|
Begonien - Pflege, Überwintern |
|
Pflanzen im Garten -
Balkonpflanzen
|
Begonien - Pflege, ÜberwinternBegonien (siehe auch Begonie) sind in Blumengärten und als Zimmerpflanzen sehr beliebt. Diese Beliebtheit spiegelt sich auch darin wieder, dass es weltweit etwa 900 Arten von Begonien gibt. Ebenso eignen sie sich für viele andere Plätze, an denen Blumen gern gesehen sind. Die Begonie ist eine sehr anspruchslose Pflanze, was den Standort angeht. Sie fühlt sich im Halbschatten am wohlsten.
Als Zimmerpflanze braucht die Begonie viel Wasser. Als Regel sollte gelten, dass Nachschub benötigt wird, wenn die obere Schicht der Erde getrocknet ist. Beim Gießen dürfen die Blätter und Blüten nicht mitgewässert
werden. Trotz dem hohen Wasserbedarf muss Staunässe vermieden werden. Eine gute Drainage ist deshalb unbedingt erforderlich. Dem Gießwasser ist in der Blütezeit alle zwei Wochen Dünger beizufügen.
Im Winter sollte im Raum eine gute Luftfeuchtigkeit herrschen. Dazu sollte entweder ein Luftbefeuchter aufgestellt werden oder die Pflanzen müssen täglich besprüht werden.
Im Freien möchte die Begonie auf keinen Fall einen Platz, in dem sie der Mittagssonne voll ausgesetzt ist. Ihre Blätter und Blüten würden sonst verbrennen. Inzwischen gibt es aber auch eigens für einen Standort in der Sonne gezüchtete Arten.
Als Faustregel für die halbschattigen Arten gilt von morgens 10.00 Uhr bis nachmittags 17.00 Uhr im Sommer keine direkte Sonneneinstrahlung. Ansonsten stehen die Begonien sehr gerne in der Sonne.
Wie auch bei den Zimmerpflanzen, so möchten auch die Begonien im Freien immer ausreichend Wasser zur Verfügung haben. Ist es sehr heiß, sollte täglich gegossen werden. Bei angenehmer Witterung reicht 2 – 3 Mal gießen in der Woche aus. Staunässe mögen die Freilandarten ebenso wenig wie die Begonien für die Wohnung. Da es oft mühsam ist, im Abstand von 1 – 2 Wochen regelmäßig zu düngen, wird die Beimischung von einem Vorratsdünger empfohlen.
Begonien im Freien können einen durchaus mehrere Jahre erfreuen. Leider sind sie aber nicht resistent gegen Frost, sondern benötigen Hilfe für eine unbeschadete Überwinterung.
Befinden sich die Begonien im Beet, sollten die Knollen, nachdem die Blätter abgefallen sind, ausgegraben werden. Diese werden dann in trockenes, lockeres Substrat gelegt und in einem frostfreien Raum gebracht. Befinden sich die Begonien in einem Gefäß, so kann man dieses ebenso einfach über Winter in einen frostfreien Raum stellen. Ein Ausgraben der Knollen ist in dem Falle nicht erforderlich.
Wichtig ist bei beiden Arten der Überwinterung, dafür zu sorgen, dass die Knollen möglichst trocken gehalten werden, um Fäulnis vorzubeugen. Im Frühjahr (Februar/März) werden die Knollen wieder in das Beet eingesetzt und ausreichend gewässert.
|