Affenschwanzbaum (Chilenische Araukarie) – Pflege
Der Affenschwanzbaum ist ein bizarres Gewächs, ein Baum, den man immer häufiger in unseren Gärten sieht. Man nennt ihn auch Schmucktanne oder Andentanne.
Die meisten dieser Bäume sind nicht so groß wie ihre Artgenossen ... in Chile und Argentinien.
Die Familie der Araukarien ist eine der ältesten Baumfamilien der Welt. Der Affenschwanzbaum wächst sehr langsam und kann sehr alt werden. Die Araukarie ist immergrün.
Zu erkennen ist der Affenschwanzbaum daran, dass alle Äste in Quirlen von 3 bis 7 Zweigen zusammenstehen und waagerecht vom Stamm abstehen. Der Stamm ist stets gerade und zylindrisch. Die Blätter sind spiralig am Zweig angeordnet. Sie sind sehr hart, ledrig, schuppenförmig und glänzend dunkelgrün.
Der Affenschwanzbaum ist in Europa nur bis maximal – 20 ˚C winterhart. Er gedeiht in wärmeren Lagen Deutschlands zufrieden stellend.
Standort
Der Affenschwanzbaum mag einen vollsonnigen hellen Platz. Am besten wirkt der Baum als Solitär, ohne Bepflanzung ringsum. Erst so kommt ...
die Schmucktanne richtig zur Geltung.
Pflanzsubstrat
Das Pflanzsubstrat sollte feucht, aber durchlässig, mäßig nährstoffreich und leicht sauer sein.
Gießen und Düngen
Während der Hauptwachstumszeit muss der Baum ausreichend und regelmäßig gegossen werden. Man wartet aber immer, bis die oberste Erdschicht gut abgetrocknet ist. Der Baum ist empfindlich gegen Staunässe. Das ist besonders wichtig, solange man ihn im Kübel hält. Eine Drainage am Topfboden ist empfehlenswert. Die Araukaria kommt besser mit Trockenheit als mit Nässe zurecht. Solange der Baum im Kübel steht, sollte man alle zwei bis drei Wochen mit Flüssigdünger düngen.
Überwintern
Junge Bäume vertragen unsere Winter nicht so gut. Sie benötigen einen Winterschutz. Die ersten 4 bis 5 Jahre macht es sich deshalb gut, den Baum in einem großen Kübel zu kultivieren. Danach kann er ausgepflanzt werden. Ältere Bäume vertragen bis –15 ˚C, maximal bis – 20 ˚C, aber nicht über längere Zeit. Araukarien sind bei Frost empfindlich gegen Wintersonne.
Schneiden
Der Affenschwanzbaum wird nicht geschnitten.
Vermehren
Den Affenschwanzbaum kann man durch Samen selbst ganz leicht heranziehen. Was man beachten sollte ist, dass die Samen nicht austrocknen dürfen. Man sollte also sofort nach dem Reifen aussäen. Muss man ihn lagern, dann in feuchtem Sand in Plastikfolie im Kühlschrank, aber nicht lange. Die Sämlinge werden hell und bei etwa 15 ˚C überwintert.
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