Petunia Surfinia - Pflege der Surfinie

Petunia Surfinia - Pflege Petunia Surfinia, auch Surfinie genannt, ist eine üppige und blütenreichere Petunie. Diese spezielle japanische Züchtung ist wetterunempfindlicher als einheimische Sorten und besonders wachstumsfreudig. Surfinia-Petunien lieben einen vollsonnigen, wind- und regengeschützten Standort.

Steckbrief
  • Höhe bis zu 30 cm
  • Pflanzabstand 15 - 30 cm
  • Blüte vom Frühsommer bis zu den ersten Herbstfrösten
  • Nährstoffreicher, gut dränierter Boden
  • Sonniger Standort
  • Einjährig
Wegen ihres schnellen Wachstums stehen die Pflanzen besser allein oder sollten allenfalls mit Pelargonien kombiniert werden.

Das Pflanzsubstrat sollte nährstoffreich, durchlässig und feucht sein. Überflüssiges Wasser muss gut ablaufen können. Die Pflanzen benötigen viel Licht und Sonne. Bei

Sonneneinstrahlung müssen sie regelmäßig gegossen werden. Der Boden darf nicht austrocknen.

Um eine gute Verzweigung zu erreichen, können die Pflanzen entspitzt werden. So wachsen sie kompakt und blühen reichlich.

Der Düngerbedarf der Petunia Surfinia (Surfinie) ist sehr hoch. Empfohlen wird eine kontinuierliche Bewässerungsdüngung mit NPK Dünger 1:1:1 mit Zusatz von Magnesium und Eisen während der ersten Wochen.

Surfinia-Petunien erfordern keinen Rückschnitt. Vor dem ersten Frost werden sie eingeräumt. Erst danach werden die Triebe auf 15 bis 20 cm gekürzt. Bei mäßigen Wassergaben überwintern die Pflanzen bei etwa 10 ° C an einem hellen Ort.

Vermehrt werden Surfinie - Petunien durch
Samen. Ab Februar kann ausgesät werden. Die Temperaturen sollten etwa 20 Grad Celsius betragen. Die Erde nicht zu feucht halten. Wenn die Pflänzchen groß genug sind, werden sie pikiert und in einen Pflanztopf umgesetzt. Ende April entspitzt man die Pflanzen am besten, damit sie dichter wachsen. Man sollte die jungen Petunien abhärten, das heißt, man stellt sie entweder in ein Frühbeet oder am Tag nach draußen. Allerdings sollte man nicht vergessen, sie abends wieder ins Warme zu holen. Wenn keine Nachtfröste mehr zu erwarten sind, kann man die Petunien auspflanzen.

Beliebte Sorten

Petunien sind in unzähligen Sorten im Angebot. Da durch die Züchtung ständig neue Spielarten hinzukommen, lohnt es sich, im Fachhandel nach den geraden aktuellen Farben und Formen Ausschau zu halten und sich entsprechend beraten zu lassen. Petunien werden im Allgemeinen in zwei Gruppen unterteilt:
  • Grandiflora - Sorten: Die Pflanzen dieser Gruppe treiben große einfache oder gefüllte Blüten und zeigen einen leicht überhängenden Wuchs. Sie reagieren empfindlich auf Regentropfen und gedeihen daher an einem geschützten Standort am besten.
  • Blue Frost wartet mit violettblauen, weißgerandeten Blüten auf.
  • Daddy Mixed hat burgunder-, malven- und pinkfarbene Blüten mit einer ausgeprägten dunklen Äderung.
  • Double Grandiflora bringt gewellte, scharlach- oder pflaumenrote, nachtblaue und rosa Blüten mit breitem weißem Rand hervor.
  • Multiflora - Sorten: Sie wachsen buschig und bringen zahlreiche kleine Blüten hervor. Gegen Regen sind sie weniger anfällig als die Grandiflora - Sorten.
  • Brass Band fällt durch leuchtend hellgelbe Blüten auf.
  • Dwarf Resisto wird 30 cm hoch und schmückt sich mit Blüten, die in den für Petunien typischen Farbtönen erscheinen.
Kultur: Man sät im zeitigen Frühjahr unter Glas bei etwa 15 Grad Celsius aus. Die Setzlinge werden in Saatschalen pikiert und abgehärtet, bevor man sie im Spätfrühling an geschützte, sonnige Standorte mit leichtem Boden setzt. Verwelkte Blüten entfernt man.

Schädlinge und Krankheiten: Jungpflanzen werden oft von Blattläusen heimgesucht. Virusinfektion führen zu verkrüppelten Blättern und hemmen Wachstum sowie Blütenbildung.