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Gemüsegarten -
Gemüse & Gemüsearten
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ZuckermaisZuckermais benötigt einen warmen, leichten, tiefgründigen und durchlässigen Boden in sonniger Lage. Benötigt ausreichend Wasser und Nährstoffe (Starkzehrer). Es ist ratsam, den Boden bereits vor der Aussaat mit reichlich Kompost, oder anderem organischen Dünger anzureichern. Die Aussaat kann gegen Ende Mai, Anfang Juni erfolgen, auf keinen Fall aber, wenn noch Nachtfröste zu erwarten sind. Je wärmer der Boden, umso kürzer die Keimzeit. Besser mehrere Reihen säen, damit die Pflanzen durch den Wind bestäubt werden können. Als Mischkultur eignen sich Bohnen, Erbsen, Dill, Gurken, Melonen, Kürbis, Zucchini, oder Ringelblumen. Ungünstige Nachbarpflanzen sind Tomaten. Der Boden darf nie austrocknen. Gerade, wenn die
ersten Blüten erscheinen, ist darauf zu achten, dass im Boden ausreichend Feuchtigkeit vorhanden ist. Zuckermais wird geerntet, wenn die Kolbenfädchen dunkel geworden sind und die Maiskörner beim zerdrücken eine milchartige Flüssigkeit absondern. Lagerung im Gemüsefach etwa 14 Tage möglich, wenn man die Kolben in einem feuchten Tuch einwickelt. Sonst verlieren sie schnell an Süße, der Zucker wird in Stärke umgewandelt.
Zuckermais kann man in der Küche vielseitig verwenden. Gekocht, als Kolben sind sie eine Delikatesse, wenn man die Kolben in etwas Butter schwenkt und mit etwas Salz bestreut. Maiskörner schmecken hervorragend in Salaten oder in vielen Speisen, wobei hier häufig eher Mais aus der Dose verwendet wird.
Maispflanzen wie Zuckermais werden häufig von der Bohnenfliege heimgesucht, aber auch Schäden durch Drahtwürmer sind relativ häufig. Dagegen gibt es leider auch keine Mittel, die man vorbeugend oder behandelnd einsetzen könnte. Gegen den Maiszünsler kann man mit Neem gut vorgehen. Mit Pheromonen kann man dem Maiswurzelbohrer vorbeugen.
von Hajnalka Prohaska
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