höhe und den Farben rosa, rot und gelb,
  • Alcea rosea 'Nigra' mit einer schwarzroten Blüte und einer Wuchshöhe von fast 2,20 Metern,
  • Alcea rosea 'Pleniflora' welche sich als gefüllte Stockrose mehrjährig blühend zeigt.


Weitere Tipps zum Überwintern von Stockrosen

Stockrosen sind ausreichend winterhart. Sie können ganz normal im Beet überwintern. In der Regel muss man sich auch nicht um selbst ausgesäte Jungpflanzen kümmern. Bei Kübelpflanzen sollte der Kübel nicht durchfrieren und man darf nicht vergessen, an frostfreien Tagen zu gießen. Der Wurzelballen sollte nicht austrocknen.

Bei kleinen, im Haus gezogenen Pflänzchen, die man im Herbst ausgepflanzt hat, sollte man etwas Reisig überlegen und sie so schützen. Ansonsten kommen Stockrosen gut über den Winter.