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Bauen, Renovieren und Wohnen

In den eigenen vier Wänden wohnen – nach wie vor Wunsch vieler Mieter

 

wohnzimmer4_flDer Trend, in den eigenen vier Wänden zu wohnen, ist nach wie vor ungebrochen. Die Idee, statt der monatlichen Mietzahlung in ein Häuschen, was zudem der Altersvorsorge dient, zu investieren, ist beliebt. Dass die für den Hausbau nötige Summe jedoch von den meisten nicht bar aufgebracht werden kann, ist angesichts der recht hohen Preise nicht verwunderlich. Regionale Komponenten, so die Statistiken, spielen beim Preis eine entscheidende Rolle.

So sind die durchschnittlichen Baukosten in Süddeutschland um einiges teurer als die in nördlicheren Gefilden von Deutschland. Ein durchschnittliches Einfamilienhaus in Bayern kostet mit rund 220.000 Euro fast doppelt soviel wie die – im Übrigen flächenmäßig zumeist kleineren – Durchschnittshäuser in Mecklenburg-Vorpommern. Trotz der vergleichsweise hohen Kosten, die beim Hausbau in Süddeutschland anfallen, werden hier, so zeigen aktuelle Berichte, noch immer die größten Einfamilienhäuser gebaut. Grob geschätzt müssen Bauherren – ganz gleich, in welcher Region Sie leben – jedoch mit mindestens 1000,00 Euro pro Quadratmeter Fläche rechnen. Dass Extrawünsche große Unterschiede im Preis machen, ist nachvollziehbar. Konkrete Angaben sind daher nur im Rahmen eines speziellen, auf Ihre individuellen Bedürfnisse zugeschnittenen Kostenvoranschlages möglich.

 

Alt gegen Neu – Renovieren älterer Gebäude oder Neubau eines Hauses

 

hausbau1Eine Alternative zum klassischen Neubau ist das Renovieren alter Gebäude. Für viele macht gerade das Wohnen in älteren Häusern das besondere Etwas aus. Nicht zuletzt Fachwerkshäuser sind nach wie vor sehr beliebt. Auch für alte Villen mit Stuckdecken finden sich immer wieder Liebhaber, die eine Renovierung dem Bauen eines Hauses vorziehen. Oftmals spielen auch familiäre Belange eine Rolle. Ein älteres Haus, was Großeltern oder Eltern vermacht haben, hat für viele eine gewisse Bedeutung, die in Geld nicht aufzuwiegen ist. Die Entscheidung zugunsten der Renovierung eines Hauses fällt in diesem Zusammenhang oftmals ohne Abwägen finanzieller Gesichtspunkte.

Auch jene, die viel in Eigenregie erledigen möchten und sich nach und nach etwas Eigenes schaffen wollen, können beim Renovieren alter Gebäude durchaus Vorteile gegenüber dem Neubau eines Hauses, bei dem die komplette Summe zunächst aus eigenen Mitteln finanziert oder anderweitig aufgebracht werden muss, ausmachen. Wer nicht den Anspruch hat, von vornherein in einem komplett modernisierten Haus zu leben, kann auch – nach Erledigen und Instandhalten der wichtigsten Dinge – von Zeit zu Zeit Arbeiten am Haus ausführen. Dies heißt natürlich nicht, dass das Wohnen in baustellenartigen Häusern vorzuziehen ist, ein dichtes Dach ist beispielsweise keine Option, sondern ein Muss. Ob die Fassade allerdings komplett neu verputzt bzw. gestrichen ist oder der Dachboden schon ausgebaut wurde, ist nicht von so hoher Priorität als dass ein Einzug deswegen ausgeschlossen wäre. Die Entscheidung für oder gegen den Hausbau bzw. das Renovieren hängt – um es kurz zusammenzufassen – sicherlich von vielfältigen, ganz individuellen Faktoren ab, die gleichsam abzuwägen sind.

 

Die Finanzierung Ihrer Wohnträume

 



Dass Bauen und Renovieren nicht nur zeit-, sondern auch kostenintensiv sein kann, hat eingangs schon Erwähnung gefunden. Umso wichtiger ist, sich mit gängigen Finanzierungsmodellen zu befassen und diese abzuwägen. Ist die Baufinanzierung mittels Bausparer optimal oder sollten vielmehr verschiedene Finanzierungsquellen kombiniert werden? Was wird an Eigenkapital benötigt und wie hoch sind die derzeitigen Zinssätze? Ist es zunächst besser, kleinere Raten zu wählen und somit länger einen Kredit zurückzuzahlen oder ist es ratsam, größere Beträge aufzubringen und hierfür gegebenenfalls andernorts zu sparen. Hinweise und fachliche Ratschläge zum umfassenden Themenkomplex Finanzierung finden Sie bei Hausgarten.net.

 

Eigenregie oder Fachfirma? – Geld sparen beim Hausbau und Renovieren

 

heizung-kosten-flDass versierte Heimwerker einen großen Teil der Bauarbeiten mithin auch selbst übernehmen können, steht außer Frage. Überlegen Sie jedoch genau, was sich in Eigenregie bauen beziehungsweise renovieren lässt. Planungsarbeiten und alles, was hierzu gehört, können – sofern Sie nicht beruflich als Architekt arbeiten – nicht selbst übernommen werden. Es geht lediglich um die Ausführung bestimmter Komponenten. Bei den meisten, die nicht im Baubereich tätig sind, beschränkt sich mithin die (Renovierungs-)Arbeit am Haus auf den Innenausbau. Das Verputzen der Wände bzw. das Verlegen von Laminat oder Parkett wird ebenso wie das abschließende Tapezieren der Zimmer nicht selten von geübten Heimwerkern selbst übernommen. Auch der Bereich Badrenovierung und das eigenhändige Verändern bzw. Modernisieren von sonstigen Räumen spielt für viele Heimwerker eine Rolle. Dass das Do-it-yourself-Prinzip sich großer Beliebtheit erfreut, sieht man nicht zuletzt auch an den zahlreichen Fernsehformaten und Fachjournalen, die sich diesem Thema widmen. Auch Hausgarten.net hat für Sie eine große Palette an Selbstbauideen zusammengestellt, mit denen Sie bares Geld sparen können. Gleich, ob es um sogenannte Innenausbauthemen oder den Bau einer Terrasse geht – bei uns finden Sie Fachartikel zu vielerlei Bau- und Renovierungsthemen.

 

Energie, Finanzen, Versicherungen – Zusatzkosten, die beim Wohnen einzukalkulieren sind

 

strom-kosten-flDass diejenigen, die im eigenen Haus wohnen, sich Mietkosten sparen, ist zunächst ein großer Vorteil. Zu bedenken ist jedoch, dass zu den genannten Finanzierungskosten diverse weitere Kosten, die zuvor im Mietobjekt anteilig berechnet worden sind, nunmehr zusätzlich auf Sie zukommen. Einen Großteil nehmen in diesem Zusammenhang die Energiekosten ein. Eine aktuelle Studie der Sparkasse hat offen gelegt, dass mithin 77 Prozent der Energiekosten durch die Heizung verbraucht werden. Je größer die Fläche, desto höher notwendigerweise also auch die Heizkosten. Eine entscheidende Rolle spielen auch Faktoren wie die Dämmung des Hauses etc., grundsätzlich ist jedoch davon auszugehen, dass das Beheizen eines kompletten Hauses finanziell deutlicher ins Gewicht fällt als das Heizen in einer, wenn auch großzügig angelegten, Mietwohnung. Zu bedenken ist auch, dass das beim Projekt Hausbau Folgekosten in Form von Unterhaltungs- bzw. Instandhaltungskosten auf Sie zukommen. All das, wofür früher in erster Linie Ihr Vermieter zuständig war, ist nunmehr Ihr Metier. Sei es das Erneuern des Daches, welches – wenn auch in sehr großen zeitlichen Abständen – anfallen wird, seien es kleine Unterhaltungsarbeiten, die hin und wieder nötig werden. Zudem empfiehlt sich, neben den Standardversicherungen, beispielsweise der Haftpflichtversicherung, der Abschluss einiger Versicherungen, die sich speziell im Haussegment bewährt haben. Genannt seien hier insbesondere Hausrat- und Wohngebäudeversicherungen. Viele Paare schließen – wenn dies nicht bereits im Rahmen der Finanzierung eine Rolle gespielt hat – in diesem Zusammenhang auch Lebensversicherungen ab, um den jeweils anderen im Ernstfall in Bezug auf die Finanzierungs- als auch Unterhaltungskosten abzusichern. Die Konditionen einzelner Versicherungen sollten hierbei genau verglichen werden.

 

Die Einrichtung – klassisch oder modern, dekorativ oder schlicht?

 



Zuletzt sei kurz auf den krönenden Abschluss jedes Neubau- bzw. Renovierungsprojektes eingegangen: die Einrichtung. Je nach individuellem Geschmack lassen sich Haus und Wohnung klassisch oder modern einrichten. Der eine mag viele dekorative Elemente, ein andere bevorzugt den puristischen, schlichten Stil. Ob zweckmäßige oder stylische Möbel, Kaufhauswaren oder Sonderanfertigungen das Bild bestimmen, ist jedem selbst überlassen. Oft bedeutet der Einzug in ein neues oder neu gestaltetes Heim für viele auch die Umgestaltung bereits vorhandener Wohnkonzepte. Allein schon die veränderten räumlichen Gegebenheiten bieten Gelegenheit, das bisherige Einrichtungskonzept zu überdenken. Dass Liebhaberstücke aus der alten Wohnung bzw. den zuvor genutzten, noch nicht modernisierten Räumen nicht gänzlich verschwinden, ist vielen Um- und Ausbaukünstlern wichtig. Ein Mix aus alt und neu lässt zudem ein ganz eigenes, individuelles Wohnbild entstehen. Nicht zuletzt lässt ein liebevoll eingerichtetes, gemütliches Heim auch auf seine Bewohner schließen.


Kooperationspartner des Haus-Magazins sind u.a. Pro-Wohnen, das Portal für Mietwohnungen Hamburg und SL-Bau.info, dem Massivhaus-Magazin.


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... heißt die Initiative der co2online gGmbH, die vom BMU* unterstützt wird. Verbraucher werden darin über Maßnahmen zum Energiesparen informiert und erhalten praktische Ratschläge und Rechner zur Vermeidung von CO2. Lesen Sie mehr zum Thema. *Bundesumweltministerium