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Sonnenhut, Echinacea und Rudbeckia fulgida |
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Kräuter und Gartenkräuter -
Heilkräuter
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SonnenhutDer Sonnenhut, Echinacea und Rudbeckia fulgida, gehört zur großen Familie der Korbblütlergewächse. Zu den Familienmitgliedern zählen sowohl Zierpflanzen als auch Heilpflanzen, was den wissenschaftlichen Namen auch deutlich widerspiegelt. Spricht man von der Heilpflanze Sonnenhut, meint man die Echinacea. Beide Familienmitglieder werden aber, aufgrund ihrer farbenfrohen und Langandauernden Blütezeit in den Gärten als liebevolle Farbtupfer geschätzt. Die Blühte des Sonnenhuts ist mit der der Margerite vergleichbar. Nur der Körbchenboden in der Mitte ist kegelförmig, während der der Margerite flach ist. Drumherum sind kräftigbunte Blütenblätter angeordnet die vom Gelb über Musterungen bis hin zu einem dunklen Pink reichen können.
Die Heilwirkung
des Sonnenhutes ist breit gefächert und viele Menschen schwören auf den Sonnenhut als das Hausmittel in der Erkältungszeit. Er soll überaus gut gegen Erkältungskrankheiten und Grippale Infekte helfen. Da man die Heilwirkung kennt, ist es auch empfehlenswert Echinacea in der kalten und nassen Jahreszeit vorbeugend einzunehmen. Die Schulmedizin jedoch bestreitet teilweise die Heilwirkung. Apotheken und Drogerien bieten entsprechende Darreichungsformen ein. Jedoch der Sonnenhut kann noch mehr, er hilft auch bei leichten Verbrennungen und unterstützt die allgemeine Heilkraft. Seine entzündungshemmende Wirkung und die Anregung der körpereigenen Abwehrkräfte zeichnen ihn auch als bei der schnellen Abheilung von Abszessen aus.
In heimischen Gärten, auch in meinem, wächst der Sonnenhut am liebsten in der Sonne, in einem Blumenbeet nach Süden. Er liebt direkte Sonneneinstrahlung, im Halbschatten gedeiht er auch, nur nicht ganz so üppig. Die Blüten werden zwischen dreißig und sechzig Zentimeter hoch, und bei regelmäßiger Pflege (Gießen und Zurückschneiden der verblühten Blüten) blüht er farbenfroh den ganzen Sommer, bis in den Herbst.
Der Sonnenhut vermehrt sich über Unterirdische Ausläufer, so dass man immer wieder darauf achten sollte, dass er nicht zu wuchern beginnt. Jedoch ist seine Wuchskraft bei Weitem nicht so hartnäckig wie die der Melisse oder der Pfefferminze.
Die alte Heilpflanze, Sonnenhut wird und wurde besonders von den Indianer in Nordamerika geschätzt. Diese Volksgruppe setzte die Heilpflanze schon seit jeher bei typischen Erkältungskrankheiten wie Halsschmerzen, Madelentzündungen, Husten usw. ein. Wir heute greifen auf frei verkäufliche Echinaceaprodukte im Handel zurück, oder verwenden die eigene Heilpflanze aus dem Garten. Die Pflanzenteile oberhalb der Erde können alle verwendet werden. Entweder man trocknet den Sonnenhut und brüht ihn zu einem Tee auf, oder presst den Sonnenhut aus und verwendet den Saft. Jedoch sollten Schwangere und Allergiker aufgrund der noch nicht erforschten toxischen Wirkung vorsorglich auf die Einnahme von Echinacea versichten.
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