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Liste der Schwachzehrer-Gemüse 

Die Gemüsepflanzen, die trotz geringem Nährstoffgehalt im Boden bestens gedeihen, werden als Schwachzehrer zusammengefasst. In der Fruchtfolge nehmen sie den dritten Rang ein, hinter den Stark- und den Mittelzehrern.

klee5_fl Mittlerweile sind zwei Jahre vergangen, seit ...



das betroffene Stück Land ausgiebig mit Kompost oder Stalldung aufbereitet wurde. Die Vorgängerpflanzen haben sich bereits die meisten Nährstoffe aus dem Boden geholt. Das Erdreich ist jetzt nur noch recht mager, genau so, wie es die Schwachzehrer bevorzugen. Werden diese genügsamen Pflanzen statt dessen mit reichlich Dünger versorgt, so dass sie auf einem nährstoffintensiven Boden stehen, reagieren sie sogar mit Krankheiten oder Fäulnis. Sie sind dann auch auffallend oft mit Schädlingen befallen. 

Liste der Schwachzehrer

Zu der Gruppe der Schwachzehrer gehören alle Leguminosen. Im Gemüsegarten sind das hauptsächlich Bohnen und Erbsen. Kleeartige Futterpflanzen, wie Luzerne und Rotklee, die auch zu den Leguminosen zählen, sind gleichfalls Schwachzehrer. Der Gemüsegärtner wird diese Pflanzen wohl eher nicht anbauen, es sei denn, ...



er braucht Futter für seine Kaninchen. Die Liste der Schwachzehrer beinhaltet noch sämtliche Kräuterpflanzen. Vor allem die Kräuter, die jedes Jahr frisch ausgesät werden müssen, können zusammen mit den Hülsenfrüchten auf dem nährstoffarmen Areal stehen. Dies sind Petersilie, Dill, Basilikum, einjähriges Bohnenkraut und Borretsch. Erdbeeren gehören an und für sich auch auf die Liste der Schwachzehrer. Da sie aber normalerweise drei Jahre am selben Platz verbringen, ist es beim jährlichen Wechsel im Rahmen einer Fruchtfolge schwierig, sie unterzubringen. Deshalb ist es sinnvoller, den Erdbeerpflanzen ein eigenes Territorium zur Verfügung zu stellen. 

kraeuter4_caSchwachzehrer zur Bodenverbesserung 

Alle Leguminosenarten sind nicht nur bescheiden in ihren Ansprüchen, sie geben dem Boden sogar noch Nährstoffe ab. Indem sie Stickstoff aus der Luft filtern und diesen in Knöllchenbakterien an ihren Wurzeln speichern, sorgen Erbsen und Bohnen für eine Stickstoffanreicherung des Bodens. Eine Gründüngung verfolgt den gleichen Zweck. Mit Hilfe von Leguminosen wird die Bodenfruchtbarkeit erhöht.

Nach der Ernte der Pflanzen aus der Liste der Schwachzehrer steht für die betroffenen Beete nun erneut eine intensive Düngung an. Auch wenn das Erdreich mit Hilfe der Leguminosen bereits wieder mit Stickstoff versorgt wurde, fehlt es an weiteren Nährstoffen und an Humus. Bei konsequenter Einhaltung der Fruchtfolge sind jetzt mittlerweile drei Jahre vergangen. Stark-, Mittel- und zuletzt die Schwachzehrer haben sich bedient. Deshalb muss für den Anbau im kommenden Jahr eine ausgiebige Düngung mit Kompost oder Stalldung erfolgen. Im Rahmen der Fruchtfolge beginnt nun der Kreislauf aufs Neue.



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