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Mittel gegen Nacktschnecken
Gartenpflege - Weitere Schädlinge, Haushaltsschädlinge und Krankheiten

Was hilft bei Nacktschnecken?

Sie schädigen viele Pflanzen - und das nur allzu häufig bis zum Kahlfraß. Sie sehen auch nicht besonders „niedlich“ aus und haben darüber hinaus scheinbar immer Hunger: die Nacktschnecken.

ImageIn manchen Bereichen tauchen sie nicht nur vereinzelt auf, sondern sind gleich in „rauen Mengen“ vertreten und vernichten nahezu ganze Bestände an Salaten und Co. Was kann man also tun, um diesen Tierchen Herr zu werden? Das tägliche Einsammeln ist zwar hilfreich, aber äußerst zeitraubend und lästig, hilft aber in jedem Fall auch gegen die Eiablage! Eine ...
sehr gute Möglichkeit des Sammelns bieten übrigens alte Bretter: die Nacktschnecken sammeln sich darunter und können somit täglich leichter entsorgt werden.

Selbstverständlich sollten die Schnecken anschließend nicht wieder an weit entfernten Stellen ausgesetzt werden, sondern müssen mit heißem Wasser oder Essig übergossen und dann entsorgt werden. Viele Hobbygärtner schwören auf Bier als altbewährtes „Hausmittelchen“: Einen Becher halbvoll mit Bier gefüllt im Garten bis zum Behälterrand eingraben und vom Duft des Bieres angezogen, fallen die Schnecken hinein und ertrinken. Ein unangenehmer Nebeneffekt aber ist, dass durch den Duft der Flüssigkeit weitere Schnecken aus den Nachbargärten angelockt werden könnten.

Natürlich ist es anschließend keine angenehme Aufgabe, diese Becher zu entsorgen, daher wäre es eine gute Idee, diesen Schädlingen gar nicht erst die Möglichkeit zu geben, auf die Beete zu gelangen: Kupferdraht heißt die Lösung. Dieser kann rund um den Garten, kurz über dem Boden aufgespannt werden, so dass die Schnecken nicht darunter hinweg kriechen können. Denn Kupfer ist giftig für die Nacktschnecken, denn es oxidiert auf ihrer Haut.

Natürlich ist Kupfer völlig unschädlich für Gemüse, Salate und Co. Auch „Schneckenkorn“ ist ein häufig genutztes Schneckenbekämpfungsmittel, birgt aber die Gefahr, schädlich für andere Tiere zu sein. Wer ganz auf Chemie verzichten will, weicht am besten auf Pflanzen (Sommerblumen, Stauden und Nutzpflanzen) aus, die schneckenresistent sind.
 


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