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Geranien - Pflege, Krankheiten, Schädlinge |
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Pflanzen im Garten -
Balkonpflanzen
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Geranien – Pflege, Krankheiten, SchädlingeGeranien (eigentlich: Pelargonien) sind die mit Abstand beliebtesten Balkonblumen. Dies ist vor allem dadurch zu erklären, dass sie sehr robust und sehr blühfreudig sind. Vor allem die Farbenpracht ist bei den Geranien unendlich hoch. Die beliebtesten Farben sind nach wie vor Rot, Weiß und Rosa, doch es gibt sie inzwischen auch schon in einem satten Lila und sogar zweifarbige Züchtungen mit kleineren Blüten sind inzwischen erhältlich. Darüber hinaus unterscheidet man noch zwischen hängenden und stehenden Geranien.
Der große Vorteil bei Geranien ist, dass sie sehr pflegeleicht sind und dass man sie ...
href="http://www.hausgarten.net/garten-im-winter/ueberwinterung/geranien-ueberwintern.html">überwintern kann. Im Sommer muss man sie regelmäßig stark gießen. Dabei ist wichtig, dass überschüssiges Wasser aus dem Blumenkasten ablaufen kann. Um ein Austrocknen von unten zu vermeiden, kann man sogenannte Gießmatten oder aber altes Zeitungspapier auf den Boden des Blumenkastens legen. Auch sollte man Geranien gelegentlich mit Blumendünger düngen. Hier reicht ein normaler Blumendünger für Balkon- und Zimmerpflanzen. Die Nährstoffe sorgen dafür, dass die Geranien besonders gut blühen. Alte Blütenköpfe sollte man entfernen. Dabei sollte man die Blumendolde an der unteren Stelle beim Stängel abbrechen – meist sind die Blütendolden problemlos zu entfernen. Je mehr Luft an die Pflanze kommt, desto eifriger kann sie blühen. Alte Blütendolden verhindern also den Trieb neuer Blüten.
Im Herbst muss man die Geranien nicht wegwerfen, sondern kann sie im Keller überwintern. Dazu deckt man die Geranien ab und stellt sie in den Keller. Es ist nicht notwendig, die Geranien über den Winter zu gießen. Im Frühjahr muss die Geranie in frische Blumenerde getopft werden, die trockenen Blätter müssen entfernt werden. Nach einigen Wochen zeigen sich neue Triebe und man kann die Blütenpracht ein weiteres Jahr genießen.
Die häufigste Krankheit, die bei der Geranie auftreten kann, ist der so genannte Geranienrost. Hierbei handelt es sich um eine Pilzinfektion der Blätter, die durch Nässe an den Blättern entsteht. Beim Geranienrost besteht die Gefahr, dass sich die Sporen des Pilzes auf andere Geranien ausbreiten. Daher sollte man die Blätter entfernen oder darauf achten, dass die Blätter trocken bleiben und der Pilz so abstirbt. Auch Graufäule kann die Pflanze bedrohen. Dies ist ebenfalls eine Pilzinfektion, der man nur durch Entfernen der betroffenen Blätter begegnen kann.
Übliche Schädlinge bei der Geranie sind Spinnmilben und Blattläuse. Gegen diese gibt es im Handel wirkungsvolle Mittel, mit denen man den Schädlingen zu Leibe rücken kann. Gegen Blattläuse gibt es jedoch auch zwei gut wirkende Hausmittel. Zum einen kann man die Geranien mit einer leichten Seifenlauge besprühen. Doch auch Tabak hilft gegen Blattläuse. Hier muss man etwas frischen Tabak für 2 – 3 Tage in Wasser ziehen lassen und dann die Pflanze damit besprühen. Bei de Mittel sind umweltschonender als die chemische Keule aus der Drogerie.
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