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Vorkultur

Für die Aussaat von neuen Pflanzen gibt es viele Techniken, die diesen Vorgang beschleunigen bzw. vereinfachen. Die Vorkultur ist eine der bekanntesten Varianten. Ihr gegenüber steht die Direktaussaat von Samen im Frühling. Bei der Vorkultur werden die Samen ...



in der Regel in eine Kulturschale gegeben, um eine Vorkeimung zu erreichen.

Bei der Vorkultur werden die Sämereien nicht nur so lange in der Kultur gelassen, bis sie erste Keime zeigen. In der Regel wird die Vorkultur von Pflanzen solange betrieben, bis man Jungpflanzen erhält. Diese werden dann im Frühjahr an den Platz ausgepflanzt, für den sie vorgesehen sind.

Der Vorteil einer Vorkultur ist, dass man schneller ausgewachsene Pflanzen bekommt. Dies eignet sich vor allem für Büsche und Zierpflanzen sehr gut. Allerdings hat die Durchführung der Vorkultur den Nachteil, dass die Versorgung des Saatgutes, der Keimlinge und der Jungpflanzen den gesamten Winter über gewährleistet sein muss. Während der Vorkultur ist es notwendig, die Pflanzen mehrfach in größere oder tiefere Gefäße umzutopfen. Dafür besteht der Vorteil, dass die Blütezeit einiger Pflanzen früher beginnt.

Nicht jede Pflanze eignet sich für eine Vorkultur. Frostkeimer zum Beispiel können nicht vorkultiviert ...



werden, da sie den Frost im Boden benötigen, um Keimlinge auszubilden. Vor allem für Blühpflanzen, die Wärme benötigen ist die Vorkultur jedoch eine gute Möglichkeit, das Ausbilden von Keimen zu ermöglichen. Zudem hat das Vorkeimen in speziellen Töpfen den Vorteil, dass die Pflanzen später nicht von Tieren oder Pflanzenschädlingen gefressen werden können. Mit der Vorkultur kann man daher das Anwachsen möglichst vieler Pflanzentriebe gewährleisten.



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